ARGEkultur Logo
ARGEkultur Logo

„Von Vielfältig zu Einfältig“ – Diskussion zur Situation des freien Theaters in Salzburg

Mit Kulturlandesrat Heinrich Schellhorn, Ingrid Tröger-Gordon, Sabine Kock, Robert Pienz, Markus Grüner-Musil. Moderation: Christa Hassfurther.

ARGE diskussion Koveranstaltung mit der IG Freie Theaterarbeit

Die IG Freie Theaterarbeit lädt zu einem Gespräch über die Arbeits- und Fördersituation der freien Theaterschaffenden.
Mit Kulturlandesrat Heinrich Schellhorn, Ingrid Tröger-Gordon (Kulturabteilung Stadt Salzburg), Sabine Kock (IGFT), Robert Pienz (Schauspielhaus Salzburg), Markus Grüner-Musil (ARGEkultur Salzburg). Moderation: Christa Hassfurther (Theater bodi end sole, Bundeslandsprecherin der IGFT).

Die Arbeitsverhältnisse im gesamten Bereich der freien Theaterarbeit werden zunehmend prekär und entstehen sehr häufig im legistischen Graubereich. Künstlerische Arbeit soll nur unter den Bedingungen sozialer, materieller und rechtlicher Sicherheit erfolgen. Daher fordert die IG Freie Theaterarbeit von der Gesetzgebung sowie von der öffentlichen Hand rechtliche Rahmenbedingungen und Fördermodelle ein, die legale Arbeitsverhältnisse im freien Theaterbereich und die Teilhabe der Kunstschaffenden an einer umfassenden sozialen Absicherung ermöglichen.
mission statement IGFT

Vor drei Jahren ist das Team der IG Freie Theaterarbeit durchs Land gereist – im Gepäck eine Richtgagenbroschüre. Organisiert von bzw. mit den jeweiligen BundeslandsprecherInnen fanden in allen Bundesländern Szenetreffs, öffentliche Diskussionen, Beratungen und, wo möglich, Gespräche mit PolitikerInnen und KulturbeamtInnen statt.
Nun, nach drei Jahren Arbeit in interministeriellen Arbeitsgruppen, nach mehreren dazwischen liegenden Wahlen im Land und einer Nationalratswahl, macht sich die IGFT wieder auf den Weg, um überall im Land vor Ort Know-how und Expertise auszutauschen und an einer neuen Positionierung der freien Szene zu arbeiten:
Nach wie vor gibt es kein grundlegendes Umdenken in der Förderpolitik, nach wie vor sind die Fördermargen im freien Theaterbereich beinahe überall prekär und erlauben in vielen Fällen nicht die Erfüllung/Einhaltung von arbeits- und sozialrechtlichen Erfordernissen und es herrscht Rechtsunsicherheit im gesamten Sektor.
Hat sich durch die historische Novellierung des Theaterarbeitsgesetzes 2011 der Rahmen freier Theaterarbeit verändert?

Eine Informations- und Diskussionsreise der IG Freie Theaterarbeit zu gesetzlichen Neuerungen, gegen politischen Stillstand, für mehr Sichtbarkeit mit dem Ziel einer grundlegenden Neubewertung freier Theaterarbeit.

Demnächst