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30.09.2022 um 20:00 Uhr

OEHL

KEINE BLUMEN TOUR 2022 | Support: Doppelfinger

Musik
OEHL am 30.09.2022 um 20:00 Uhr
Foto © Tim Cavadini

Dass Oehl, Musikprojekt des Wiener Pop-Poeten Ariel Oehl, seit 2019 tanzbare Gedichte serviert, ist bekannt. Wie das ist, wenn man emotional verwundet ein neues Leben beginnt, erzählt uns Oehl im Song WEITERGEHEN schmerzhaft schön. „Jedem Anfang geht ein Ende voraus“ sang Oehl bereits auf dem Song KERAMIK. Diesen Song betitelte der Musiker Casper 2019 als Song des Jahres und Herbert Grönemeyer sah sich dazu veranlasst, Oehl zu seinem Label Grönland Records zu holen und Ende 2019 auf seiner Stadiontournee als Vorgruppe zu engagieren.

Im Herbst 2022 gehen Oehl in neuer Besetzung und mit neuem Album auf Tournee durch Deutschland, Österreich und der Schweiz. – Wir freuen uns auf KEINE BLUMEN!

WIR RÄUMEN FÜR EUCH DIE STÜHLE RAUS

Das Konzert findet unbestuhlt statt. - Aus technischen Gründen verkaufen wir das Konzert dennoch nach wie vor in einer bestuhlten Variante; die gebuchten Reihen- und Sitzplatznummern verlieren allerdings ihre Gültigkeit.

Auf dem mittlerweile zweiten Album mit dem Titel KEINE BLUMEN, das am 26. August 2022 erscheint, wird gestorben, getrunken, gescheitert und gelogen. Vor allem aber wird auf KEINE BLUMEN unverblümt gelebt. Mit allen Risiken, Vorzügen und Hinterlistigkeiten. Aber was bleibt uns schließlich anderes übrig? „Manchmal gibt es einfach keine Blumen. Das Leben will eigentlich gar nichts, und der Tod noch weniger“, erzählt Ariel Oehl.

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Support: Doppelfinger

Clemens Bäres erste Lieder, die er abgeschieden in seinem Kinderzimmer in Oberösterreich geschrieben hat, waren ursprünglich nie dafür bestimmt, von anderen gehört zu werden. 2019 wagte er sich schließlich doch nach draußen … drei Jahre später veröffentlicht er als ‚Doppelfinger‘ nun sein Debütalbum BY DESIGN.

An mancher Stelle scheint Doppelfingers Musik einem vergangenen Jahrzehnt zu entstammen: mit dylanesquem Mundharmonika-Spiel, 60er-Witmark-Tape-Sound-Ästhetik oder 80er-Springsteen-Gitarren nimmt er uns in eine vermeintlich bessere Zeit mit, hüllt uns ein in eine warme Decke voller Nostalgie. Damit, aber nicht nur, kann die Art von Musik, die Clemens Bäre als Doppelfinger so unprätentiös macht, schon fast als Antithese, als Rebellion gegen unseren schnelllebigen, opulenten Pop-Zeitgeist gelesen werden; sie braucht und nimmt sich Zeit, während sie in gleichem Maße zeitlos ist. Zeitlos, aber doch aktueller denn je – in Anbetracht der derzeitigen Weltstimmung sind es vor allem die dunklen Themen, welche der Mitte 20-Jährige Clemens Bäre auf so ehrliche wie offene Art anspricht, die auf unverhoffte, doch auch erschreckende Resonanz zu treffen scheinen.

Doppelfingers verletzliche Songs handeln von kleineren und größeren Krisen einer Existenz, ohne dabei aber in völlige Hoffnungslosigkeit zu entgleiten. In Österreich wird Doppelfinger nicht nur deshalb bereits jetzt als „einer der besten Singer-/ Songwriter des Landes“ (FM4) mit „internationalem Anspruch“ (the gap) verstanden. Auch andere Kreative der heimischen Szene zeigen sich angetan und verleihen dem Projekt in Kollaboration einen überraschenden Twist: an musikalischer Front bringen u. a. Jakob Herber (Co-Writing, Recording, Production – FLUT, Culk, Anger, Sophia Blenda), Sophie Lindinger (Mixing – Leyya, My Ugly Clementine), Lukas Lauermann (Cello – u.a. Soap&Skin, Tocotronic) und OSKA (Backing Vocals) ihre Vision und Schaffenskraft mit ein.

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