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Black Box feat. TNT Jackson live, DJ Michael Fakesch (Funkstörung/K7!)

DJ Odd (Schalldampfer/Salzburg) vs. DJ Akatell (Backlab/Linz), Visuals: Strukt. Support: schmiede.ca network

ARGE dj culture Black Box

Ein fettes Line Up der diesmaligen Black Box ist Garant für eine heiße Clubnacht und bedeutet v.a. für Electronicfans ein Muss. Gewohnt krachig der Beat, ungemein groovy, ungebremst wild und very very charming, dahinter stehen TNT Jackson live aus Wien. DJ Michael Fakesch (Funkstörung) holt wiederum originären elektronischen Sound aus knacksend melodiöser Elektronika und futuristischem Hi-Tech-HipHop. Der Black Box Sound wird last but not least kongenial ergänzt von DJ Odd und DJ Akatell

Die Black Box biete diesmal vor allem für Electronic Fans das wahre Line Up.
TNT Jackson, die österreichischen Newcomer des Indie-Rock aus Wien, sind eine der Highlights der mit Sicherheit heißen Partynacht. Was als Experiment begonnen hat, wurde innerhalb von vier Jahren zu einem explosiven Act, unverkennbar impulsiv in Text und Performance. Krachig der Beat, ungemein groovy, ungebremst wild und very very charming.
Eigentlich sind TNT Jackson eine Antiband. Keine Virtuosität, keine Authentizität, keine Persönlichkeit. Und vor allem keine Gitarrenverstärker auf der Bühne – um das rockistische Bild aufgetürmter Verstärkerwände zu demontieren. Jeder der drei in Wien basierten Jungs suchte sich in der Anfangszeit vor rund vier Jahren das Instrument, das er am wenigsten beherrschte – um möglichst monotone Lines und Hooks rauszuklopfen. Klassische Rockband-Zuschreibungen wie „Der Sänger“ oder „Der Bassist“ haben damit keine Chance, und die Zuständigkeitsbereiche drehen sich seitdem fröhlich im Kreis.

DJ Michael Fakesch hat 1992 gemeinsam mit Chris de Luca das Duo Funkstörung ins Leben gerufen. Mit elektronischem Equipment bastelten sie eine minimalistische Acid- und Techno-Musik, die sie selber als „funky, aber verzerrt“ bezeichnen. 1998 bestellt Björk einen Remix von „All is full of love“ von ihnen. Es folgt eine ganze Flut von Remix-Aufträgen aus aller Welt. Funkstörung entwickeln ihren eigenen originären elektronischen Sound aus knacksend melodiöser Elektronika und futuristischem Hi-Tech-HipHop. Auf großen Tourneen durch Europa, USA und Japan feiert die Band Triumphe. 2002 verpflichtet Jay Jay Johanson Funkstörung als Co-Produzenten seines neuen Albums Antenna, das bei BMG erscheint. Im Jahr 2006 trennten sich Funkstörung und jeder geht nun seinen Weg. Michael Fakesch zeigt an diesem Abend nicht zum ersten Mal, dass er auch im Solo so richtig einheizen kann. Der Black Box Sound wird last but not least kongenial ergänzt von DJ Odd und DJ Akatell – eine fette Party bis in den Morgen sei damit garantiert.

Die Visuals des Abends werden von Strukt gestaltet, einem Kollektiv von Motiondesignern und Grafikern, die seit Jahren Garant für außergewöhnliche Musikvisualisierungen sind und nun erstmals in der neuen ARGE zu sehen sind. Live generierte 3D-Umgebungen und audioreaktive Bilder zeichnen die Strukt-Ästhetik aus. Darüber hinaus erlaubt es die Medieninstallation TagTool jedem Besucher der Black Box, interaktiv die Projektionen zu gestalten (Open Stage Visuals!).

Das SmithNetwork der Schmiede Hallein sorgt für innovative Installationen und Inszenierungen im gesamten ARGE Gebäude von 19.00 Uhr bis 4.00 Uhr früh – u.a. mit Glueckswürmer und Graffiti Puzzle (geggo and joe) , GAGA-WM (Institut für Typotektonik), Lifestyle Lounge (Maya Phassion and RawDivision), One-Klick-Sucks (www.subnet.at), Such-a-mess (www.subnet.at), sucht.se (www.subnet.at), kon.tnt (www.kontxt.net), The Song Remains The Same (Bernhard Loibner) und Long River Calls Out My Name (Delphine Kini Mae, Tobias Hammerle, Hannes Ackerl, Markus Brandt).

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