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W&K-FORUM: PORTRAIT REINHARD FEBEL

BRIGHT STAR (UA). Es spielt das ensemble mosaik (Berlin). Moderation: Martin Losert. Anmeldung: ingeborg.schrems@sbg.ac.at | +43 662 8044 2380

Neue Musik Koveranstaltung mit Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst, Universität Salzburg / Universität Mozarteum
W&K-FORUM: PORTRAIT REINHARD FEBEL am 15.01.2019 um 19:30 Uhr
ensemble mosaik: Foto © Sandra Schuck

Im Gespräch mit Martin Losert (ConTempOhr | Universität Mozarteum) und dem Publikum gibt der Komponist Reinhard Febel einen Einblick in sein Musikschaffen und speziell in BRIGHT STAR, das an diesem Abend zur Uraufführung kommt. Der Zyklus BRIGHT STAR greift einige Gedichte von John Keats auf und versucht eine musikalische Umsetzung, nicht nur mit Hilfe der Gesangsstimmen. „Zwischen London und Rom (1795–1821) schuf Keats atemberaubende Dichtung, in der Form und Ausdruck untrennbar und auf für mich unwiderstehliche Art verschmolzen“, so Reinhard Febel, der seit 1997 als Professor für Komposition an der Universität Mozarteum Salzburg lehrt.

Reinhard Febel begann ab 1979 ein Kompositionsstudium in Freiburg bei Klaus Huber einhergehend mit verschiedenen Stipendiaten und Auszeichnungen sowie 1982 Teilnahme an den Kursen für Computermusik am IRCAM in Paris. 1989 erhielt er die Professur für Komposition und Musiktheorie an der Musikhochschule Hannover und ist seit 1997 Professor für Komposition an der Universität Mozarteum Salzburg, 2005 Masterclass Komposition bei der Salzburger Sommerakademie. Neben seinem Hang zu Musiktheaterstücken und Oper entstanden zahlreiche seiner Orchester- und Kammermusikwerke angeregt durch verschiedene Texte, z. B. seit 2017 in Arbeit: PURPURSEGEL, Oper nach dem gleichnamigen Roman von Alexander Grin sowie SLUMBERLAND, Zyklus für sechs Pianist*innen und Ensemble und 2018 KRÄHENSCHREI, Roman über den Zen-Mönch Ikkyu Sojun. Kompositionsauftrag MELANCHOLIA für das Ensemble Plural in Madrid, UA 2019.

BRIGHT STAR für Sopran, Tenor, Bass, Oboe (auch Bassoboe), Sopransaxophon (auch Altsaxophon), Violine, Violoncello, Klavier

  • written in water
  • Old Meg
  • To Nothingness
  • This living hand
  • Interlude
  • Stay, ruby breasted warbler, stay
  • On Death

Es spielt das ensemble mosaik (Berlin).
Moderation: Martin Losert

Seit seiner Gründung 1997 hat sich das ensemble mosaik als besonders vielseitige und experimentierfreudige Formation zu einem der renommiertesten Ensembles für zeitgenössische Musik entwickelt. Seine künstlerische Arbeit ist geprägt von der Auseinandersetzung mit digitalen Medien in den Bereichen Komposition, Interpretation und Präsentation sowie der Entwicklung neuer Konzertformate. Besonderer Wert wird dabei auf die Arbeit mit Nachwuchskomponist*innen und auf eine egalitäre Zusammenarbeit gelegt. Mit vielen Komponist*innen arbeitet das ensemble mosaik seit Jahren kontinuierlich zusammen und ermöglicht so, Musik über lange Zeiträume hinweg in einem gemeinschaftlichen Prozess zu entwickeln.

Das ensemble mosaik entwirft thematische Programme und Konzeptionen, die einzelne Werke im Kontext eines Gesamtzusammenhangs reflektieren, aktuelle Strömungen fokussieren und neue Perspektiven erproben. Dabei werden die Konzerte selbst zur Experimentalanordnung. Im Rahmen vielfältiger Netzwerkprojekte kooperiert es mit anderen Künstler*innen und Ensembles.

www.ensemble-mosaik.de

Martin Losert ist seit März 2012 Professor für Instrumental- und Gesangspädagogik an der Universität Mozarteum Salzburg sowie seit 2014 im Leitungsteam des Programmbereichs ConTempOhr – Vermittlung zeitgenössischer Musik am Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst der Universität Salzburg/Universität Mozarteum. Studium der Schulmusik, DME (Instrumentalpädagogik), KA (Konzertfach) und Konzertexamen Saxophon (bei Johannnes Ernst) an der Hochschule der Künste Berlin und mithilfe eines DAAD-Stipendiums am Conservatoire de Bordeaux Jacques Thibaud (bei Jean Marie Londeix und Marie-Bernadette Charrier) sowie Politikwissenschaften an der TU Berlin und Musikwissenschaft an der FU Berlin. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte umfassen Bewegungslernen am Instrument, Musikspielen, Interpretation und Neue Musik im Instrumentalunterricht. Sein künstlerischer Schwerpunkt liegt im Bereich der zeitgenössischen Musik und Improvisation. Er ist Mitbegründer des Berliner ensemble mosaik.

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