ARGEkultur Logo
ARGEkultur Logo

Poetry Slam

Moderation: Ko Bylanzky, u.a. mit Renato Kaiser, René Sydow, Susanne Rudloff, Benji, Julia Engelmann, Sven Kemmler, Christian Weiblen. Support: DJ Twang.

ARGE poetry slam
Poetry Slam am 11.05.2013 um 20:00 Uhr

Die SlammerInnen erobern die Stadt! Namhafte PoetInnen aus dem ganzen deutschsprachigen Raum sowie internationale Gäste performen auf der Bühne und geben alles im Kampf um die Gunst des Publikums. Schreien, flüstern, jaulen, keuchen, pfeifen, rappen – all das und noch viel mehr ist erlaubt, um im Wettstreit gegeneinander anzutreten. Die Waffen: Poesie, Stimme und Körper.

Die SlammerInnen erobern die Stadt!
Namhafte PoetInnen aus dem ganzen deutschsprachigen Raum sowie internationale Gäste performen auf der Bühne und geben alles im Kampf um die Gunst des Publikums.
Schreien, flüstern, jaulen, keuchen, pfeifen, rappen – all das und noch viel mehr ist erlaubt, um im Wettstreit gegeneinander anzutreten. Die Waffen: Poesie, Stimme und Körper.
Beim ARGE poetry slam, zu deutsch „DichterInnenwettstreit“, werden einmal im Monat selbst geschriebene Texte von SlammerInnen wie auch Leuten aus dem Publikum (die sich im voraus unter poetryslam.argekultur.at oder vor Ort anmelden) literarisch im Wettkampf vorgetragen. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt, die Bandbreite, von Prosa über Lyrik, Rap bis Comedy, ist weit gefächert – bewertet werden sowohl Inhalt der Texte, als natürlich auch die Art der Inszenierung.
Die besondere Spannung entsteht durch den ständigen Wettbewerb zwischen den Vortragenden und der Bewertung durch das Publikum, so ist für eine mitreißende und mitfiebernde Stimmung unter den Gästen auf alle Fälle gesorgt!
Mit Entertainment und wachsamen Augen über den Wettstreit der DichterInnen führt auch dieses Mal Ko Bylanzky, der u. a. seit Jahren Europas größten Poetry Slam in München veranstaltet. Sehen, hören und fühlen, wie Text zum Erlebnis und Poesie zur Performance wird!

www.argekultur.at/poetryslam www.poetryslam.at www.planetslam.de

Ausgewählte Biografien:

Renato Kaiser (Fribourg/CH)

geboren am 20. November 1985, ist selbständiger Künstler, hat seit seinem ersten Poetry-Slam-Auftritt im März 2005 eine Million Slams gewonnen (wirklich!), unter anderem in Zürich, Salzburg, Berlin, München, Hamburg und auf dem Mars. Im Jahr 2007 errang er die meisten Slam-Siege unter den SchweizerInnen und gewann den internationalen Poetry Slam im italienischen Bozen. 2008 kam seine Spoken-Word-Live-CD „Ich bin nicht so" beim Sprechstation Verlag raus. Dazu kamen im Jahr 2008 und 2009 diverse Auftritte in Schweizer Radio- und Fernsehstationen (Radio Argovia, Tele Ostschweiz, DRS 2 und SF). 2010 gewann er im Berliner Admiralspalast vor 1700 ZuschauerInnen den Fritznacht-Talentwettbewerb in der Kategorie „Wort" und wurde Schweizer Vize-Poetry-Slam-Meister. Bei den deutschsprachigen Poetry Slam-Meisterschaften in Hamburg 2011 stand er im Finale, erreichte vor über 4000 ZuschauerInnen den siebten Platz und war damit der bestplatzierte Schweizer im Wettbewerb.
Zwischen 2010 und 2012 war er in der ganzen Schweiz erfolgreich mit dem Soloprogramm „Er war nicht so – ein Nachruf" unterwegs. Die neue Soloshow ist für den Winter 2013/2014 geplant.
Im Mai 2012 erhielt er den Förderpreis der St. Gallischen Kulturstiftung, „weil er Zuhörenden verlässlich den Atem stocken oder wegbleiben lässt, weil er scheinbar leichtfüßig und auswendig verbal verpackt, was selbst Apoll herausgefordert hätte".
www.derkaiser.ch

