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Ganes

Wundersamer Klang und Texte in ladinischer Sprache: Ganes präsentieren ihr neues Programm „Caprize“.

ARGE konzert
Ganes am 17.12.2014 um 20:30 Uhr

Die Schwestern Elisabeth und Marlene Schuen und ihre Cousine Maria Moling begleiten sich schon ein Leben lang durch ihre musikalischen Welten. Tür an Tür sind sie aufgewachsen in einem kleinen Dorf in den Südtiroler Dolomiten mit rätoromanischer Sprache: Ladinisch. So nahe an der wilden, urtümlichen Offenheit der Natur hat das Trio seitdem den Weg in die Metropolen gefunden. „Caprize“ ist der Name des neuen Albums von Ganes, die sich lustvoll den Konventionen widersetzen und dabei ganz bei sich sind.

Der Klang dieser Stimmen geht einem nie mehr aus dem Kopf.
Süddeutsche Zeitung

Ganes erzählen Geschichten. Direkt aus dem Leben, und solche voller Poesie. Zwischen finsteren Bergen und weiten Meeren flüstern sie von Fantasie umhüllte Worte, betten sie in raffinierte Melodien. Das klangliche Universum der drei Ladinerinnen ist gewachsen und gereift. Der Chorgesang vermischt sich mit eigenwilligen Rhythmen, mal sphärisch, mal druckvoll. Ganes sind in ihrem eigenen Soundgewand angekommen, es passt und schillert in allen Farben, es fängt uns ein und verstrickt uns, es kleidet MusikerIn und ZuhörerIn – aufs Beste. Ganes haben die Zeit nicht einfach verstreichen lassen. Alle gemeinsam und jede für sich sammeln sie Ideen, Eindrücke, Gedanken und bündeln das in neuen, frischen Songs.

Das vierte Studioalbum „Caprize“ ist Ende August 2014 erschienen. Im Herbst und Winter tun Ganes wieder das, was sie am liebsten tun: Mit ihren Stimmen und Instrumenten auf der Bühne stehen, Ladinisch singen und weltwärts spielen, von Überschwang und Geborgenheit, von Gefühlen und vom Erleben, vom Erwachsenwerden und Menschsein.

Ganes

Gemeinsam sangen sie auf Hubert von Goiserns Konzertschiff bei der Linz-Europa-Tour, gemeinsam ließen sie ihre Ideen wachsen und wurden zu vielstimmig singenden Märchenwesen, zu Ganes. Verwurzelt in ihrer ladinischen Heimat, verbunden durch ihre Sprache, verwöhnt mit der Möglichkeit, das Fliegen zu lernen. 2010 erschien „Rai de Soredl“, der „Sonnenstrahl“, das verspielte, quirlige, fröhliche erste Album. Schon 2011 folgte das melodisch-weiche „Mai Guai“, 2012 das melancholisch-verwobene „Paroes & Neores“. „Caprize“ zeigt uns authentische, reife, sinnliche Ganes. Auf Tuchfühlung mit ihrer Lebenswelt, nahbar und verträumt. Trotzdem voller Freude. Ganes sind gewachsen – mit uns, mit sich und über sich selbst hinaus.

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