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„Nach dem Ende“ von Dennis Kelly

Regie: Claus Tröger. Für Publikum ab 16 Jahren. Schulvorstellungen an den Spieltagen um 10:00 Uhr auf Anfrage möglich!

ARGE theater Koveranstaltung mit Theaterverein Janus
„Nach dem Ende“ von Dennis Kelly am 23.04.2014 um 20:00 Uhr
Foto (c) Marion Berlinger

Ein Atombunker. Hierhin hat Mark seine bewusstlose Kollegin in der Eile schleppen können, um sie und sich selbst vor der plötzlich eingetroffenen Atomkatastrophe zu bewahren. Aufeinander angewiesen verharren sie in dem engen Raum auf Rettung hoffend. Die Zeit verrinnt, die Aggressionen steigen und die Vorräte werden immer knapper. Ein packendes Schauspiel in einem apokalyptischen Umfeld über den Kampf ums Überleben, wobei die eigene Psyche der größte Gegner ist.

Ein Atombunker. Hierhin hat Mark seine bewusstlose Kollegin in der Eile schleppen können, um sie und sich selbst vor der plötzlich eingetroffenen Atomkatastrophe zu bewahren. Aufeinander angewiesen verharren sie in dem engen Raum auf Rettung hoffend. Die Zeit verrinnt, die Aggressionen steigen und die Vorräte werden immer knapper. Ein packendes Schauspiel in einem apokalyptischen Umfeld über den Kampf ums Überleben, wobei die eigene Psyche der größte Gegner ist. Und letzten Endes stellt sich die Frage für die/den ZuschauerIn: Wie würde ich mich verhalten?

„Nach dem Ende“ birgt unmittelbare Aktualität. Es dokumentiert aktuelle Machtzustände in sowohl gesellschaftlichen als auch zwischenmenschlichen Ebenen, weist auf mögliche Gefahren und daraus resultierende Ängste in der heutigen Gesellschaft hin und zeigt, wie einige Menschen als auch Systeme mit diesen Ängsten manipulativ umgehen. Ein packendes Schauspiel über den Kampf der/des Einzelnen gegen seelische Tyrannei und eigene Grenzen, und „über die Veränderung einer Gesellschaft in Zeiten des Terrors: Gegenseitige Hilfe gerät zur Bevormundung, Überzeugen wird eine Technik manipulativer Gewalt, Liebe schlägt um in Besitzenwollen, Gelassenheit in Ignoranz.“ (Berliner Zeitung)

  • Schauspiel Melanie Arnezeder, Bálint Walter
  • Regie Claus Tröger
  • Fotos, Grafische Gestaltung Marion Berlinger

Dauer ca. 80 min, ohne Pause

  • Nach dem Ende
  • Nach dem Ende
  • Nach dem Ende
  • Nach dem Ende

Fotos (c) Marion Berlinger

KünstlerInnen-Biografien

Claus Tröger

ist seit 1978 freier Regisseur und Dozent. Von 1984 bis 1999 war er Intendant des Kleinen Theaters in Salzburg, gab Seminare im Bereich Gegenwartsdramatik und führte Regie im deutschsprachigen Raum. Er ist Gründungsmitglied der „Europäischen Theaterinitiative“ und war von 1993 bis 1996 Mitglied des Salzburger Landeskulturbeirats. Zu seiner Intendanz am Kleinen Theater übernahm er 1995 auch die Intendanz des Salzburger Theaters Metropolis. Seit 1999 widmet er sich wieder vermehrt der Regie, vor allem in Österreich, Deutschland und Italien. Zudem hat er einen Lehrauftrag an der Europäischen Theaterschule in Bruneck (Südtirol). Seit Oktober 2006 veröffentlicht Claus Tröger auch Theaterstücke, darunter die Jungentheaterstücke „Wer hat Angst vor Oliver Twist“ und „Zufallsspiel“ sowie das Kammerspiel „Glashaus“.
www.claustroeger.eu

Melanie Arnezeder

1991 in Salzburg geboren, machte schon seit ihrem 16. Lebensjahr wichtige Erfahrungen im Schauspielbereich. Nach jahrelanger Aktivität bei Akzente – Theater der Jugend, Auftritten am Schauspielhaus Salzburg sowie einigen Dreharbeiten und Model-Aufträgen, wandte sie sich dem Schauspielstudium an der Europäischen Theaterschule Bruneck zu. Bereits in dieser Studienzeit zwischen 2010 und 2012 spielte sie in zahlreichen Südtiroler Produktionen, wie „komA“, „Meister Eder und sein Pumuckl“, „Ein Sommernachtstraum“, „Im Weissen Rössl“, „Girlsnightout“, „Verrücktes Blut“ und „Foreignstraße 19“. Sie war bei vielen Stücken und Dreharbeiten auch für Maske und Kostüm zuständig, und arbeitete auch mehrmals als Regieassistentin. Heute lebt sie als freischaffende Schauspielerin in Salzburg, ist Gründerin des Theatervereins Janus, und war u. a. in „Lederfresse“ am Kleinen Theater zu sehen.

Bálint Walter

ist 1985 in Pécs/Fünfkirchen (Ungarn) geboren. Nach dem Abitur studierte er zunächst Germanistik und Hungarologie in Budapest und machte gleichzeitig seine ersten professionellen Theatererfahrungen am Deutschen Theater Budapest. Nach dem Abschluss seines Studiums begann er 2010 mit seiner Schauspielausbildung an der Europäischen Theaterschule Bruneck und spielte schon während des Studiums in zahlreichen Produktionen, vor allem in Südtirol. Seine wichtigsten Produktionen waren „Kunst“ (Yasmina Reza), „Budaörser Passion“ (Géza Bató), „Die Hamletmaschine“ (Heiner Müller), „Der Parasit“ (Friedrich Schiller), „Leonce und Lena“ (Georg Büchner), „Waisen“ (Dennis Kelly), „Verrücktes Blut“ (Nurkan Erpulat/Jens Hillje) und „Lederfresse“ (Helmut Krausser). Heute lebt er als freischaffender Schauspieler in Salzburg, und ist Gründer des Theatervereins Janus.

Dennis Kelly

geboren 1968 in London, studierte Drama und Theater am Londoner Goldsmiths College. Die deutschsprachige Erstaufführung von „Nach dem Ende“, für das Dennis Kelly den Meyer-Whitworth Award 2006 erhielt, war im September 2007 am Deutschen Theater Berlin.
2009 wurde Dennis Kelly in der Kritikerumfrage von Theater heute zum besten ausländischen Dramatiker des Jahres gewählt.
Außerdem schreibt Dennis Kelly für das Fernsehen, u. a. als Koautor der Sitcom „Pulling“ (BBC3), 2008 nominiert für den BAFTA und 2009 ausgezeichnet mit dem South Bank Award sowie dem British Comedy Award.
Sein Hörspiel „The Colony“ wurde 2004 beim Prix Europa als das Beste Europäische Hörspiel ausgezeichnet.

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