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3., 4. Dezember 2013, 20:00 Uhr

Hexen

Opernmusical von Peter Lund (Text) und Danny Ashkenasi (Musik). Ein Dauerbrenner auf Deutschlands Studiobühnen!

Gastveranstaltung Theatergruppe Eigenregie
Hexen am 03.12.2013 um 20:00 Uhr
Foto (c) Karsten Bohn

Zwei Frauen stehen an der Bushaltestelle und tragen dasselbe Kleid. Unangenehm, zugegeben. Aber das ist nicht alles, was Anna Golde und Grete Strumpf verbindet. Denn Hexen erkennen sich immer und überall. Das Opernmusical für zwei Sängerinnen und drei Musiker bewegt sich musikalisch anspruchsvoll zwischen Arie und Kabarett-Chanson – ein offenherziges und unterhaltsames Werk; anzüglich, amüsant, berührend und teils bitterböse.

Hexen haben neun Leben. Und Anna und Grete sind beide schon im achten angekommen. Höchste Zeit, Bilanz zu ziehen und sich fürs neunte endlich richtig zu entscheiden. Was für Hexen schon seit Evas Zeiten eine Entscheidung zwischen Beruf und Familie war: Ob man sich als Lady Macbeth oder Schneewittchens Stiefmutter mit Mann und Kind rumschlägt oder als Salome oder Knusperhexe Karriere macht – nie ist das Leben ganz perfekt und meistens von tödlichem Ende. In bösen, komischen und traurigen Szenen und Songs erzählen Anna und Grete, wie es ihnen in zweitausend Jahren Zivilisation ergangen ist. Ob Eva mit dem Apfel hadert, Grete mit zum Blocksberg fliegen will oder beide Frauen im Spiegel ein bisschen in die Zukunft des Alterns sehen – das Publikum war von diesem Kammermusical begeistert und „Hexen“ hat sich in den letzten fünfzehn Jahren zum veritablen Dauerbrenner auf Deutschlands Studiobühnen gemausert. 

Die Musik, mit der Danny Ashkenasi den Hexenritt durch die Zeiten begleitet, kommt auf ihrer einfallsreichen, bemerkenswert originellen Gratwanderung zwischen altem Minnesang und modernem Kabarettchanson nie ins Straucheln. Die Texte gewinnen durch den bösen Witz und die knapp pointierten Anzüglichkeiten …
Tagesspiegel
  • Darstellerinnen Christina Holowati (Sopran), Reinhild Buchmayer (Mezzosopran)
  • Musikalische Leitung/Einstudierung Hans-Josef Knaust
  • Organisation Isabella Trießnig
  • Ausstattung und Inszenierung Karsten Bohn

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