ARGEkultur Logo
ARGEkultur Logo
04.02.2022 um 20:30 Uhr

Bernhard Eder

SUBTERRANEAN ECHOES | Support: R o n i a

Musik
Bernhard Eder am 04.02.2022 um 20:30 Uhr
Bernhard Eder © Nadine Keilhofer | R o n i a © Mira Klug
Freitag
Studio
bestuhlt

Mit SUBTERRANEAN ECHOES legt Bernhard Eder 2021 ein Werk vor, das intimer, zarter und direkter nicht sein könnte. Entstanden ist es in Lockdown-Zeiten, verborgen und ‚unterirdisch‘ in den eigenen vier Wänden. Eders Liebe zur Gitarre trifft darauf auf seine Liebe zur Elektronik, und die Echos seiner musikalischen Vergangenheit treffen auf die Gefühlslage einer Gesellschaft, deren Welt Kopf steht.

Supported wird er von einem One-Woman-Projekt: Die Neo-Wienerin und Autodidaktin R o n i a mit dem Hang zu musikalischem Minimalismus und einer Stimme, die fundamentale Fragen übers menschliche Miteinander stellt.

Bernhard Eder

Mit „Subterranean Echoes“ legt Bernhard Eder 2021 ein Werk vor, das intimer, zarter und direkter nicht sein könnte. Entstanden in Lockdown-Zeiten, verborgen und ‚unterirdisch‘ in den eigenen vier Wänden, ist das Album das perfekte Bindeglied zwischen seinem charmant gefühlvollen Frühwerk POST BREAKUP COFFEE und dem 2019 erschienenen RESET, auf dem er sich vom Singer/Songwritertum abwandte und die Gitarre gegen alte Heimorgeln, ein Pocket Piano und Samples eintauschte. Eders Liebe zur Gitarre trifft also auf seine Liebe zur Elektronik, und die Echos seiner musikalischen Vergangenheit treffen auf die Gefühlslage einer Gesellschaft, deren Welt Kopf steht. Die Texte des in Eigenregie, mit viel Liebe zum Detail und experimenteller Spielfreude aufgenommenen Albums sind persönlich und gleichzeitig politisch, sie verarbeiten jene Gefühle, Bedürfnisse und Verunsicherung, die nicht nur den Künstler, sondern viele von uns in der Zeit der Isolation beschäftigten. In der Isoliertheit und Einsamkeit weiß uns „Subterranean Echoes“ miteinander zu verbinden und somit auch zu trösten.

bernhardeder.net
www.facebook.com/bernhard.eder
www.instagram.com/bernhardeder_music/

Support: R o n i a
WALTZ IN, der Titel des Debütalbums des One Woman-Projekts R o n i a, ist sowohl eine Einladung als auch ein Hinweis darauf, was uns auf den nächsten 12 Songs erwartet.
Wie bei einem traditionellen Walzer bildet nämlich der ¾-Takt das Grundgerüst der meisten Lieder auf WALTZ IN.
Vor diesem klassischen Hintergrund fügen sich R o n i as Fragen zum mehr oder weniger sozialen Miteinander, die auf dem Album verhandelt werden, gut ein. Die Antworten fallen mitunter jedoch nachdenklich aus.
Das spiegelt sich auch in den Melodien wider, die sehr reduziert zerbrechliche Emotionen aus alltäglichen Momenten vertonen: minimalistische Klavierthemen, eine zarte Frauenstimme, eventuell noch spärlich eingesetzte Synthesizerflächen sowie sachte Streicher oder Blasinstrumente.
Die Kombination des klassisch und kulturhistorisch stark besetzten ¾-Takts mit modernem Lo Fi-Minimalismus (alle Songs sind bei R o n i a zuhause ohne Studioequipment aufgenommen) erzeugt einen Hauch stimmungsvoller Dystopie, wenn R o n i a von den Tücken zwischenmenschlicher Beziehungen aber auch den Kämpfen, die man mit sich selbst austragen muss, singt.

www.instagram.com/r__o__n__i_a/

ARGEkultur auf Facebook ARGEkultur auf Twitter ARGEkultur auf Flickr ARGEkultur auf YouTube ARGEkultur auf Instagram