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hmbc – holstuonarmusigbigbandclub

Die Amadeus-Music-Award-Preisträger („Vo Mello bis ge Schoppornou“ 2012) präsentieren ihr brandneues Live-Album „Crazy Live“ in Salzburg!

ARGE konzert
hmbc – holstuonarmusigbigbandclub am 08.05.2016 um 20:00 Uhr
Foto (c) Adolf Bereuter

Ist es Volksmusik? Ist es Pop? Funk? Jazz? World Music? Niemand, der diese Ausnahme-Band gehört hat, konnte bis dato ein Genre für deren Musik finden. Die Musiker bestehen auch darauf nicht schubladisiert zu werden. Der Name der Band lautet holstuonarmusigbgibandclub, aber die meisten Leute sagen einfach kurz hmbc. Ein Konzert des hmbc ist ein wahres Abenteuer: Beim Streifzug vom Mississippi-Delta bis zu den österreichischen Alpen ist kein Musikstück davor sicher, von diesen Herren durch den musikalischen Fleischwolf gedreht zu werden.

Sechs Typen. Genauer gesagt: sechs krasse Typen, je nach Bedarf zwischen 12 und 17 Instrumente, dazu viel Gesang und fallweise Beatbox. Das ist das Material, mit dem auf der Bühne gearbeitet wird. So viel kann im Vorhinein gesagt werden. Viel mehr aber auch nicht. Vielleicht noch, dass die Typen sich ziemlich vielseitig geben, glauben, ihre Instrumente relativ virtuos zu beherrschen und sich bemühen, ihre Konzerte nicht immer gänzlich humorfrei zu absolvieren. Das war’s dann aber wirklich. Der Rest ist nicht Schweigen, sondern – mit neuer CD im Gepäck – ein Konzerterlebnis der besonderen Art.

hmbc selbst über „Crazy Live“

Mit Oskar Weber und Stefan Hörtnagl sind wir jetzt ziemlich genau ein Jahr auf den Bühnen zwischen Frankfurt und Wien unterwegs. Um die aktuelle Stimmung auf der Bühne und im Konzert einzufangen und wiederzugeben war ein Live-­Album quasi unumgänglich. Etwas direkter – um nicht zu sagen rauer – geht es seither bei uns zu!

So wie sich der Rest der Band schon kannte bevor es den hmbc gab, so sind uns auch die zwei „Neuen“ nicht einfach zugelaufen, sondern es gibt natürlich auch hier eine gemeinsame Vergangenheit: Oskar war vor vielen Jahren die erste Wahl für die Funkband, in der auch Bartholomäus und Andreas spielten und der Tiroler Stefan Hörtnagl hat mit Andreas zusammen sein klassisches Saxophon-Studium gemeistert. Zudem hat er sich auch noch mit einer Auerin (Au: Gemeinde im hinteren Bregenzerwald) zusammengetan, aber das ist eine andere Geschichte.

Um nun diesen etwas umbesetzten holstuonarmusigbigbandclub kennen­ und schätzen zu lernen, macht man am besten, was sich bei uns schon immer bewährt hat: Man komme auf eines der zahlreichen Live-­Konzerte und halte sich an das bekannte Rezept, an das wir unser Publikum immer wieder gern erinnern: Wir spielen, Sie hören zu. Wir hoffen, dass diese Live-­CD einen Eindruck vermittelt, wie sich das für Sie, liebe HörerInnen, anhören und -­fühlen könnte.

Über den hmbc

Die Musiker sind Meister ihrer Instrumente. Alle studierten an den besten Musikhochschulen Österreichs (Wien, Salzburg). Auch in Punkto Virtuosität und Flexibilität sind sie nahezu nicht zu übertreffen. Ihre Kompositionen beinhalten Texte auf Englisch, Deutsch, Italienisch und natürlich diverse österreichische Dialekte.

Im Jahr 2011 erfolgte dann mit der Single „Vo Mello bis ge Schoppornou“ der Durchbruch (Platz 2 der österr. Charts, Amadeus Austrian Music Award,...). Tourneen durch Österreich, Deutschland, USA, Italien, Schweiz, Serbien u.a. folgten. Bis dato wurden vier Studio- und ein Livealbum veröffentlicht, dutzende TV-Auftritte absolviert und diverse Titel der Musiker auf Compilations geholt. Ein hmbc-Auftritt ist ein Erlebnis – höchste musikalische Qualität, gepaart mit Witz und Spielfreude!

Ossi Weber – Gesang, Gitarre
Eigentlich Oskar Paul. Hat sich dem Funk verschrieben, ist seit kurzem Familienvater und war jahrelang (Speise)Pilzzüchter. Hat in Innsbruck studiert, lebt in Hard am Bodensee und betreibt leidenschaftlich Yoga.

Bartholomäus Natter – Trompete, Flügelhorn, Beat-Box, Gesang
Eigentlich Bartle. Als ältester von vier Söhnen in Mellau im Bregenzerwald aufgewachsen. Erlernte zufällig das Trompetenspiel und praktiziert dies nun in Ermangelung von Alternativen. Hat am Mozarteum Salzburg studiert und lebt in Wien. Bevorzugt nach einer langen Nacht Fischbrötchen und tourt, auf Grund der
Braukunst, am liebsten durch Bayern.

Andreas Broger – Saxophone, Flöten, Akkordeon, Trompete, Gesang
Eigentlich Andi oder Brösch. Hat Bartholomäus bereits im Kindergarten in Mellau kennengelernt. Hat am Konservatorium in Innsbruck „klassisches Saxophon“ studiert, fühlt sich inzwischen aber mehr im Jazz beheimatet. Wohnt in Wien und teilte sich früher eine Wohnung mit Stefan Hörtnagl. Verabscheut Mandarinen und bezeichnet sich als Connaisseur von Qualitätskaffee.

Stefan Hörtnagl – Saxophone, Steirische Harmonika, Gesang
Eigentlich Hörti. Ist Tirols jüngster Besitzer eines Aktiv-Reitstalls. Studiert an der Musikuniversität in Wien und trägt gerne Baseballcaps. Versteht inzwischen den Bregenzerwälder Dialekt und liebt es auf Tour vor dem Frühstück noch joggen zu gehen.

Johannes Bär – Trompete, Flügelhorn, Bassflügelhorn, Tuba, Euphonium, Posaune, Beat-Box, Tamburin, Gesang
Eigentlich Joe oder Johnny. Aufgewachsen und bis heute wohnhaft in Andelsbuch im Bregenzerwald. Bruder von Stefan Bär und Cousin von Bartholomäus Natter. Studierte Trompete am Mozarteum Salzburg, hat sein Instrumentarium ständig erweitert und zählt heute zu den gefragtesten Multiinstrumentalisten des Landes. Sportlich eifert er Michael Phelps nach, musikalisch bevorzugt er Slavko Avsenik.

Stefan Bär – Tuba, Posaune, Gesang
Eigentlich Steve oder Präsident. Lebt in Langenegg im Bregenzerwald, hat am Konservatorium in Feldkirch studiert und ist der Bruder von Johannes und der Cousin von Bartholomäus. Hat mit (bis dato) vier Kindern seinen Teil für das Fortbestehen des österreichischen Pensionssystems geleistet. Fährt, wartet und pflegt den Bandbus. Bevorzugt Rotwein nach dem Konzert und arbeitet neben seiner Tätigkeit beim hmbc als Musikschullehrer.

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