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Presse | ARGEkultur - 21.3.2008

Informationen zum ARGE Beisl

Wie allgemein bekannt, befindet sich das ARGE Beisl schon seit einiger Zeit in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Es wurde das ARGE Beisl schon mit Anfang 2002 aus dem Kulturverein in eine eigene GesmbH ausgegliedert um ein Haftungsrisiko für den Verein auszuschließen. Das Zusammentreffen mehrerer widriger Umstände in der Vergangenheit und Gegenwart (u.a. Verzögerung des Baubeginns des Sportzentrums Mitte, fehlender Gastgarten, mangelhafte Aufschließung, fehlender Parkraum in der unmittelbaren Nähe) haben dazu geführt, dass die Ergebnisse der GesmbH nach der Übersiedlung weit hinter unseren den Erwartungen zurückblieben.

Durch die Beiziehung eines Sanierungsberaters im Mai 2007 begannen die internen Sanierungsmaßnahmen langsam zu greifen, doch führten die äußeren Rahmenbedingungen auch 2007 zu weiteren Umsatzeinbußen. In dieser Situation entschlossen sich die Organe der GesmbH - unter Billigung der Vereinsorgane- dazu, dass nur eine grundlegende Entschuldung geeignet ist das weitere Fortbestehen des Beisls zu sichern. Es wurde nun nach langen Gesprächen ein zum Kulturbetrieb passender Investor gefunden, der durch Zurverfügungstellung von Kapital das Zustandekommen eines gerichtlichen Zwangsausgleiches der GesmbH sichert. Dieser Zwangsausgleich nach Konkursantragstellung durch die GesmbH selbst sichert das weitere Fortbestehen der GesmbH und damit auch die weitere - für die ARGE auch unabdingbare - Existenz eines kulinarischen-kommunikativen Angebotes in der ARGE. Darüberhinaus ist der Zwangsausgleich der GesmbH mit keinen negativen Folgen für den Verein verbunden.

Es ist daher nun zur Konkursantragstellung beim Landesgericht Salzburg gekommen. In weiterer Folge wird nun vom Gericht ein sogenannter Masseverwalter bestellt werden, der die Weiterführungsmöglichkeiten des Beisls zu prüfen hat. Wir gehen davon aus, dass es zu einer Weiterführung des Beisls und zu einem sogenannten Zwangsausgleich kommen wird.

Die Existenz einer kulinarischen Versorgung in der ARGE ist damit gesichert!

Alexander Mänhardt
für den ARGE-Vorstand

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