ARGEkultur Logo
ARGEkultur Logo
24., 25. April 2008, 20:00 Uhr

Stermann & Grissemann (A)

Die Deutsche Kochschau

ARGE kabarett

Neu ist aber auch der grandiose Beginn der Kochschau, wenn Grissemann als gleich zweimal geschlechtumgewandelte Leiterin einer Volkshochschule und Stermann als Tanzlehrer Manu auftreten. Allein das Ausdruckstanzsolo, in dem Stermann eindringlich auf die Gefahren von Handystrahlen hinweist, ist das Eintrittsgeld wert. (Wolfgang Kralicek, Falter)

Nach dem „youTube“- Wunder (4.000.000 Klicks), durch das sie in die Top 6 (Platz 6) der deutschsprachigen Internet-Komiker vorstießen, einem Gastauftritt im neuen David Lynch Film und einer gemeinsamen Doktorarbeit zum Thema „Alfred Dorfer – unser Chefboss ist der beste Kabarettist der Welt. Humoruntersuchung anhand der ORF-Show Dorfers Donnerstag“, melden sich die Ausnahmekünstler endlich auf der Bühne zurück. Genre sprengend und neue Maßstäbe setzend: „It's good.“ (D.Lynch)

Seit einem Schnupperkurs in der Lee Strassberg Actors School in New York sind Dirk Stermann und Christoph Grissemann schauspielerisch gefestigt. Sie können sich jetzt in verschiedene „Rollen“ hineinversetzen (König, Alter Mann, Thekenkraft). Wie alle guten Schauspieler (Brad Pitt, Uwe Ochsenknecht) beklagen sie aber das Fehlen guter Drehbücher (Citizen Kane, Schreck 2, Immer nie am Meer). Also haben sie unter der Sonne Kaliforniens selber eins geschrieben und daraus ein faszinierendes und komisches Bühnenstück gemacht: „Die Deutsche Kochschau“!

Nach einer umjubelten Clubtour (Sylt, Chicago, Bonn) ist sich die Presse einig:
„Gut!“ (Sylter Rundschau)
„Good!“ (Chicago Tribune)
„Gut!“ (Bonner Rundschau)

Choreographie: Chris Haring

Pressestimmen:

Der gut gelaunten Wuseligkeit, die sich heute hinter den Kochtöpfen des deutschen Privatfernsehens breitgemacht hat, wird hier ein beinhartes Ende bereitet. [ …] Willkommen im Paradies der Respektlosigkeit! (Julia Urbanek, Wiener Zeitung)

Neu ist aber auch der grandiose Beginn der Kochschau, wenn Grissemann als gleich zweimal geschlechtumgewandelte Leiterin einer Volkshochschule und Stermann als Tanzlehrer Manu auftreten. Allein das Ausdruckstanzsolo, in dem Stermann eindringlich auf die Gefahren von Handystrahlen hinweist, ist das Eintrittsgeld wert. (Wolfgang Kralicek, Falter)

Stermanns Ausdrucktanz wird garantiert in die Ballettgeschichte eingehen. Sie betätigten sich auch als wahre Volksbildner: Ihre von tiefer Kenntnis geprägte Weinverkostung geriet zum Höhepunkt. Die Beiden sind subversive bis dort hinaus, gelegentlich in die Untiefen der Peinsamkeit. Aber: Schlechter Geschmack hat noch niemandem geschadet. (Reinhold
Reiterer, Kleine Zeitung)

Die Video-Zuspielungen aus dem Tiroler Alpenzoo oder die Kommentierung von Cordoba als deutsch-deutsches Fußballspiel gehören zum Besten, was die beiden zuletzt gemacht haben. (Judith Schmitzberger, Kurier)

Wer Sinn für Schwachsinn hat, lacht Tränen. (Theatergemeinde Berlin)

Ein schräger Spaß. (TZ, München)

Demnächst