Rosana Ribeiro / Selva: BREAK THE DAM
Tickets ab 28. April erhältlich
Das künstlerische Oeuvre von Rosana Ribeiro, der in Salzburg lebenden portugiesisch-brasilianischen Choreographin, zeichnet sich durch eine eigenständige Bewegungssprache und fundierte thematische Recherche aus. In ihrer neuen Produktion BREAK THE DAM, die bei der Sommerszene ihre Premiere feiert, suchen fünf Tänzer*innen ihren Weg von einem Zustand körperlicher und ökologischer Stagnation hin zu kollektiver Entladung.
Das Stück untersucht, wie sich das Stemmen gegen von außen auferlegte Erschütterung sowohl im menschlichen Körper als auch in der Umwelt einschreibt. In einer postapokalyptischen, kohleartigen und unbeweglichen Landschaft ringen die Performer*innen mit Gewicht, Wiederholung und Widerstand und machen sichtbar, wie sich Druck aufbaut, wenn Kräfte zu lange zurückgehalten werden. Nach und nach durchströmen Mikrobewegungen die Gruppe, lösen die Starre und leiten so eine Transformation ein. Während die Energie der Tänzer*innen zu zirkulieren beginnt, scheint sich auch die Landschaft selbst zu verändern: Was zuvor unbeweglich war, bricht auf, gerät in Bewegung und wird fließend – Wellen, Wirbel und Zyklen entstehen.
Rosana Ribeiro studierte Zirkuskunst und Contemporary Dance in Leeds, UK. Als Performerin arbeitete sie u. a. mit Hofesh Shechter, Jean Abreu, Cie.7273 und Paulo Ribeiro und gründete gemeinsam mit Verena Pircher den Verein Selva. Ihre physisch geprägten Performances beschäftigen sich mit Wurzeln, Herkunft, Zugehörigkeit sowie mit dem Zusammenspiel von Natur, Kultur und Geschichte. Bewegung ist ihre zentrale Sprache und schafft dichte, sinnliche Räume, die das Publikum einladen, zuerst zu fühlen und erst danach zu verstehen.
EN
The artistic oeuvre of Rosana Ribeiro, the Portuguese-Brazilian choreographer living in Salzburg, is characterised by an independent language of movement and well-founded thematic research.
Her new production BREAK THE DAM, which will premiere at Sommerszene festival, follows five dancers as they move from a state of bodily and environmental stagnation toward collective release. The work traces how bracing against externally imposed impact becomes stored in both the human body and the land. Set in a post-apocalyptic, coal-like and immobile landscape, the performers deal with weight, repetition, and resistance, revealing how pressure builds when forces are held back for too long. Gradually, micro-movements ripple through the group, destabilizing rigidity and initiating transformation. As the dancers’ energy circulates, the landscape itself appears to shift: what was once immobile, cracks open, is set into motion and becomes fluid: waves, vortices and cycles emerge.
Rosana Ribeiro is a Salzburg-based, Portuguese-Brazilian choreographer and performer. Trained in circus arts, she holds a Bachelor’s degree in Contemporary Dance from the Northern School of Contemporary Dance in Leeds, UK. She has performed with Hofesh Shechter, Jean Abreu, Cie.7273, and Paulo Ribeiro, and co-founded the association Selva with Verena Pircher. Her physically driven performances explore roots, ancestry, belonging, and the entanglement of nature, culture, and history. Movement is her primary language, creating dense sensory spaces that invite audiences to feel before they understand.
- Konzept & Choreographie Rosana Ribeiro
- Co-Kreation mit den Performer*innen Jadwiga Mordarska, Jin Lee, Melissa Ugolini, Mai-Júli Machado, Eli Hooker
- Dramaturgie Verena Pircher
- Probenleitung Melissa Ugolini
- Sounddesign & Komposition Peter Kastner
- Bühnenbild Daniela Kerck
- Lichtdesign Cárin Geada
- Kostümdesign Sara Chéu
- Produktionsmanagement Carolin Gstädtner
- Produktion Selva
- Koproduktion SZENE Salzburg
- Gefördert von Stadt Salzburg, Land Salzburg und Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport
- Mit freundlicher Unterstützung von tanz_house Salzburg
- Dauer 50 Minuten
www.selva.co.at
www.instagram.com/rosanaribeiro_selva/