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Foto (c) Markus Steinwender
ARGE theater – Koveranstaltung mit Theater MAZAB

„Die Agonie und die Ekstase des Steve Jobs“

Von Mike Daisey. Regie: Markus Steinwender. Österreichische Erstaufführung!

Du liebst dein Apple iPhone? Du darfst es lieben. Du sollst es lieben. Denn es wurde vom iGott persönlich geschaffen. Steve Jobs, Visionär und Gründer von Apple, wird dafür nicht umsonst als Genie verehrt. Gemeinsam mit seinen Ingenieuren erfand er die intuitiv zu bedienenden Gadgets, die uns heute den Alltag erleichtern und versüßen. Ihm ging es nie nur um die Technik, er erschuf Meilensteine des Produktdesigns und die Werkzeuge für Kreativität und Individualität. „Think different“ war dabei der geniale Slogan von Apple für viele Jahre. Also: Denke anders und lass deiner Liebe freien Lauf!

  • „Die Agonie und die Ekstase des Steve Jobs“
  • „Die Agonie und die Ekstase des Steve Jobs“
  • „Die Agonie und die Ekstase des Steve Jobs“
  • „Die Agonie und die Ekstase des Steve Jobs“
  • „Die Agonie und die Ekstase des Steve Jobs“

Fotos (c) Andreas Hechenberger

Aber halt! Wo kommen die ganzen Geräte, für die wir bereit sind bis zu 59 Stunden vor dem Apple-Store anzustehen, eigentlich her? Der US-amerikanische Autor, Schauspieler und bekennende Apple-Fan Mike Daisey ging dieser Frage nach und stieß bei seiner Recherche auf Produktionsbedingungen, die so gar nicht zum Image des Konzerns passen wollen. Er schrieb in Folge einen fulminanten Monolog, der als österreichische Erstaufführung zu sehen ist und der die Liebe zu Apple und den Glauben an den iGott gehörig in Frage stellt ...

  • Mit Peter Malzer
  • Regie Markus Steinwender
  • Ausstattung Anne Buffetrille
  • Visuals Giovanna Bolliger
  • Dramaturgie Elisabeth Nelhiebel
Peter Malzer beeindruckt mit seiner flammenden, empathischen Rede, die ansteckend ist. (…) Im Laufe des fulminanten Monologs wird Steve Jobs (…) demaskiert.
what I saw from the cheap seats
Nach diesem Theaterabend wird niemand mehr sein iPhone mit dem gleichen Blick sehen wie zuvor, behauptet der Erzähler. Tosender Applaus gibt ihm Recht. (…) Die Agonie und die Ekstase des Steve Jobs klärt auf, unterhält und öffnet die Augen über Firmenhintergründe und -abgründe.
Reichenhaller Tagblatt