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Manu Delago

Der Hang-Virtuose mit neuen Album „Silver Kobalt“.

ARGE konzert
Manu Delago am 16.12.2015 um 20:00 Uhr
Foto (c) Gwendal Le Flem

Bei Musikgrößen wie Björk, Anoushka Shankar und Cinematic Orchestra ist Manu Delago essenzieller Bestandteil der Band. Jetzt präsentiert der Tiroler Musiker und Komponist sein neues Album „Silver Kobalt“, auf dem seine unbändige Schaffenskraft das nächste Level erreicht. Der „Master Hang Drummer“ bietet auf der bevorstehenden Europa-Tour ein famoses Wechselspiel von experimentellem Pop, detailverliebter Elektronik und verrockter Kammermusik.

Selten geht Handgemachtes mit Elektronischem eine derart natürliche und zugleich intellektuelle Symbiose ein. (…) Eine Klasse für sich.
Mittelbayrische

Internationale Bekanntheit erlangte Manu Delago durch seine Pionierarbeit und Virtuosität am Schweizer Instrument Hang. Das 2007 veröffentlichte Video zum Track „Mono Desire“ avancierte mit über 5 Millionen Klicks zum Youtube-Hit, wodurch auch Weltstar Björk auf ihn aufmerksam wurde. Mit den Worten, dass „sie selbst für sämtliche Klicks verantwortlich“ sei, engagierte sie ihn kurzerhand als Hang-Spieler und Schlagzeuger für ihre zweijährige Welttournee.
Trotz dieser und weiterer musikalischer Kollaborationen hat Manu Delago seine eigenen Projekte nie aus dem Blick verloren. Der Wahl-Londoner veröffentlichte Alben mit seiner Band „Manu Delago Handmade“, dem Bassklarinette-Hang-Duo „Living Room“ sowie als Solist des London Symphony Orchestra. Das Handwerkzeug zur Entfaltung seines enormen Kreativpotenzials erlangte er durch die Studien von Schlagwerk am Mozarteum Innsbruck, Jazz-Drums an der Guildhall School of Music und Komposition am Trinity College of Music in London.

Nach dem Erfolg seines 2013 erschienenen Albums Bigger Than Home (internationales Radio-Airplay für die Single „A Long Way“), bringt Manu Delago seinen unverkennbaren Stil auf Silver Kobalt noch intensiver zum Ausdruck. Sein innerer Kobold kombiniert handgemachte technoide Beats mit indischen Rhythmen, lässt Magnete im Takt surren und bietet akustischen Raritäten wie Fagott und Hang einen Platz auf der Ehrentribüne. Wie auch auf dem Vorgängeralbum pflegt Manu Delago die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Produzenten Matt Robertson (Björk, The Prodigy, The Streets) und erlesenen GastsängerInnen.

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