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Luise Kinseher

"Einfach reich" - Ein virtuoses Typen-Kabarett übers Haben und Nichthaben

ARGE kabarett

Luise Kinseher hat es satt. Sie braucht dringend eine Auszeit. Nicht einmal der neue Porsche macht ihr noch Freude. Sie beschließt, von nun an ein karges Leben auf einer Alm zu führen. Bei selbstgebackenem Brot und frischem Quellwasser in der Gesellschaft von ein paar ehrlichen Kühen, hoch droben, weit weg von der Welt, arm und glücklich sein!
Ihr gesamtes irdisches Hab und Gut hinterlässt sie ihren getreuen Mitarbeiterinnen: Den Porsche, das Publikum samt Abendkasse und ein rätselhaftes Ding von unschätzbarem Wert. Klar, dass da die Lachner jubelt, Frau Rösch erstmal zu rechnen beginnt, die besoffene Maria die große Freiheit schnuppert und Frau Frese ungeahnte Machtfantasien entwickelt. Da wird mit Kinsehers Besitz nur so jongliert und gepokert, gefeilscht und verschoben. Hier was von dem, da was dazu und schon ist alles weg.
In einem fulminanten Figurenszenario geht die Vollblutkabarettistin Luise Kinseher in ihrem neuen Programm dem Mysterium Besitz auf den Grund. Was ist es nur, was uns immerzu ans Geld denken lässt? Warum sehnen wir uns so nach einem eigenen Häuschen? Wieso sammeln wir unnützes Zeug? Ein Programm zum Entrümpeln. Nicht nur in Krisenzeiten!

Regie: Beatrix Doderer

Kurzbio

Die Schauspielerin und Kabarettistin Luise Kinseher wurde u. a. mit dem Deutschen Kleinkunstpreis und dem Passauer Scharfrichterbeil ausgezeichnet. Kinseher lebt in München und hielt 2011 als erste Frau die Salvatorrede beim Starkbieranstich auf dem Nockherberg.

Pressestimmen:

„Die neue Show der Kinseherin ist als virtuoses Typen-Kabarett ein mit vielen Klangfarben orchestriertes Spottlied über den Schaden, den Geld als Fetisch anrichten kann. Dazu lässt sie eine Fülle von Miniaturen subtiler Besessenheiten und gepflegter Bösartigkeiten paradieren.“ (Abendzeitung)

„[…] da ist sie in ihrem Element und weit und breit die einzige Frau, die sprachlich wie darstellerisch an einen Sigi Zimmerschied oder einen Josef Hader herankommt. Mit 'Einfach reich' kommt sie nicht nur heran, sie ist auf Augenhöhe. Wie sie zum Beispiel alle Figuren beim großen Finale zusammenrumpeln lässt, das hat tatsächlich die Wucht der Zimmerschied'schen 'Betondeppn'.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Kinsehers fünftes Soloprogramm, bei dem Beatrix Doderer Regie führt, ist eine tiefgründige Abrechnung mit dem Macht und Besitzdenken. Ein Appell, dass weniger mehr ist und man eben auch einfach reich sein kann.“ (TZ München)

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