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I Stangl

„Unter Geiern – Über Bankster und andere Ganoven“

ARGE kabarett
I Stangl am 24.04.2014 um 20:00 Uhr
Foto (c) Ludwig Rusch

„Er ist ein Animationsgenie wie Lukas Resetarits; ein Perfektionist der Geste und der Mimik wie Erwin Steinhauer; ein politischer Scharfrichter wie Werner Schneyder; ein Karikaturist wie Helmut Qualtinger; ein Anarchist der darstellerischen Mittel wie Jango Edwards; und doch unverwechselbar wie Otto Grünmandl. Er heißt I Stangl.“ (Abendzeitung)

Angst vor den Geiern? Vor der Krise? Dann machen Sie es wie I Stangl. Der geht mit der Zeit, ist jetzt seine eigene Privatstiftung in Liechtenstein, hinter ihm steht ein Treuhänder auf den Bahamas, der ihn über einen Schweizer Finanzkonsulenten an eine Investorengruppe verleast, alles unter dem Dach der Stangl-Holding mit Sitz in einem Briefkasten in Panama.
Ist es nicht schön, wenn man wie er sagen kann: „Meine Gewinne sind die Verluste der anderen“?
Suchen Sie sich doch einen dieser tollen Jobs wie Aktienanalyst, Lobbyist, Spindoctor oder werden Sie Rüstungsindustrieller, so tragen Sie zwar nichts zum Wohlstand bei, werden Gesindel genannt, aber von der Krise werden Sie dann garantiert nichts spüren.
Und Ihr Vermögen wird auch sicher nie angekratzt. Denn Umverteilung ist unmöglich. Ein Beispiel: Die reichsten zehn Prozent der ÖsterreicherInnen besitzen zusammen ein Vermögen von 800 Milliarden Euro. Das entspricht 8 Millionen Porsche Carreras, würde man die auf alle ÖsterreicherInnen umverteilen, wo sollten wir die parken?
Sie sehen: Unter Geiern geht's nur Geiern gut. Werden Sie endlich auch einer, Stangl hilft Ihnen dabei!

I Stangl

1954 Stangls Mutter hat große Schmerzen. 1960 bis 1972 unwesentliche Besuche einiger Schulen wie VS, HS, Hotelfachschule. Danach verkauft er Fotoapparate, z. B. an Theo Lingen, Kopierer und schlechte Lautsprecher an die ÖVP. 1979 ersteht er einen Citroen 2 CV, um mit diesem standesgemäß sein Leben zu verändern: er wendet sich der Sozialarbeit zu. Aber gleich nach dem Abschluss der Akademie für Sozialarbeit wieder davon ab, weil er lieber auf direktem Wege Kabarettist werden will.
1984 hat Stangl große Schmerzen, seine Tochter Valerie Gwendolin Romy Magdalena Maria wird geboren. Von 1991 bis 2001 leitete er das Kabarett Niedermair in Wien.
Im übrigen produzierte und spielte er (u. a. mit Seberg, Henning, Vitasek, Dorfer, Düringer, Supancic) Theater und trat bislang mit seinen Solo-Programmen von Berlin bis Düsseldorf, von Basel bis Hamburg, von Nenzing bis Großwarasdorf über 2000 Mal auf.
1984 erhält er den Österreichischen Kleinkunst-Förderungspreis, 1993 wird er mit dem Salzburger Stier ausgezeichnet.

Pressestimmen

„Ein extrem witziger Abend, in dem auch noch seine eminenten darstellerischen Qualitäten aufblitzen. Furios.“
Falter

„I Stangl – Kabarettist der österreichischen Sonderklasse.“
Kleine Zeitung

„Clownesk, bissig, liebevoll, makaber. Sein Vorname ist wie sein Programm: Er macht keinen Punkt, aber er trifft ihn.“
Süddeutsche Zeitung

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