MEDEA - EIN PERFORMATIVER VERSUCH
Medea, die Kindsmörderin, die betrogene Frau, das wilde Weib mit den verderblichen Zauberkräften.
Ein Mythos, eine alte Erzählung, die sich bei Euripides zu einem Text manifestiert, dem man große psychologische Kraft nachsagt.
Aber wieviel patriarchale Manipulation steckt in dieser Erzählung? Und wurde sie schon immer genau so erzählt? Oder gab und gibt es andere Blickwinkel auf Medea? Und wie ist es heute, in einer Zeit, wo das Gefühl auftaucht, dass sich das Patriarchat mit Macht nochmals aufbäumt und seine Zähne zeigt, sei es auf der internationalen Bühne oder in kleinen Gruppen wie den Incells oder den Tradwifes?
Diesen Fragen haben sich die Schüler*innen der 7ten Klassen Schauspiel und Regie gestellt und versucht, Medea in andere Kontexte zu stellen. Sehen Sie sich an, was herausgekommen ist…
- Von und mit Djuro Cenci, Henrik Drücker, Helene Einböck, Emil Fellner, Lean Friedrich, Arthur Geelhaar, Melina Ghandehari, Katrin Hofer, Carolin Huber, Emilia Huber, Vlera Hulaj, Felix Lederer, Dora Krejci, Philipp Oberhauser, Helene Obermann, Aileen Plätzer, Angelina Rettenbacher, Anouk Risch, Leonhard Schlager, Larissa Sikora, Isabella Trimmel
- Leitung / Inszenierung Sophie Hichert, Bernadette Heidegger
- Ausstattung Dagna Katzer
Dieses Projekt wurde im Rahmen der Initiative Kultur:Bildung des OeAD unterstützt, finanziert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung.