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23.02.2017 um 20:00 Uhr

Ganes

Die Mystik der Dolomitensagen, gegossen in epische Popmusik in ladinischer Sprache.

ARGE konzert
Ganes am 23.02.2017 um 20:00 Uhr
Foto (c) Claudia Höhne

Ganes zaubern mit „an cunta che“ („Man erzählt, dass…“) das Reich der Ladinischen Sagen in eine eigene, epische Art der Popmusik; mit ihrem dreistimmigen Gesang, den raffinierten, verspielten Melodien. Mal leicht und fröhlich, dann wieder tief, dunkel und geheimnisvoll. Musikalisch zwischen traditionellem Instrumentarium und modernen, elektronischen Elementen sitzend: Hackbrett trifft Vermona Orgel trifft Drum-Machine. Dazwischen ein Streichquartett, Synths zu Querflöte und Klarinette, upright Piano zu Gitarre.

Gestern. Heute. Morgen. Ganes spielen mit der Zeit. Immer persönlicher, immer reifer wird der Klangkosmos der drei Frauen, die klar zeigen, dass Tradition und Moderne nicht nur friedlich nebeneinander existieren können. Sie verschmelzen, sind eins. Mit souveräner Sicherheit haben Ganes eine eigene musikalische Sprache geschaffen, die ihren unverwechselbaren Stil weiter definiert. Unkitschig, aber episch. Gleichsam ernst und verspielt.

an cunta che. Man erzählt, dass…. So heißt das neue, fünfte Album von Ganes, inspiriert von der Ladinischen Sagenwelt. Von Legenden, die man sich in den Dolomiten schon seit Jahrhunderten erzählt. Die bis heute nichts verloren haben von ihrer Verführungskraft und Magie, entsprungen aus einer kargen Berglandschaft.
Sie singen über die Gana Moltina und ihren Pakt mit den Murmeltieren, über die mutige Königstochter Dolasila und ihre Zwillingsschwester Luianta. Über Zwerge und Silberpfeile, gefährliche Drachen, böse Zauberer, Adler mit goldenen Krallen, die Kinder der Sonne und die Quelle des Vergessens. Über die Unterwelt der Aurona und wunderschöne blaue Steine.
Man spürt das Feuer in den Höhlen lodern, die Stürme in den bleichen Bergen peitschen, den Wind sanft in den Wäldern rauschen. Man sieht die Blitze zucken, fühlt den Zauber der Morgendämmerung und hört die Klagen der traurigen Mondprinzessin.

Ganes ziehen einen in diese Welt voller Sehnsucht, Melancholie und Fantasie. Sie zaubern mit „an cunta che“ das Reich der Ladinischen Sagen in eine eigene, epische Art der Popmusik, weit, warm, samtig und luftig. Mit ihrem dreistimmigen Gesang, den raffinierten, verspielten Melodien. Mal leicht und fröhlich, dann wieder tief, dunkel und geheimnisvoll. Die Musik von Ganes passt perfekt zur Mystik der Dolomitensagen. Ihre Sprache lockt, scherzt, zeichnet Bilder.

Die neue Platte entführt und verführt, berauscht und lässt träumen. Mit einer Mischung aus traditionellem Instrumentarium und modernen, elektronischen Elementen. Hackbrett trifft Vermona Orgel trifft Drum-Machine. Dazwischen ein Streichquartett, Synths zu Querflöte und Klarinette, upright Piano zu Gitarre.

… [Ganes] tun das, was wir als Bestätigung unserer Zuneigung brauchen. Bei sich selbst sein mit Selbstbewusstsein als Frauen. Mit den Händen fast jedes Wort unterstreichen. Tanzen aus der Mitte heraus, vielsagendes Lächeln. (…) Und singen, singen, glockenhell und brummeltief, rau und rauchig, süß, zart und lasziv, seufzend und hauchend.
Süddeutsche Zeitung
Das Trio ist gereift, und so präsentiert es intelligenten, raffinierten Jazz mit einem Schuss Pop. Und beweist ganz nebenbei, dass es nicht wichtig ist, in welcher Sprache gesungen wird. Denn Ganes‘ Songs haben eine universelle Sprache, die jeder versteht und die jeden berührt.
Melodie & Rhythmus
Sie [Ganes] lieben es mächtig und luftig, die Violinen leuchten in der perfekten Zweistimmigkeit der Schuen-Schwestern, die Dreistimmigkeit, in die Maria Moling miteinsteigt, ist sowieso grandios.
Südwest Presse

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