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Hausparty 3

Eskorzo-Latin Ska (E), Wladimir Kaminers Russendisko-Lesung & Party (Rus/D), 44 Leningrad-Russian Speed Folk (D), The Merry Poppins (A). La Picarona-Flamenco(D)

ARGE fest Hausgeburtstag 3

Die ARGEkultur, das größte spartenübergreifende Kunst- und Kulturhaus für Veranstaltung und Produktion in Salzburg feiert am 4. Oktober ihren dritten Hausgeburtstag.
Nach jetzigem Planungsstand wird es der letzte Hausgeburtstag ohne funktionierende Musikproberäume und ohne fertigen Gastgarten. Und es ist der erste Hausgeburtstag, bei dem Sie schon über die neu eröffnete „Ulrike Gschwandtner Straße“ (via Akademiestraße) zur ARGE gelangen können.
Bei unserer Hausparty am 4. Oktober, zu der wir Sie sehr herzlich einladen, erwartet Sie ein langer und spannender Abend.
Es wird ein rauschendes Fest mit spanischer Leichtigkeit und Leidenschaft, mit russischem Geist und Salzburgs bester Partyband. Anarchisches Tschakabum, mit melancholisch-angeheitertem Bumtschack, feinem Schaschascha und natürlich jede Menge Rumtata – hoch die Gläser!

Das Programm im September und Oktober zeigt neben der hohen Qualität und der Bandbreite im Veranstaltungsbereich auch, welche produktive Qualität dieses Haus bietet.
Mit der Radiofabrik (Freies Radio Salzburg) und dem tanz_house (Zentrum für freie ChoreographInnen Salzburgs) finden sich zwei Vereine des Hausnetzwerks im Programm wieder. Denn die ARGEkultur ist, neben ihrer Veranstaltungs- und Produktionstätigkeit auch Netzwerk für zahlreiche Kulturinitiativen und Salzburger KünstlerInnen.
So feiert die Radiofabrik, das freie Radio Salzburg sein 10-jähriges Jubiläum am 26. September.
Und im Oktober findet das diesjährige „tanz_house“ Festival in Kooperation mit der ARGEkultur statt, bei dem auch drei Koproduktionen der ARGEkultur zu sehen sein werden.

Gerade in der ersten Hälfte des Jahres 2008 konnte die ARGEkultur einen neuen BesucherInnenrekord verzeichnen.
Für das kommende Programmjahr in der ARGEkultur wünschen wir uns zu aller erst (wieder) Sie!

Markus Grüner
Künstlerischer Leiter

Für Detailinformationen den Namen der/s KünstlerIn anklicken …

La Picarona (D/I/A)

Die spanische Bezeichnung „La Picarona“ bedeutet, ins Deutsche übersetzt, so viel wie „die Schelmische, Freche“ und bezieht sich in erster Linie auf den Umgang mit Männern. Dieser Name wurde „La Picarona“, die mit bürgerlichem Namen Heike Wildegans heißt. von Antonio „El Pipa“, einem international bekannten Flamencotänzer aus Jerez, verliehen.

Für „La Picarona“ steht nicht nur der traditionelle Flamenco mit Gitarrenklängen, Kastagnettengeklapper, Händeklatschen und rauschenden Volants im Vordergrund. Sie versteht und lebt die Sprache des zeitgemäßen Flamencotanzes, der durch den internationalen Austausch entstanden ist und sämtliche Kulturen vereint. Jeder Künstler bringt darin seine eigene Persönlichkeit und sein Können zum Ausdruck.

  • Tanz, Gesang Heike Wildegans (D)
  • Gitarre Manuel Randi (I)
  • Percussion Bernie Rothauer (A)

Eskorzo (E)

Eskorzo

Seit mehr als acht Jahren beschreiten Eskorzo aus Granada nun schon den Weg unaufhörlicher musikalischer Weiterentwicklung. Die andalusischen Ska- und Groovemusiker gelten als eine der vielseitigsten und aufregendsten Bands der jungen spanischen Musik-Szene. Sie spannen einen Bogen vom Jazz aus New Orleans über jamaikanischen Reggae und Ska bis hin zu Funk, HipHop und Gitano-Punk. Und bezeichnen ihren Stil selbst als „ConFusion“.

