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max Min & tattooine im Roten Salon. Aftershow von "mach das licht aus, mädchen"

von 22.00 bis 23.00 Uhr: Prelistening Show des neuen Albums der Kaiser Chiefs "Yours Truly, Angry Mob" .

ARGE roter salon

Ein britisches Herz in einer österreichischen Seele – max Min vereint beides zur wunderschönen, meist verträumten, ab und an auch bizarren Platte „Bright is the Silence“. Die stillen Momente sind manchmal die hellsten. Das hat max Min während der Arbeit an seinem Debütalbum herausgefunden und es gleich nach dieser Erkenntnis benannt. Seine Musik erzählt von den lauten und den leisen Momenten in seinem Leben, seine Texte führen den aufmerksamen Zuhörer behutsam und knisternd an sein Innerstes heran.
max Min hat keine Scheu, vor nichts und niemanden, und vor der Wahl seiner Mittel schon gar nicht. Ab und an hört man rätselhafte Störgeräusche wie in „Girl in Paris“ und hat den Eindruck, er skizziert damit seinen ganz eigenen Weltschmerz. Dabei ist max Min ein versierter Musiker, der raffiniert an Sounds und Rhythmen arbeitet.
„Bright Is The Silence“ ist eine gekonnt instrumentierte, langsam schwebende Soundscapes-Platte, die gesanglich manchmal an Elliott Smith erinnert. Denn das hat max Min ebenfalls: Eine sanfte und doch eindringliche Stimme. Und ein Händchen für Melodien für die Art von Indie-Pop, wo jedes Stück Platz zum Atmen und reichlich Zeit zur Entfaltung hat. Wer das zu schätzen weiß, wird überaus luxuriös belohnt. Das Debüt-Album erscheint am 22 Jänner 2007 auf Kalinkaland-Records.

Mittels akustischer und elektronischer Soundeffekte schafft Tattooine phantasievolle und sphärische Klangräume, die den Hörer in die Welt des Singer-Songwriters Stephan Nico einladen. Diese liegt bei James Blunt, The Go-Betweens und James, gleich neben Klee, Suzanne Vega oder Prefab Sprout.
Tattoo steht für Schmerz, Irreversibilität, aber auch Farben- und Formenfreunde. Erweitert um eine weibliche Endung -ine erhält das Wort eine warme, weiche Komponente. In den Songs von Tattooine drückt sich dies in der Freude im Umgang mit vielfältigen musikalischen Stilmitteln aus. Wahre und erfundene, aber stets phantasievolle Beobachtungen über das menschliche Da- und Zusammensein bilden das textliche Fundament für die Musik von Stephan Nico. Liebe, Freundschaft, Glaube und Hoffnung sind dabei die zentralen Themen. Der gefühlvolle und teilweise zarte Gesang kombiniert mit Indie-, Pop- und Elektro-Sounds vermittelt live ein gleichermaßen entspanntes wie intensives Erlebnis.

Angestachelt durch den Fluch eines uigurischen Buslenkers in einem zwielichtigen Jiaozi-Restaurant in Peking, wo sich die drei von Mach das Licht aus, Mädchen unter widrigen Umständen erstmals über den Weg gelaufen sind, ist die Band seither damit beschäftigt, verschiedene Musikstile mit Herz und Trash ineinander bluten zu lassen – all das unter dem zweckoptimistischen Vorwand, dass es zuhause ja auch nicht besser sein könne als woanders. Unter der Schirmkappe der Pelzhaube des Busfahrers vereint ihre Musik einen brutalen Mix aus klassischem Retro-Trash, Gitarren-Shit-Pop, Electro Porn und – natürlich – uigurischer Volksmusik. Denn ohne Sünde ist man sowieso schon verloren. Wer Einwände hat, muss auf der Bühne im einhändigen Handstand einen Gin Tonic leeren.

Sound-Samples:
max Min
Mach das Licht aus, Mädchen

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