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Shantel & Bucovina Club Orkestar

Viva Diaspora Tour 2015

ARGE konzert
Shantel & Bucovina Club Orkestar am 07.12.2015 um 20:30 Uhr
Foto (c) Matthias Hombauer

Der Kosmopolit, der Weltreisende Shantel sucht stets nach neuen Klängen. „Viva Diaspora“ ist stark inspiriert vom krisengeschüttelten, anarchisch-kreativen Athen. Die neue Platte ist kühner Wurf und Position zugleich: So können akustische, traditionelle und mediterrane Songs heute klingen, und sich auch in zeitgenössischem Party-Kontext entfalten. Ein Trip von Athen über Frankfurt und Paris nach Brooklyn und back to Istanbul: Roadmovie für die Ohren! Aber keine Sorge: „The Kiez is alright.“ Disko Devil Shantel kümmert sich schon darum.

Der Kosmopolit, der Weltreisende, der Paprika Bambaataa immer auf der Suche nach neuen Klängen: Shantel dreht seit jeher popkulturelle Klischees und sicher geglaubte Genredefinitionen auf links. Wenn er dann auch noch mit seinem Bucovina Club Orkestar die komplette Bühne mit Leben füllt, wenn globale Sounds in kompakte, anarchische Hymnen gegossen werden, dann sind Eklektizismus und Eskapismus gar nicht mehr weit voneinander entfernt. Keine Sorge: The Kiez is Alright. Disko Devil Shantel kümmert sich schon darum.
Remy Kolpa Kopoul

Das neue Studioalbum Viva Diaspora ist stark inspiriert von dem krisengeschüttelten, anarchisch-kreativen Athen. Viva Diaspora möchte sich nicht im aktuellen Crossover- und Remix-Einerlei positionieren. Viva Diaspora ist kühner Wurf und Position zugleich: So können akustische, traditionelle und mediterrane Songs heute klingen, und so können sie sich auch in einem zeitgenössischen Partykontext entfalten. Viva Diaspora ist eine Platte, die wie ein Roadmovie klingt – Kino für die Ohren! Ein etwas länger als 24 Stunden dauernder Trip mit den Stationen Athen – Frankfurt – Paris – (Kingston) – Brooklyn – Istanbul.

Die zwei Fragen, die sich Shantel im Zentrum seiner Arbeit an Viva Diaspora stellte: Wie fange ich den Sound so genau und so akustisch wie möglich ein? Und: „Wie schaffe ich für die Musik, für die ich mich schon als Kind begeistert habe, eine neue, internationale Form, einen pan-europäischen zeitgenössischen Sound?“ Das Album beweist zum einen Shantels intensive Rezeption und Verarbeitung von Traditionen, sei es die der Instrumente, der Form der Songs, der Rhythmen oder Tonleitern und zum anderen die Aktualität seines Ansatzes: Nichts geschieht anbiedernd, miefig oder museal. Es ist ein geschmeidiges Surfen zwischen den Welten, das eine ganz neue Power freisetzt. Viva, Viva Diaspora!

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