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Hannes Ringlstetter

"Meine Verehrung!"

ARGE kabarett
Hannes Ringlstetter am 11.10.2013 um 20:00 Uhr
Foto (c) Konzertagentur Friedrich

Wenn der bayrische Kabarettist Hannes Ringlstetter die Bühne betritt, ist es streng genommen fast nebensächlich, was er dort tut. Die Qual der Wahl hat am Ende ohnehin er selbst, ob es nun das Lesen der eigenen Texte ist, das Spielen der eigenen Musik oder die eigenen laut ausgesprochenen Gedanken über die Gesellschaft - mit all ihren Sonderbarkeiten. In nur vier Jahren entwickelte sich Ringlstetter in rasender Geschwindigkeit zu einem, der heute aus der deutschen Kabarettszene nicht mehr wegzudenken ist. Nun ist er mit seinem aktuellen Programm "Meine Verehrung!" auch endlich in Salzburg zu Gast.

Wir wollen doch alle nur das Eine: anerkannt, bewundert, verehrt werden. Und es ist scheinbar ein Prinzip des Lebens, dass das, was man verehrt, man dann gleich sehr begehrt, und dann hat man das sogar irgendwann, und das hat man dann davon. Denn dann ist man sich plötzlich gar nicht mehr so sicher, ob man das so haben wollte, oder ob man sich verehrt hat. Das gilt für Reisen, Einladungen, Frauen, Vorbilder, Kindheit, Niederbayern, Land und Leute, Österreich, PolitikerInnen und sogar den lieben Gott. Ja und sich selbst, genau genommen. Charmant und kurzweilig lässt sich der Hannes durch diverse Verehrungen und die Liebe treiben und landet dann irgendwie doch beim Fußball.

Hannes Ringlstetter, Kabarettist, Komiker, Musiker, TV-Moderator und Autor, kam 1970 in München zur Welt und wuchs in Niederbayern auf. Regelmäßige Auftritte u. a. in der Münchner Lach- und Schießgesellschaft, im Hamburger Schmidt-Theater, im Quatsch Comedy Club und bei den Wühlmäusen in Berlin.

Pressestimmen

Stimmen und Sounds zu reproduzieren sind neben dem messerscharfen Blick für das Kuriose im Verehrungs-Verhalten seiner Zeitgenossen eine der Qualitäten, die Ringlstetters pointierte Kürzestgeschichten und melodiegesättigten Lieder hohen Spaßfaktor verleihen. […] Entspannter als der Ringlstetter-Hannes kann man nicht verehren.
AZ, München
Ein Liedermacher ist er geblieben, in seinem früheren Leben war er ja Sänger und Gitarrist der Musikgruppe Schinderhannes. Auch wenn er niemals in die erste Liga aufsteigen werde, wie er bekennen muss. Denn da säßen schon die Österreicher. In einem grandiosen Medley parodiert er von Rainhard Fendrich über Hubert von Goisern und Wolfgang Ambros bis zu Falco seine musikalischen Vorbilder und ihm wird beschieden: Du bist net von Austria – geh’ scheißen!
MZ, Regensburg

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