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Kontraste – Die lange Nacht des Tanzes

Moderation: Barbara Ruder. U.a.m. Stephanie Thiersch, Julia Schwarzbach, Age Company, Christian Margol/Future Sibanda, Barbis Ruder/Bernadette Weigl/Ewa Stern.

ARGE tanz per.form>d<ance#13 Kooperation mit tanzimpulse Salzburg
Kontraste – Die lange Nacht des Tanzes am 23.03.2013 um 19:30 Uhr
Foto (c) Wolfgang Lienbacher

MOUVOIR/Stephanie Thiersch „The Happy Living Triology – #2 Nature Morte“

Zwischen Parkplätzen und Feldwegen, an Orten ohne gewachsene Geschichte, sucht Stephanie Thiersch mit den beiden TänzerInnen Viviana Escalé und Valenti Rocamora i Torà nach einem neuen Umgang mit der uns umgebenden Natur. Bewegungen, Strukturen und Muster unserer direkten Umwelt werden in eine Körpersprache überführt, die nicht mimetisch nachahmt, sondern kreatürliche Wesen schafft, „tapsige Zwischenwelt-Bewohner von der Rasenkante. Als hätten sie das menschliche Leben verlernt und als Tiere versagt.“ (Rheinische Post)
Der Videokünstler Martin Rottenkolber richtet entsprechend der Bewegungsrecherche einen visuellen Zoom auf unsere nahe Umwelt, die zwischen Domestizierung und Verwilderung changiert. „Nature Morte“ beschreibt, wie tot der Mensch in der Natur und wie lebendig die Natur im Menschen sein kann.

  • Konzept/Regie Stephanie Thiersch
  • Choreografie Stephanie Thiersch und Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola
  • In Zusammenarbeit mit den TänzerInnen Viviana Escalé, Valenti Rocamora i Torà
  • Video/Bühne Martin Rottenkolber
  • Kostüme Sabine Schneider
  • Musik Joseph Suchy
  • Technische Ltg./Licht Niko Moddenborg
  • Dramaturgieassistenz Eleonora Zdebiak
  • Fotografie Martin Rottenkolber, Tom Trambow
  • Design nondesign, Jörg Waschat
  • Produktionsleitung Ines Disselbrede

www.mouvoir.de

Eine Produktion von MOUVOIR, koproduziert durch freihandelszone ensemblenetzwerk köln und das tanzhaus nrw. Gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, das Kulturamt der Stadt Köln, die Kunststiftung NRW, die RheinEnergie Stiftung, die SK Stiftung Kultur und durch die Stiftung Van Meeteren. Mit freundlicher Unterstützung der Hochschule für Musik und Tanz Köln und dem Festival Mouvement dans la Ville/Montpellier Danse.

Chiara Taviani & Carlo Massari „MARIA ADDOLORATA“

Leiden ist eines jener seltenen Gefühle, das echt, wahr und ursprünglich ist.
Es ist eine Tatsache: wir verletzen uns.
Es ist eine treibende Kraft, die den Menschen prägt: Wir erleben Leiden, wir verursachen es, wir drücken es ständig aus, es ist eine Form der Kommunikation.

Age Company „Achtung Deadline“

Anhalten, vorwärts gehen, beschleunigen, rennen, schleichen, verzögern, warten, wie viel Zeit bleibt mir noch, welches Stück vom leben möchte ich noch auskosten bevor …
Alles ist zwar ständig in Bewegung, aber wird sich am Ende etwas weiterbewegt haben?
Die Zeit steht nicht still, oft aber das eigene Leben. Was gilt es noch auszukosten bis zum Stichtag.
In „Achtung Deadline“, der zeitgenössischen Tanz Performance der AGE COMPANY, wird die Zeit
abgegangen, aufgehalten, zerhackt, in die Länge gezogen.
„Wir experimentieren mit Körperzuständen.“ (Nicole Berndt-Caccivio, Choreografin)

  • Choreografie Nicole Berndt-Caccivio
  • Musik Rupert Huber
  • Lichtdesign Tom Barcal
  • Darstellerinnen Nora Aschacher, Veronika Eggenweber, Eveline Gessl, Eva Glöckner, Helga Jessenig, Heike Kernbauer, Susanne Claudia Krasny, Veronika Kritzer, Antonia Lersch, Monika Mar, Saskia Pauls, Sigrid Prihoda, Ilse Stadler

Die AGE Company www.agecompany.at ist ein gemeinsames Projekt von alters.kulturen und der arge region kultur.

„CarWash“ ein Film von Barbis Ruder, Bernadette Weigl, Ewa Stern

Eine schöne junge Frau in einem blauen Oldtimer verirrt sich in einem Industriegebiet. Plötzlich taucht eine Gruppe halbnackter Männer auf. Sie fangen an, ihr Auto mit ihren Körpern zu waschen.
Ob es sich bei diesem Szenario um ihre Fantasie oder Wirklichkeit handelt, werden wir nie herausfinden. In einem Interview sprechen einige der Männer darüber, wie es ist, zum Objekt gemacht zu werden und welche Bedeutung das für sie, ihre Emotionen, Sexualität und Körper hat.

Der Film von Barbis Ruder, Bernadette Weigl und Ewa Stern möchte die typische Perspektive eines klassischen „sexy Carwash“ aus einem weiblichen Blickwinkel zeigen und fordert eine extensive Interpretation der klassisch, einseitigen Bilder von Aussehen und Attraktivität.
www.facebook.com/carwashfilm

Christian Margol / Futurelove Sibanda „How To Get Famous“

„How To Get Famous“ veranschaulicht auf humorvolle Art und Weise die mitunter schwierige Position junger KünstlerInnen, ihre schöpferische Vielschichtigkeit zum Ausdruck zu bringen und sich vor allem durch ihren unglaublichen Mut und ihre nachhaltige Gestaltungskraft auszuzeichnen.
Warum ist dieser Weg jedoch so schwierig? Warum wird es jungen KünstlerInnen dermaßen schwer gemacht, erst über zahlreiche bürokratische und politische Hürden Plattformen zu finden, um sich künstlerisch auszudrücken?

  • Konzept, Choreografie und Performance von und mit Christian Margol und Futurelove Sibanda
  • Musik Wildbacher

Julia Schwarzbach „loops and breaks“

„loops and breaks“ ist eine Einladung der Performerin an das Publikum zu einem gemeinsamen Spiel nach sich stetig verändernden Regeln, Handlungsanweisungen und deren individueller Interpretation. Je nach Spielort greift die Performance mitunter auch regionalspezifische Gepflogenheiten auf und untersucht so auf leichte Weise das soziale Miteinander im Kontext Bühne. Im Miteinander-Tun stellt sich mehr und mehr die Frage, wer hier eigentlich PerformerIn und wer ZuschauerIn ist, wie sich der Bühnenraum gemeinsam erfahrbar machen lässt und wie die jeweiligen Aktionen den Verlauf der Performance bedingen.

  • Performer Julia Schwarzbach und Gäste
  • Sound Nic Lloyd
  • Fotocredit Ray Katzemi
  • koproduziert vom Toihaus Theater Salzburg
  • gefördert von Kultur Stadt Salzburg, Kultur Land Salzburg

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