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Foto (c) Matthias Robl
ARGE kabarett

Christine Eixenberger

„Lernbelästigung“. Salzburgpremiere!

War in ihrem ersten erfolgreichen Bühnensolo „Ballkontakt“ noch der Fußballplatz das bevorzugte Forschungsterrain, so gerät in „Lernbelästigung“ die Grundschule zum Hexenkessel der gesellschaftlichen Emotionen. Hier ist der Kunde König, hier regieren die Schüler, den Elterngenerationen zum Trotz, und so mancher Kindermund tut die sprichwörtliche Wahrheit kund. Während Politiker und Wirtschaftsverbände sich ins abstrakte Bildungslatein faseln, begegnen die ZuschauerInnen in Christine Eixenbergers neuem Soloprogramm ausgesprochen konkreten Lausbuam und -dirndln, die auf ihre ganz eigene unverfälschte Weise den Erwachsenen den Spiegel vorhalten.

Und freilich wird nicht nur fleißig gelernt, sondern auch gesungen: In ihren Liedern lehrt Frau Eixenberger ihrem Publikum das LehrerInneneinmaleins und gibt musikalische Aufklärungstipps für den frühpubertären Nachwuchs. Auch die Lehrerin selbst bleibt von Lernbelästigungen nicht verschont: Als Single unter Muttertieren bleibt ihr nur die Flucht nach vorn, und da tummelt sich so manches männliche Alphatier. Sexuelle Auslese: Mangelhaft.

Überstrapazierte Lachmuskeln, intelligente Parodien, ein Multitalent.
Miesbacher Merkur
Die Eixenberger ist mit Leidenschaft Kabarettistin und Lehrerin. Die mag ihre ‚Schrazen‘. Mit all ihren sozialen Besonderheiten. Können ja nix für ihre überambitionierten Erzeuger. Nach zwei Stunden Unterhaltung und zwei Zugaben ist nicht nur die Kabarettistin erschöpft, sondern auch die begeisterten Zuschauer vom vielen Lachen.
Schwäbische

Christine Eixenberger

Christine Eixenberger, Jahrgang 1987, stand bereits in ihrer Schülerzeit auf der Bühne und beeindruckt seitdem ihr Publikum als komödiantische Nahkampfwaffe. Ihr Schauspieltalent stellte sie unter anderem in verschiedenen Theater-­ und Musicalproduktionen unter Beweis, bevor sie die Kabarettbühne für sich entdeckte. Seit 2014 moderiert sie die BR-Comedy-Talkshow „Habe die Ehre“ zusammen mit dem Kabarettisten und Parodisten Wolfgang Krebs und nebenbei absolvierte sie ihr Grundschullehramtsstudium auf der Ludwig-Maximilians­-Universität in München. Ihre Zulassungsarbeit schrieb sie zum Thema „Dialekt im Unterricht“ – nun gibt es die erste Doppelstunde Eixenberger mit viel Bairisch, außerdem Heimat- und Sachkunde und viel Musik.