
Bauarbeiten: Sportzentrum Mitte in Zeit fertig
Die Bauarbeiten für das neue Sportzentrum Mitte in Salzburg-Nonntal gehen zügig voran. Die neue Zweifachhalle der Union und die SAK-Tribüne sind im Rohbau fertig, die Eröffnung soll planmäßig im Oktober erfolgen.
Zeitplan wird insgesamt eingehalten werden
Der erste Bauabschnitt mit Kunst- und Naturrasenplätzen sowie einer Beachvolleyball-Anlange an der Akademietsraße sind bereits fertigt. Der zweite Abschnitt eben mit der Halle und dem neuen SAK-Platz befinden sich im Endstadium.
Der dritte mit dem Unionplatz verzögere sich noch etwas, sagte Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ): "Die Ausführung des Neubaus der Universität der Geisteswissenschaften ist etwas ins Stocken geraten, weil die Ausschreibungsergebnisse etwa 60 Prozent über den Schätzkosten lagen, und da hat die Bundesimmobiliengesellschaft natürlich gesagt: 'Stopp, das muss neu ausgeschrieben werden.'"
"Und das ist jetzt passiert. Die Zeitverzögerung beträgt zwei bis drei Monate, aber sie sind zuversichtlich, dass sie den Zeitplan insgesamt einhalten können", so Schaden weiter.
Meisterschaftsbetrieb beginnt im Frühjahr '09
Der SAK, Nutzer der Outdoor-Anlagen, dürfe noch in diesem Jahr einziehen, freute sich Obmann Josef Penko.
"Wir werden im Juni/Juli übersiedeln in den neuen Tribünentrakt. Dann wird der alte Teil abgerissen, und Ende Oktober soll dann alles fix und fertig sein, so dass wir im Frühjahr 2009 den Meisterschaftsbetrieb auf der neuen Anlage in Angriff nehmen können", meinte Penko.
"Werden wieder Spitzenleistungen erreichen"
Die Sportunion könne mit der neu geschaffenen Infrastruktur künftig wieder mehr den Breiten- und auch den Spitzensport forcieren, ist Präsident Johann Jastrinsky überzeugt.
"Wir werden in den traditionell starken Disziplinen der Sportunion wieder mehr Spitzenleistungen erreichen, und unser Fernziel ist in der Leichtathletik, dass auf dem Leichtathletiksektor wieder etwas passiert", sagte Jastrinsky.
Die ursprünglich geplanten Kosten für das Sportzentrum Mitte von 8,2 Mio. Euro konnten nicht eingehalten werden. Das überarbeitete Projekt ist jetzt mit 10,4 Mio. Euro veranschlagt.
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