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maschek

"maschek. redet. drüber: Das war 2011"

ARGE kabarett

Der großangelegte Jahresrückblick 2011:

  • Warum hat Andi Ogris keinen adäquaten Job?
  • Wie legt es KHG an?
  • Was wurde aus Josef Pröll?
  • Wer ist Michael Spindelegger?
  • Wo hat Arnold Schwarzenegger noch angebaut?
  • Wann vergeht Werner Faymann das Grinsen?
  • Wie wird 2012?

maschek beantworten diese Fragen und noch viele weitere, die kaum gestellt wurden im Jahr des arabischen Frühlings und der griechischen Eiszeit, indem sie wie immer den „Wichtigsten“ des Landes den Ton abdrehen und selber drüber reden.

Warum maschek?

Obwohl es naheliegend wäre und auch so klingt, kommt der Begriff „Maschek“, den die drei Originaltonzerstörer Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel „maschek“, also klein geschrieben wissen wollen, nicht aus dem Tschechischen, und nicht aus dem Unanständigen, sondern über den Wiener Dialektausdruck „Maschekseiten“ (von hinten, über die Irxen) aus dem Ungarischen. In den tiefen Ebenen hinter den langen Lacken heißt másik: die, der, das andere. Die másik-Seite ist magyarisch genau genommen „die andere Seite“. Másik, wegen des ungarischen „s“ 'maschik' ausgesprochen, kommt von einem noch kürzerem „más“ (anders), mit dem die Ungarn mássenhaft andere Begriffe bilden: másol (kopieren) zum Beispiel oder másfél (anderthalb), máshol (anderswo), máskor (ein andermal), másnap (andernags), másképpen (anderswie) máskent (anders) und másmilyen (anders geartet). Die Sache ist also nicht böhmisch, sondern „a dolog másképp áll“ – anders beschaffen, nämlich magyarisch.

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