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Bernhard Eder | Peter Piek

Das neue Kammer-Pop-Werk „Nonsleeper“ und zart-melancholische Indie-Pop-Perlen. Support: Julian Nantes.

ARGE roter salon
Bernhard Eder | Peter Piek am 22.05.2015 um 21:00 Uhr
Bernhard Eder • Foto (c) Cornelia Reidinger

Bernhard Eder, „einer der besten Songwriter des Landes“ (Falter) bringt sein am 15.3.2015 erscheinendes fünftes Studioalbum „Nonsleeper“ druckfrisch mit nach Salzburg. Stimmliche Reanimation Elliot Smiths, akustisches Revival-Exemplar der Beatles und hervorragendster Cover-Interpret von Radiohead und Pet Shop Boys – Eder kann man getrost als allumfassendes Mastermind der oben genannten Künstler bezeichnen.
Support beim Roten Salon kommt von Peter Piek mit seinem feinsinnigen Mix aus sanftem Pop, R'n'B- und Soul Anklängen. Gänsehaut-Garantie!

Bernhard Eder

Gut zwei Jahre sang sich Bernhard Eder bei unzähligen Live-Auftritten den auf und durch „Post Breakup Coffee“ verarbeiteten Trennungsschmerz von der Seele. Genug Zeit, um sich wieder oder besser gleich neu zu finden – menschlich wie musikalisch. „Nonsleeper“ ist ein Neuanfang, die konsequente Entfaltung und weitergeführte Entwicklung von einem, der auszog, nicht stillzustehen.

Eder gibt sich auf seinem fünften Werk einer nur logischen Fortsetzung des Vorgängeralbums hin. Zumindest thematisch, wie schon der zunächst drückende, dann ausufernde Opener „Bird Away“ eindrucksvoll beweist – schlaflos ist er, gedankenversunken und allein. Doch so verloren diese Nächte wirken, eine Anklage wird man nicht finden.
Schließlich liegt die große Stärke aller zehn Stücke in einem beinahe impressionistischen Einfangen erlebter Momentaufnahmen. Schemenhafte, ruckartige Bildausschnitte aus einem und doch unser aller Leben, werden uns immer wieder präsentiert, durch packende Harmonien und präzise Sprache der Vergessenheit entrissen, durch Hingabe zum Detail für immer konserviert.

bernhardeder.net

Bernhard Eder ist es mit „Nonsleeper“ einmal mehr gelungen ist, ein Album abzuliefern, das unter AnhängerInnen der anspruchsvollen Liedermacherkunst großen Anklang finden dürfte. Die Musik des Wieners ist eine, die wirklich in angenehmster Weise berührt und in die Tiefe geht. Empfehlenswert.
MICA

Peter Piek

Peter Piek ist Maler, Songwriter, Multiinstrumentalist, Autor und Performancekünstler aus Chemnitz. Er ist sowohl in Leipzig als auch auf Konzert- und Ausstellungsreisen auf drei Kontinenten zu Hause. Momentan tourt der Universalist gerade ausgedehnt durch Frankreich, Spanien und Italien. Beim Roten Salon im Mai gibt er endlich wieder ein Salzburg-Gastspiel – mit im Gepäck seine von der Kritik gelobte, dritte Platte „Cut Out The Dying Stuff“ (2014). Peter Pieks Stimme ist einzigartig – oftmals androgyn und fast immer zart. Ein Dutzend neue Songs hat Piek für „Cut Out The Dying Stuff“ aufgenommen und dabei auch gleich Bass, Gitarren, Klavier und Schlagwerk selbst eingespielt.

„Peter Pieks Musik ruft Bilder hervor, er malt mit Tönen und führt Dialoge mit Songs. Was hier verkopft klingt, entwickelt einen faszinierenden Sog, der einen in eine leichtere Welt entführt, die die Schönheit und das Leben darin preist und in der das Schwere und das Sterben einmal Sendepause haben. (…) Die Songs schweben leicht dahin, die darin enthaltene Melancholie reißt einen aber nicht runter, sie strebt nach oben – alles ist getragen von lieblichen Stimmen, die mal Englisch, Deutsch oder auch Chinesisch singen. Und immer macht sich eine harmonische Wärme in den teils souligen, teils poppigen Songs breit.“ (Intro Magazin, Kerstin Kratochwill 2014)

peterpiek.com

Julian Nantes

Die jugendliche Unbekümmertheit eines Jake Bugg gepaart mit der Getriebenheit von Black Rebel Motorcycle Club. Dafür steht der Name Julian Nantes, der momentan mit seiner Single „Ride with me“ im neuen A1-Werbespot zu hören ist. Mit Bassdrum, Kick-Tambourine, Gitarre und Gesang erzählt der junge Musiker Geschichten, die mitten aus dem Leben schöpfen. „Can't behave for tonight, at least this moment. Need love, hate, doubt and someone. Oh I'm waiting for you …“

soundcloud.com/juliannantes

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