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Jellybeat | The Happy Kids

Electro New Wave aus Wien, very dancefloor.

ARGE roter salon

Jellybeat

Im Koordinatensystem österreichischer Popmusik beweisen sich Jellybeat seit langem als eine Konstante in den vordersten Reihen und behalten mit ihrem unbekümmerten Stilmix aus Pop, Disco, feinem Electro-New-Wave und Breakbeat dabei immer den Dancefloor im Auge. „Don't let us be misunderstood“ ist der aktuelle, fünfte Longplayer von DJ Y (Keyboards, Producing, Percussion) und Gottfried Schinagl (Programming, Gitarre), die mit Katrin Navessi eine Sängerin in ihrer Mitte haben, die es versteht, Momente zum Mitfühlen und Mittanzen zu beschwören. Seit kurzem werden Jellybeat auch von einem Drummer unterstützt, was den energetischen Sets zusätzlichen Drive verleiht.

Jellybeat, Operationsbasis Wien, haben 1998 begonnen ihren explosiven, meist extrem tanzbaren Mix aus elektronischer Dance- und DJ-Culture und ihrer überbordenden Leidenschaft für Popmusik in all ihren Facetten zu kreieren. Dabei haben die zwei Musiker im Herz (das gern mit big beats schlägt!) von Jellybeat, Gottfried Schinagl und DJ Y, mit den Jahren ihren sicheren Instinkt für die magischen Sound-Momente, die den Dancefloor füllen, die Rhythmen und Strukturen, die ihn euphorisieren noch weiter geschärft. Die vielen Stunden im Studio, die Nächte als weit über Wien hinaus gern gebuchte DJs an den Plattentellern, die jeden Club mit Gusto und Geschmack „rocken“ und die vielen Live-Gigs mit Jellybeat tragen endlich Dividenden! Nämlich ein neues Album, das den tradierten Jellybeat-Sound voll kreativer Energie mit neuen Ideen vereint, dabei gleichzeitig einige Experimente wagt, die auch long time Jellybeat-Fans verblüffen werden.

„I'm going up/I'm going down/I can't get no sleep in this town“ singt Katrin Navessi, seit 2008 die Frau am Mikrophon von Jellybeat und ihrerseits schon davon unabhängig als Singer/Songwriterin in der mittlerweile tatsächlich pulsierenden Musik-Metropole Wien präsent. Die erste Single „Echo“ aus dem neuen, fünften (!) Album von Jellybeat ist ein ansteckendes, frisches Stück zeitgemäßer urbaner Popmusik.

Jellybeat zeigen nicht nur mit dieser Single, dass sie es drauf haben, was Pop in seinem Kern ausmacht: Momenten, oft auch widersprüchlichen aus Alltag und Nachtleben, voll großer und „kleiner“ Gefühle, voll hehrer und „niederer“, eine musikalische und sprachliche Form zu geben, die jenen Menschen, denen sie begegnet und die sie zulassen können, große Momente beschert. Beim Zuhören, beim Tanzen, beim Mitsingen, beim Mitfühlen. Darum machen Jellybeat auch als Album-Band großen Sinn. Weil sie einfach mehr können und machen wollen, als alles nur in eine Single, einen Track zu legen. DJ Y und Gottfried ziehen lieber facettenreich alle musikalischen Register, entwerfen unterschiedliche, in sich stimmige rhythmische Soundscapes von Hooklines durchzogen, während Navessi dazu und davon inspiriert eine unprätentiöse Chronik von Befindlichkeiten und Zuständen von Menschen, deren Herzen immer noch unzynisch für das Now!, die große Liebe, den umwerfenden Kick, eine neue Perspektive bereit sind, schreibt und singt.

www.jellybeat.net

Pressestimme

„'All this ordinary things, they turn into gold, like winter turns to spring' heißt es in einem herrlichen Stück konkreter Pop-Poesie mit dem Titel 'Sparks'… übrigens mit den schönsten 3 Minuten 21 Elektro-Pop, die in diesem Land je gemacht wurden.“
Rainer Krispel

The Happy Kids

Foto (c) Alex Haspel

The Happy Kids

Die Happy Kids sind das wahrscheinlich lauteste und liebenswerteste Krachduo, das man im Raum Wien für viel Geld haben kann: Girl meets Boy, maybe they are in love? Who knows? Al Bird und Ana Threat
rauschen nun schon seit einigen Jahren durch den Wiener Clubdschungel und preisen Dilettantismus, Vintage Fetish und 6ts Garage. Schweißtreibende Live-Shows, verwüstete Clubs und Hits in Endlosschleife sorgen für ein tanzendes, zufriedenes Publikum. Dabei wird auf in teils Vergessenheit geratene Stilmittel zurückgegriffen: Trashige Casio-Beats vom Tape, verzerrte Hammond-Harmonies,
Surf-Gitarre, ein Anker auf dem Oberarm und einen Haufen unverwüstlicher Hits. Die kreative Arbeitswut des Zweiergespanns hat nicht nur im Nischenprogramm in kürzester Zeit für Aufmerksamkeit gesorgt: Das hauseigene DIY-Label Trash Rock Productions veröffentlichte bisher wunderschön krachiges Vinyl der Happy Kids, das erste LP-Release der gitarrensaitenhämmernden Ana Threat und bietet mit den Trash Rock Archives Geschichtsunterricht in Beat/Protopunk und
Punk made in Austria.

Pressestimme

„Ein Leben für den Trash lautet das Motto. Und seit Hans Platzgumer 1987 sein legendäres Solodebüt 'Tod der CD!' veröffentlichte, hat man mit gutem Gefühl hingeschissenen Rock'n'Roll aus Österreich in dieser Prägnanz nicht mehr gehört. Man möchte sich gar nicht vorstellen, was passiert, wenn jetzt der Reichtum ausbricht und sich The Happy Kids richtige Instrumente zulegen.
Christian Schachinger, Der Standard, 05.08.2011

www.arche2012.at/?page=the-happy-kids thehappykids200.bandcamp.com

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