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Presse | ORF Salzburg, 28.09.2007

Baumängel der ARGE unter der Lupe

Zwei Jahre im Neubau

In wenigen Tagen ist die ARGEkultur in Salzburg-Nonntal genau zwei Jahre in ihrem neuen Haus untergebracht. Von dem kann ein Drittel aber noch immer nicht genutzt werden, weil es schwere Baumängel gibt.

Mangelnder Schallschutz

Jetzt soll zumindest einmal von der Stadt Salzburg - der das neue Gebäude gehört - erhoben werden, wer an den Mängeln eine Schuld tragen könnte. 20.000 bis 25.000 Euro entgehen der ARGE Kultur jedes Jahr, wil die Baumängel, die bereits bei der Eröffnung festgestellt wurden, noch immer nicht behoben sind.

Es geht vor allem um mangelndes Schallschutz, der es unmöglich macht, während Veranstaltungen die Proberäume im Keller zu nutzen.

Kostenrahmen und Ursachen ermitteln

Als "Geburtstagsgeschenk" für den Kulturverein nach zwei Jahren im neuen Haus will sich die Stadt Salzburg nun zumindest um die Feststellung der Mängel kümmern, sagt ARGE-Geschäftsführerein Daniela Gmachl:

"Es gibt jetzt Bestrebungen vom Eigentümer Stadt, dass nun geklärt werden soll, wie man die Mängel beheben könnte. Auch ein Kostenrahmen und die genauen Ursachen sollen ermittelt werden."

"Werden halt oft nicht wirklich gehört"

Die ARGE habe als Nutzerin nicht sehr viele Möglichkeiten, Druck zu machen, gibt Gmachl zu: "Wir sind in einem Umfeld, wo solche Dinge leider ein gewisser Gewöhnungsfaktor sind. Initiativen unserer Größe werden von politischen Verantwortungsträgern halt manchmal als Kleinigkeit eingestuft."

Bis dahin mache man Programm, wie es die Umstände erlauben und freue sich, dass das Klima im Haus zwischen den verschiedenen Kultur-Initiativen und Gruppen insgesamt so gut sei, dass alle aufeinander Rücksicht nehmen.

© ORF Salzburg

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