ARGEkultur Logo
Sofa Surfers Special live feat. I-Wolf & Markus Kienzl / Alec Empire live / Ja, Panik / Chili and the Whalekillers am 08.10.2011 um 20:30 Uhr
ARGE fest – Hausparty 6 Kooperation mit der Sparkasse Salzburg

Sofa Surfers Special live feat. I-Wolf & Markus Kienzl / Alec Empire live / Ja, Panik / Chili and the Whalekillers

Support: selector lila:aka:atomkrieg. Exklusiv für Sparkasse KundInnen bis 26 Jahre gilt der ermäßigte Eintrittspreis von 13 Euro an der Abendkassa!

In Kooperation mit der Sparkasse Salzburg.

KundInnen der Sparkasse erhalten unter Vorlage der Bankkarte den ermäßigten Preis von 13 Euro an der Abendkassa und im Vorverkauf.

Timetable

  • 20:45 Uhr Chili and the Whalekillers
  • 22:00 Uhr Ja, Panik
  • 23:30 Uhr I-Wolf
  • 01:00 Uhr Alec Empire
  • 02:30 Uhr Markus Kienzl

Sofa Surfers Special live feat. I-Wolf und Markus Kienzl

Sofa Surfers Special live feat. I-Wolf & Markus Kienzl :: 08.10.2011

Foto: Sofa Surfers Special live feat. I-Wolf & Markus Kienzl

I-Wolf aka Wolfgang Schlögl

Nach über 6 Jahren veröffentlicht der Sofa Surfer Wolfgang Schlögl wieder ein Soloalbum. Unter seinem bürgerlichen Namen präsentiert er diesmal ein Patchwork seiner liebsten Kompositionen aus über sieben Jahren Arbeit für Theater und Tanzbühnen. Dabei bleibt der dreifache Amadeus-Gewinner seinem Ruf als Querdenker treu: Aus Liveaufnahmen extrahierte er die Essenz der Stücke und schuf durch weitere Produktionsschritte, wie Overdubs und Klangmanipulationen neue Tracks, die zwar eine starke Dramatik besitzen, jedoch auch herausgelöst aus ihrem Theaterkontext atmen und strahlen. Die Musik auf „Caught In The Act“ wandelt trittsicher zwischen Frickelelektronik, neoklassizistischen Klangbildern, zeitgenössischer Improvisation, Filmscores und Shoegazing à la My Bloody Valentine. Vielfältige musikalische Elemente verschmelzen zu einem langen Track, erzählen eine epische Story, in der die zahllosen emotionalen Aggregatszustände des Theaters manifest werden. Wie eine geisterhafte Prozession aus einer anderen Welt wandern archetypische Gestalten durch eine epische Story, die Schlögl meisterhaft aus der Welt der darstellenden Kunst in eine dramatische musikalische Erzählung überträgt.

Markus Kienzl

„Density“ ist radikal dem Club verpflichtet: Schnelle urbane Uptempobeats treffen auf harte Bässe, gepaart mit unkonventionellen und zeitweise auch düsteren Sounds – damit erhält Kienzl die Atmosphäre, die auf seinen Tonträgern spürbar ist. Markus Kienzl arbeitet live mit einem 24-Kanal-Mischpult und vielen analogen Effektgeräten um jeden Livegig überraschend neu gestalten zu können. Erfahrung mit elektronischen Club-Gigs sammelt das Gründungsmitglied der „Sofa Surfers“ seit Mitte der 90er Jahre und wurde auch solo immer wieder in die besten europäischen Clubs eingeladen. Es folgten Kooperationen und Remix-Aufträge u.a. für Richard Dorfmeister, Trio-exklusiv, Tosca (Honey-dub), Kid Loco. Nach „Tilt-EP“ (1999), „Sincerely Yours“ (2000), „Product“ (2005) folgt nun der große Nachfolger „Density“, der mit seiner Live-Umsetzung den Dancefloor zum Schwingen bringt!

