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Christine Eixenberger

FINGERSPITZENLÖSUNG – Salzburgpremiere

Kabarett
Christine Eixenberger am 27.09.2018 um 20:00 Uhr
Foto (c) Matthias Robl
Donnerstag
Saal
bestuhlt (freie Platzwahl)

Christine Eixenberger hat sich bereits einen Namen als „komödiantische Nahkampfwaffe“ gemacht. Ihr schauspielerisches Talent hat der studierten Grundschullehrerin auf Anhieb die Hauptrolle in der ZDF-Herzkino-Reihe MARIE FÄNGT FEUER eingebracht. Seit 2014 moderiert sie die BR-Comedy-Talkshow HABE DIE EHRE zusammen mit dem Kabarettisten und Parodisten Wolfgang Krebs. 2018 ist die junge Schlierseerin auf Tour mit ihrem neuen Soloprogramm.

Darin hält Frau Eixenberger ihre pädagogische Spürnase in die aufgeschlagenen Knie der Gesellschaft – eine Pausenaufsicht der Extraklasse, die nie außer Acht lässt, wo sie herkommt, wo sie hingeht und wann es 13 Uhr ist.

Aber auch Grundschullehrerinnen brauchen mal eine „große Pause“. Raus aus der Schule, weg von „Lernbelästigungen“ jeglicher Art – hinein in den Tempel von Meditation und Moorbehandlung. Ein Wellness & Spa Hotel scheint genau der richtige Ort zu sein, um die Seele baumeln zu lassen. Oder befindet sich Frau Eixenberger hier eher in einem pädagogischen Piranha-Becken? Eine Pädagogin in freier Wildbahn - da ist guter Rat teuer! Wie viel Einmischung ist gut und wo hat das Ganze seine Grenzen – ab wann wird man zum „Gscheidhaferl“, zur Besserwisserin? Ist es gescheiter, gescheit zu sein und dem Gegenüber lieber mal ein Blatt vor den Mund zu nehmen? Oder ist es nicht oft auch wichtig, über den Rand hinauszuschreiben? Intervenieren oder lieber meditieren? Fingerspitzengefühl oder lieber voll auf die Zwölf? Und muss man sich überhaupt mit vermeintlichen Optimierungen auseinandersetzen? Oder kann man sich nicht einfach mal sagen: „Von mir aus – macht’s doch, was ihr wollt’s! Mia is wurscht“.

Überstrapazierte Lachmuskeln, intelligente Parodien, ein Multitalent.
Miesbacher Merkur
Nach zwei Stunden Unterhaltung und zwei Zugaben ist nicht nur die Kabarettistin erschöpft, sondern auch die begeisterten Zuschauer vom vielen Lachen.
Susi Donner, Schwäbische