Thomas Maurer
IM FALSCHEN FILM
Zu viele Krisen gleichzeitig, zu viele Superschurken, zu viele grindige Digitaleffekte, zu wenige positive Identifikationsfiguren: Wäre die Gegenwart ein Film, hätte der ein Drehbuchproblem.
Man hätte gerne so was wie eine Fernbedienung, eine, mit der man auf einen anderen, besseren wechseln könnte.
Aber immerhin: Zumindest fad ist der Film, der grad läuft, echt nicht. Und man kann ja immer auf ein Happy End hoffen. Und Lachen, heißt‘s ja, hilft.
Es ist ein brillanter Abend, weil er nicht erstickt an Sorgen, die man halt satirisch beleuchtet, sondern weil am Ende tatsächlich ein Hoffnungsschimmer mitgegeben wird in die Winternacht.
Bernhard Flieher, Salzburger Nachrichten
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