www.sofasurfers.info www.myspace.com/markuskienzlsofasurfers www.i-wolf.org

Alec Empire live

Alec Empire :: 08.10.2011

Foto: Alec Empire

Alec Empire ist einer der außergewöhnlichsten Platten- und Remix-Produzenten und DJs. Er hat die Entwicklung zeitgenössischer Musik aktiv mitgestaltet, anstatt alte Rezepte aufzuwärmen.
Bekannt wurde der Berliner vor allem als Sänger der Atari Teenage Riot, einer Band, die mit harten Punktexten und Electronic für viel Furore sorgte. Als Solokünstler vereint Alec die verschiedensten Musikstile in sich: Experimentelle Electroklänge, entspannte Ambientsounds aber auch Industrial und aggressive Rockriffs kommen hier zusammen.
Neben der Solokarriere und seinem Schaffen mit Atari Teenage Riot, arbeitete Alec Empire mit einigen großen Namen der Musikbranche zusammen. Zu ihnen zählen Björk, Nine Inch Nails, Slayer, Rammstein und auch Dave Grohl von den Foo Fighters. Alec konnte sich durch seine Arbeit auch international einen Namen machen und ist mit Projekten und Auftritten in den USA und Japan aktiv.
Alec unterstützt außerdem die Greenpeace-Aktion „Black Smoke“, ein Projekt, das sich mit der globalen Erwärmung auseinander setzt.
Alec Empire und Nic Endo (ATR und Remixes für u.a. Raveonettes, Dillinger Escape Plan) präsentieren eine Live Show mit Songs aus Empires ganzer Karriere (Atari Teenage Riot eingeschlossen).

„Alec Empire hat einen so radikalen Ansatz zur Musik, dass niemand danach noch eine Chance hat, ihn zu übertrumpfen.“ Dave Grohl, Foo Fighters

www.alec-empire.com www.myspace.com/alecempire

Ja, Panik

Ja, Panik :: 08.10.2011

Foto: Ja, Panik (c) Christoph Voy

Die fünfköpfige Band rund um Songwriter Andreas Spechtl bringt mit „DMD KIU LIDT“ ihr bereits viertes Album auf den Markt und selten wurde die Bedeutung eines Titels schon im Vorfeld einer Plattenveröffentlichung so heftig diskutiert. Vielleicht ist es Andreas Spechtl und seiner Band Ja, Panik auch nur deshalb gelungen, sich aus der einst noch so verkopften Zitaten- und Referenzhölle zwischen Bob Dylan und Falco zu befreien, weil man einen Titel gewählt hat, den es so noch nie gegeben hat und auch wohl nie wieder geben wird: ein unbewohntes Fleckchen Erde, ein undefinierter Raum. Man mag hier zwar Spuren der Zivilisation von Walter Benjamin, Billy Wilder, Mick Jagger, Bryan Ferry, Chris Korda, John Cale oder Billy Bragg finden, aber „DMD KIU LIDT“ ist das eigenständigste, poetischste, ja modernste Rock'n'Roll-Album, an dem sich die deutsche Sprache jemals beteiligen durfte.

www.ja-panik.com

Pressestimmen

“ … grandioser Pop mit vielen Kanten und ein bisschen Pathos.“ (Die Zeit, 15.04.2011)

„Nach diesem Album ist nach oben wie nach unten alles offen: ein flüchtiger Idealzustand.“ (Karl Fluch, Der Standard/RONDO – Printausgabe, 15.04.2011)

„Dieses Album ist die Kampfansage einer Band, die ihr immer auch etwas pubertäres Umsichschlagen mit Ideologien und großen Worten fürs erste beendet hat, sich besonnen hat. Bei Ja, Panik ging es schon immer um etwas Elementares. Und mit der Traurigkeit kommt jetzt auch der Ernst ins Spiel.“ (Andreas Borcholte, Der Spiegel, 15.04.2011)

 

Chili and the Whalekillers

Chili and the Whalekillers :: 08.10.2011

Foto: Chili and the Whalekillers

Den Namen sollte man nicht zu ernst nehmen, sie lieben Wale – nicht aber ihren monotonen Gesang. Denn was diese isländisch-österreichische Band ausmacht, sind verspielte Melodien, die leicht im Ohr bleiben und inhaltsreiche Lyrik. Die zwei Songwriter sorgen für ein abwechslungsreiches Repertoire, das durch den Einsatz von Saxophon und Klavier einen unverwechselbaren Sound erhält. Die fünfköpfige Band, bestehend aus Chili (Leadsänger, Gitarrist), Hjörtur Hjörleifsson (Bassist, Sänger, Songwriter), Arni Hjörleifsson (Saxophonist), Michael „Jesus? Szedenik (Pianist) und David Bitschnau (Schlagzeuger), überzeugt durch perfektes Handwerk. Was diese Band besonders auszeichnet sind lebhafte Rhythmen, slawische Klangspiele und verspielte Melodien.

„Pop, anspruchsvoll und unerhört intensiv, wie das nur Mutige schaffen. Selten klang eine junge Band aus Salzburg ähnlich außergewöhnlich.“ (Bernhard Flieher, Salzburger Nachrichten, 10.02.2011)

www.myspace.com/chiliandthewhalekillers

Veranstaltungen im