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Poetry Slam

Mit Sulaiman Masomi, Jason Bartsch, Mona Harry, Anke Fuchs, Yannick Steinkellner, Jonas Scheiner, Großraumdichten; Moderation: Ko Bylanzky. Support: DJ Twang.

ARGE poetry slam
Poetry Slam am 09.01.2016 um 20:00 Uhr

Selbstgeschriebene Texte, performativer Vortrag, knappe Zeit, begeistertes Publikum, gekürte/r SiegerIn, seit 1986 in Chicago, alsbald in der ganzen Welt, seit 2009 fast monatlich und immer beliebt in Salzburg: Poetry Slam!

Beim ARGE poetry slam, zu deutsch „DichterInnenwettstreit“, werden einmal im Monat selbst geschriebene Texte von SlammerInnen wie auch Leuten aus dem Publikum (die sich im voraus unter www.argekultur.at/poetryslam oder vor Ort anmelden) literarisch im Wettkampf vorgetragen. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt, die Bandbreite, von Prosa über Lyrik, Rap bis Comedy, ist weit gefächert – bewertet werden sowohl Inhalt der Texte, als natürlich auch die Art der Inszenierung.
Die besondere Spannung entsteht durch den ständigen Wettbewerb zwischen den Vortragenden und der Bewertung durch das Publikum, so ist für eine mitreißende und mitfiebernde Stimmung unter den Gästen auf alle Fälle gesorgt!
Mit Entertainment und wachsamen Augen über den Wettstreit der DichterInnen führt auch dieses Mal Ko Bylanzky, der u. a. seit Jahren Europas größten Poetry Slam in München veranstaltet. Sehen, hören und fühlen, wie Text zum Erlebnis und Poesie zur Performance wird!

www.argekultur.at/poetryslam www.poetryslam.at www.planetslam.de

Ausgewählte Biografien

Sulaiman Masomi (D)

Masomi wurde 1979 in Kabul geboren und wuchs in Krefeld auf. Er absolvierte bisher mehr als 1000 Auftritte im gesamten deutschsprachigen Raum; das Goethe-Institut lud Masomi nach Kairo, Mexiko-Stadt, San Francisco, Riga und Jerusalem ein. Darüber hinaus rappt Masomi in der Hip-Hop-Formation „Letzte Reihe“ und ist außerdem Mitglied der Dortmunder Lesebühne LMBN. 2009 wurde seine erste Live-CD mit dem Titel: „Immer der Nase nach“ (Lektora, Paderborn) veröffentlicht und 2012 seine wissenschaftliche Arbeit „Poetry Slam – Eine orale Kultur zwischen Tradition und Moderne“. Im Jahr 2013 wurde er in Essen Poetry-Slam-Landesmeister Nordrhein-Westfalens.
www.sulaiman.de

Jason Bartsch (D)

geboren in Solingen, dem kleinen Dorf neben der Stadt, wo mal ein Elefant aus einer Schwebebahn gefallen ist. Jason Bartsch war Postpoetry-Preisträger in der Kategorie Nachwuchslyriker 2012; der Aufstieg kam schnell. Der Abstieg schneller. Schon 2013 war er Jurymitglied desselben Preises für dieselbe Kategorie, dann verstrickte er sich in dubiosen Machenschaften mit sich selbst und wurde dank finaler Kräfte doch noch Finalist der U-20-Meisterschaften und Halbfinalist der deutschsprachigen Meisterschaften 2013 im Poetry Slam. 2015 gewann er die Poetry-Slam-Meisterschaft Nordrhein-Westfalens.
rausausdengedanken.wordpress.com

Mona Harry (D)

geboren 1991 in Hamburg als Tochter eines Glasapparatebauers und seiner Frau. Sie gehört zur „Generation Youtube“. Auf jener Internetplattform fand ihr erster Kontakt zur Poetry-Slam-Kultur statt. Gleich nach dem Abi schrieb sie ihre ersten eigenen Texte und brachte sie im darauffolgenden Oktober auf die Bühne. „Es ist ein großartiges Gefühl, auf der Bühne zu stehen“, kommentiert Harry ihre Leidenschaft für ihre Spielart, „Es macht süchtig. Es ist cool, Feedback vom Publikum zu bekommen. Ich schreibe sehr gern. Wenn ich mit einem Text angefangen habe, kann ich ihn nicht mehr aus der Hand legen, bis er fertig ist. Und richtig fertig ist er eigentlich immer erst, wenn er auf der Bühne war.“
www.monaharry.de

