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Polman Reisen (A) im Roten Salon

Eine melancholische Popreise von Wien nach Odessa.

ARGE roter salon Konzert

Bei einem Abendessen zu Ehren von Krake Mikunda präsentierte Matthias Kertal (mika) Thomas Jarmer (garish) Josefs Polmans Hinterlassenschaft. Diese bestand vor allem aus wunderbaren Urlaubs-Polaroids, die Jarmer und Kertal sogleich zur Gründung einer kleinen Reisegesellschaft inspirierte. Vielsagend, nehmen uns die eigentlich aus zwei recht unterschiedlichen Musikgenres bekannten Herrschaften doch auf ihrem melancholischen Pop-Trip etwa nach „Odessa“, auf eine Schifffahrt mit „Möchtegernpiraten“ oder in den „Marianengraben“ mit.

Das Duo Polman Reisen haben eine wirklich „nette“ Entstehungsgeschichte. Bei einem Abendessen zu Ehren von Krake Mikunda präsentierte Matthias Kertal (mika) Thomas Jarmer (garish) Josefs Polmans Hinterlassenschaft. Diese bestand vor allem aus wunderbaren Urlaubs-Polaroids, die Jarmer und Kertal sogleich zur Gründung einer kleinen Reisegesellschaft inspirierte. Polman Reisen wurden sozusagen zwischen Hauptgang und Dessert gegründet und sollten sich auch folglich stilistisch „dazwischen“ bewegen. In den folgenden Jahren begab man sich, wenn es die Zeit zuließ, auf die Spur von Herrn Josef. Musikalisch kreuzten sich die Wege zuvor durch Kertals Remix von garish „Fischt im Eis“, konsequent wurde dieser Weg weiterentwickelt, eine Form des elektronisch gestützten Songwriting, nicht einfach eine Fusion der beiden Hauptprojekte, sondern etwas Eigenständiges. Diese Zusammenarbeit mündete im Oktober in der selbstbetitelten CD „Polman Reisen“, erschienen auf Schönwetter, und verknüpft die offensichtlichen Talente von Jarmer und Kertal, und würzt sie zudem mit neuen Zutaten, die die wechselseitige Inspiration hervorriefen. Thomas Jarmer singt und schreibt die Texte, ein wenig unbeschwerter und leichtfüßiger als sonst, mit einer Prise Ironie versehen, mitunter gar ein wenig politisch – bislang ein wahrhaft rotes Tuch in Jarmers Vertonungen. Kertal wiederum hat sich in der neuen Konstellation mit Melodica, Piano oder Gitarren angefreundet und ergänzt seinen aus Mika-Produktionen bekannten Sound um eine gleichsam verspielte Ebene.
Vielsagend, nehmen uns die eigentlich aus zwei recht unterschiedlichen Musikgenres bekannten Herrschaften doch auf ihrem melancholischen Pop-Trip etwa nach „Odessa“, auf eine Schifffahrt mit „Möchtegernpiraten“ oder in den „Marianengraben“ mit.

Hiermit wäre der Rote Salon eröffnet!

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