René Sydow (Witten/D)

wuchs auf der Bodensee-Halbinsel Höri auf. Ab 1996 spielte und inszenierte er bei freien Theatergruppen im Landkreis Konstanz. Es folgten u. a. zwei Solo-Kabarettprogramme und der Chanson-Abend „Ein Musikalisches Abenteuer“ mit Liedern des Berliner Chansonniers Klaus Hoffmann. Nach dem Abitur arbeitete Sydow zunächst als Schauspieler, Regie- und Dramaturgieassistent am Staatstheater Stuttgart und am Studio Theater Stuttgart. Er spielte in dieser Zeit in über einem Dutzend Kurzfilmen und errang mit seinen ersten Regiearbeiten, darunter „Lavinia Wilson“ und „Kampfabsage“, auf internationalen Festivals Preise. Ebenso begann ab 2001 die künstlerische Zusammenarbeit mit dem Autor und Regisseur Daniel Hedfeld.
2005 schloss Sydow sein Studium als diplomierter Film-und Fernsehwirt ab. Sein Abschlussfilm „Unter Wölfen“ war der erste abendfüllende Spielfilm der Akademie und markierte den Einstand für das Autoren- und Regieduo Hedfeld/Sydow im professionellen Filmgeschäft. Aus der Zusammenarbeit mit Daniel Hedfeld gingen die Spielfilme „Lamento“ und „Das geheime Zimmer“ hervor. „Lamento“ wurde von der Kritik gelobt und für Nachwuchspreise auf Filmfestivals nominiert. Als Schauspieler ist Sydow sowohl im Theater als auch im Fernsehen zu sehen. Daneben unterrichtet er an privaten Filmakademien in den Fächern Filmgeschichte, Schauspielführung/Regie und literarisches Schreiben und hält Gastvorträge an Universitäten.
Als Autor ist René Sydow seit 2012 auf diversen Slam-Poetry-Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs. Im November 2012 errang er bei den deutschsprachigen Meisterschaften in Mannheim/Heidelberg den dritten Platz. Im Herbst 2012 erschien sein erster Roman „Der Reiher“.
www.renesydow.de

Julia Engelmann (Bremen/D)

sammelte erste Schauspielerfahrungen an einem Jugendtheater. Zwischen 2006 und 2010 stand sie in mehreren Theaterstücken am Theater Bremen auf der Bühne. Ebenfalls 2010 gewann sie das Bremer Slammer-Filet zweimal nacheinander und slammte infolgedessen beim Kunst-und-Musik-Festival Dockville. 2011 vertrat sie das Slammer-Filet bei den Niedersächsisch-Bremischen Landesmeisterschaften in Hannover. Mittlerweile hat sie an der Universität Bremen ihr Studium in der Fachrichtung Psychologie begonnen.
Vom 1. Oktober 2010 (Folge 1024) bis 19. Oktober 2012 (Folge 1544) spielte sie in der RTL-Soap „Alles was zählt“ die Rolle der Eishockeyspielerin Franziska Steinkamp.
www.youtube.com/watch?v=69MYpohsYF0

Susanne Rudloff (Nürnberg/D)

Sprach- und Medienwissenschaftlerin. Liebt Sprache, schöne Stimmen, Zuhören und Literatur. Aufgewachsen in Nürnberg ist sie nach ein paar Jahren Berlin, Hessen und Anderswo wieder zurückgekehrt in ihre Heimatstadt und macht seither die fränkische Kulturszene unsicher – auf, vor und hinter der Bühne. Initiatorin der „aus.lese“, Nürnbergs erster Lesebühne, Bühnenpoetin, Moderatorin, Slammerin, Dichterin, Muse(e)nleserin. Literaturfuzzelchen und Kulturchaotin.
fruehlingsmaedchen.de

Benji (Linz/A)

alias Benjamin S Ulysses tritt allein auf Poetry Slams auf oder im Team mit dem Kollegen René Monet. Er lässt sich gern Skurrilitäten einfallen, er verblüfft gern, er bringt gern das Publikum zum Lachen. Er ist derzeit Oberösterreichs erfolgreichster Slammer und erreichte 2012 das Finale des Ö-Slams.

Sven Kemmler (München/D)

Jahrgang 1968, war als Autor und Co-Autor an einigen der erfolgreichsten Comedy-Bühnenprogramme (z. B. für Michael Mittermeier, Cindy aus Marzahn) und TV-Formate des letzten Jahrzehnts (z. B. Wetten dass, TV Total) beteiligt. Er hat zwei Theaterstücke und ein Musical verfasst. Seit 2003 tritt er erfolgreich mit eigenen Kabarett-Programmen auf. „Und was wirst du, wenn ich groß bin?“, sein erster Roman erschien 2010. Seit 2011 tritt er mit seinen Texten erfolgreich bei Poetry Slams auf und qualifizierte sich für die deutschsprachigen Meisterschaften 2012 in Heidelberg.
www.sven-kemmler.de

Weitere SlammerInnen:

Christian Weiblen (Augsburg/D)

Demnächst