Anke Fuchs (D)

Das öffentliche Vorlesen hat sie 2003 zu den Aachener Literaturtagen (wieder) aufgenommen. Seit Ende 2006 nimmt sie – neben „klassischen“ Lesungen – mehr und mehr an Poetry Slams teil, u. a. war sie von 2006 bis 2012 bei den deutschsprachigen Poetry-Slam–Meisterschaften dabei, wo sie 2008 und 2010 das Halbfinale erreichte. Beim NRW-Slam 2009 wurde sie Dritte, 2010 Vierte.
Anke Fuchs organisierte und moderierte von Mai 2007 bis Oktober 2012 die Kölner Lesereihe „PoetryBites – Voll das Lesen“, veranstaltet in Köln den Singer-/Songwriter-Contest „Saitenliebe – Erster Song Slam Köln“ und ist Mitglied der Lesebühnen „Ein Abend namens Gudrun“ in Köln und „Schön So Club“ in Bonn. Im Oktober 2012 gewann sie den ZDFkultur-Poetry Slam.
www.rasendlangsam.de

Yannick Steinkellner (A/Graz)

Als Poetry Slammer Protagonist der boomenden Grazer Poetry-Slam-Szene, zweifacher Ö-Slam-Finalist, Moderator, Taugenichts und Tagedieb.
Gründer des Vereins „Performte Literatur und Slam Steiermark“ („PLuS“, mit Mario Tomic).
Moderator des Jazz Slam Graz, Initiator des Grazer Hörsaal Slams (mit Verein „PluS“).
Aktives Mitglied der 1. Grazer Lesebühne „Gewalt ist keine Lesung“.
Zusammenarbeit mit dem ORF für die FIS Freestyle & Snowboard WM 2015 für das Format „Yannick & der WM-Slam“.
Solo unterwegs als Poetry Slammer quer durch den deutschsprachigen Raum und darüber hinaus!
www.facebook.com/yannick.steinkellner

Jonas Scheiner (A/Wien)

Der 23-jährige Wahlwiener ist ein Autor, wie er in keinem Buche stehen würde, weshalb die Bezeichnung „Autor“ in seinem Fall als eher fragwürdig erscheint.
Als Einzelkind einer Theaterfamilie zog er in Kindheit und Jugend von Stadt zu Stadt, worauf er sich in jungen Jahren – trotz der tief in sich schlummernden Leidenschaft für Bühne und Schreiberei – gegen die Kunst und für echtes Geld Verdienen entschied – vorerst. Kurioserweise zog ihn das Schicksal, wenn man an so etwas glauben möchte, wieder in die Stadt, in denen die Wurzeln der Eltern und somit auch seine eigenen liegen, welche es schlussendlich vermochten, den künstlerischen Idealismus zu entfesseln und die Muse seinen Stift küssen zu lassen.
Die Welt des Poetry Slam schien daher unumgänglich und hat ihn seit knapp zwei Jahren nicht mehr frei gelassen.

Großraumdichten (D)

Das stilprägende deutsche Poetry-Duo, bestehend aus den SlammerInnen Pauline Füg und Tobias Heyel, arbeitet seit 2005 zusammen. Als Poesie-Team „Großraumdichten“ sprechen sie ihre Texte im Duett, spielen synchron und zeitversetzt mit den Sätzen. Ihre Themen reichen von lyrischen Gesellschaftsbeobachtungen über Wortspiele, die einen zum Schmunzeln bringen, bis hin zu der Frage, ob man langsamer sein sollte als die Dunkelheit, wenn schon ein Großteil der Menschen schneller sein möchte als das Licht. Mit ihrem Elektropoesie-Programm „an grauzonen vorbei“ sind sie gemeinsam mit DJs und der Videokünstlerin Cendra Polsner auf den Bühnen Europas unterwegs.
grossraumdichten.blogspot.co.at

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