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18.03.2020 um 20:00 Uhr

STAND BY - ABGESAGT!

From standby to edit mode | Keynote by Stefanie Wuschitz | afterwards discussion with festival artists

DIGITAL SPRING Festival Diskurs Medienkunst
STAND BY - ABGESAGT! am 18.03.2020 um 20:00 Uhr
Foto Stefanie Wuschitz © Yusuf Agus Kurniawan // Grafik © fokus-design

Stefanie Wuschitz beschäftigt sich mit der Schnittstelle zwischen Kunst, Forschung und Technologie, mit Fokus auf Critical Media Practices (feminist hacking, open source technology, peer production).

Zu Beginn des DIGITAL SPRING Festivals diskutiert sie mit uns gesellschaftliche und kulturelle Stand-By-Modi und wie es gelingt, sich aus ihnen zu lösen. Technische Entwicklungen spielen für sie darin eine nicht unbedeutende Rolle. Denn Hacker*innen und Maker*innen seien sich dessen bewusst, dass die Ausgangssituation gegenüber gegebenen Systemen immer ein unbequemer Stand-By-Modus sei. Es brauche also keine Permissions, sondern Wissen, Freund*innen und Mut, um in den Editor Mode zu kommen. Sondern um demokratisch zu entscheiden, welche Rolle AI, Algorithmen und Machine Learning in unserer Welt spielen, brauche es so viele Techniker*innen, wie es Menschen auf der Welt gebe.

Im Anschluss Diskussion mit Künstler*innen des Festivals

Veranstaltung in englischer Sprache

Stefanie Wuschitz beschäftigt sich mit der Schnittstelle zwischen Kunst, Forschung und Technologie, mit Fokus auf Critical Media Practices (feminist hacking, open source technology, peer production). Sie studierte Medienkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien und an der New York University (TISCH School of the Arts). Sie war Digital Arts Fellow an der Umeå University in Schweden, wo sie das queerfeministische Kollektiv ‚Mz* Baltazar’s Laboratory‘ gründete, das heute einen feministischen Hackerspace in Wien betreibt. 2014 schloss sie ihr Doktorat über feministische Hackerspaces an der TU Wien ab. Sie hielt Forschungs- und Post-Doc-Positionen an der Universität für angewandte Kunst, TU Wien, Michigan University und Universität der Künste Berlin inne und ist derzeit Projektleiterin im FWF Projekt ‚Feminist Hacking. Building Circuits as an Artistic Practice' an der Akademie der bildenden Künste Wien. Gleichzeitig macht sie künstlerische Forschung, z.B. über Digitalisierung und Feminismus in Indonesien. Ihre künstlerischen Arbeiten wurden in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen präsentiert.

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