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30. Juni, 1. Juli 2014, 20:00 Uhr

Ivana Müller

„Positions“ | Tickets erhältlich im Ö-Ticketcenter republic: Telefon +43 662 843711

Gastveranstaltung Sommerszene
Ivana Müller am 30.06.2014 um 20:00 Uhr
Foto (c) Nyima Leray

„Positions“ ist eine vergnügliche Lehrstunde, bei der wir und unsere Wertegesellschaft auf den performativen Prüfstand kommen. Durch subtile Arrangements, witzige Zeichenkombinationen und kluge Dramaturgie entsteht eine Choreographie von Geben und Nehmen, Tauschen und Handeln, Borgen und Kaufen.

Am Beginn des Abends geben die InterpretInnen ihr individuelles Kapital preis: Die Nationalität, eine besondere Begabung, den aktuellen Kontostand, die Anzahl der Schuhe. Materielle Güter, ideelle Werte, messbarer Besitz und emotional Bedeutendes wechseln in „Positions“ unablässig ihre EigentümerInnen. Durch subtile Arrangements, witzige Zeichenkombinationen und kluge Dramaturgie entsteht eine Choreografie von Geben und Nehmen, Tauschen und Handeln, Borgen und Kaufen. In ihrem neuen Bühnenstück wirft Ivana Müller einen erfrischenden Blick auf das allgegenwärtige Thema Ökonomie in all seinen Facetten: der Bewegung, der Identität, der Gefühle und des Theaters. Die zwölf DarstellerInnen betreiben einen regen Schwarzmarkt und führen die ZuschauerInnen in eine imaginative Welt des Habens, Wollens und Werdens. „Positions“ ist eine vergnügliche Lehrstunde, bei der wir und unsere Wertegesellschaft auf den performativen Prüfstand kommen.

Die Szenen jonglieren mit Sprachwitz, kunstvoll verschobenen Wortbedeutungen oder zerlegten und wieder zusammengesetzten Satzkaskaden.
Karl Harb, Salzburger Nachrichten

Bei der Sommerszene 2013 begeisterte Ivana Müller mit ihrer Sozialchoreographie „In Common“, bei der sie demokratische Gruppenprozesse in Form einer Spielanordnung inszenierte. Die in Kroatien geborene, in Amsterdam ausgebildete und in Paris lebende Künstlerin choreografiert in ihren Stücken keine Schritte, sondern kreiert vielmehr Tableaux Vivants aus PerformerInnen, Sprache und Zeichen, die oft für überraschende Konstellationen und subversive Lesarten sorgen.

Dauer: 70 Minuten, in englischer Sprache

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