Geschichte & Co

Mit viel Liebe zum musikalischen Detail und einer unvergleichlich energetischen Bühnenshow entfachen Eskorzo eine wahre Explosion, die das Publikum auf die Tanzfläche zieht und mit sich reißt. Sänger und Shouter Tony Moreno begeistert mit Raggamuffin ebenso wie mit Muezzin-Gesängen, bleibt dabei immerzu in Bewegung, tanzt, springt, gestikuliert. Mal leidend, dann wieder vor irrem Glück zuckend, heizt er die Menge an, wobei seine Mimik die Nähe von Genie und Wahnsinn ahnen lässt …

Ihr aktuelles Album heißt „El Arbol de la Duda“ („Der Baum des Zweifels“) und so wundert es nicht, dass die Band auf ein Zitat von Bertrand Russel verweist: „Ein Großteil der Probleme, die wir auf der Welt haben, haben wir, weil die Ignoranten total sicher und die Intelligenten voller Zweifel sind. „El Arbol de la Duda“ wurde von Eskorzo in Zusammenarbeit mit Jesus Arispont produziert und kann mit potenten Gästen wie der argentinischen Band Bersuit, Roberto Gonzalez oder dem Rapper Chaouen Mohamed R&M aufwarten.

Nachdem Eskorzo bereits im Frühjahr 2006 auf ihrer ersten ausgedehnten Tour in hiesigen Breitengraden frenetisch gefeiert wurden und im Sommer einige ausgewählte Festivals gerockt haben (u.a. Open Ohr, Fusion, Südstadtfest Nürnberg, Musikfestwochen Winterthur), bietet sich im Frühjahr 2007 erneut die Chance, den andalusischen Karneval live zu erleben!

Veröffentlichungen:
„El arbol de la duda“ (A 'costao Records, 2004)
„La Sopa Boba“ (A 'costao Records/K-Industria, 2001/04)
„Al compas de los vinagres“ (A 'costao Records, 2003)
„Mundo Bullanga“ (A 'costao Records, 1998)

www.eskorzo.com

Wladimir Kaminer (RUS/D)

Wladimir Kaminer

Zum dritten Mal in der ARGEkultur: Wladimir Kaminer.
Wladimir Kaminer – geboren 1967 in Moskau – absolvierte eine Ausbildung zum Toningenieur für Theater und Rundfunk und studierte anschließend Dramaturgie am Moskauer Theaterinstitut. Seit 1990 lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin. Kaminer veröffentlicht regelmäßig Texte in verschiedenen deutschen Zeitungen und Zeitschriften, hat eine wöchentliche Sendung namens „Wladimirs Welt“ beim SFB4 Radio MultiKulti sowie eine Rubrik im ZDF-Morgenmagazin und organisiert im Kaffee Burger Veranstaltungen, wie seine inzwischen berüchtigte „Russendisko“. Mit der gleichnamigen Erzählsammlung sowie dem Roman „Militärmusik“ avancierte das kreative Multitalent zu einem der beliebtesten und gefragtesten Jungautoren in Deutschland.

Veröffentlichungen:
Russendisko (2000)
Schönhauser Allee (2001)
Militärmusik (2001)
Die Reise nach Trulala (2001)
Frische Goldjungs (2001, Hrg). Anthologie der norddeutschen Literatur.
Helden des Alltags. Zusammen mit Helmut Höge (2002)
Mein deutsches Dschungelbuch (2003)
Ich mache mir Sorgen, Mama (2004)
Karaoke (2005)
Küche totalitär. Das Kochbuch des Sozialismus. (2006)
Ich bin kein Berliner. Ein Reiseführer für faule Touristen. (2007)
Mein Leben im Schrebergarten (2007)

44 Leningrad (D)

44 Leningrad

Nach heftigen Zeugungsattacken bei den Bandmitgliedern (Resultat: 3 Kinder) und kreativer Sinnsuche in vodkageschwängerter Proberaumatmosphäre, ist die neue CD endlich herangereift: „Don Kilianov“
Da bahnt sich „Eletritschka“ (ein russischer Vorortzug) sentimental ihren Weg durch das kahle Land, während der Refrain karibisch beschwingt daherkommt. Dann wieder schmettert die Trompete eine absolut partyfähige Fußballhymne. Das Akkordeon taumelt spielerisch am französischen „Musett“ entlang, während das russische Kampflied „Die Söhne“ eine fesche Frisur erhält. Eine absolut tanzbare Soljanka aus Punk – Ska – Reggae.
Die Russenkapelle hat nicht nur eine neue CD, sondern auch personellen Zuwachs in Gestalt von Romuald Leonin am Bass zu vermelden. Weiterhin schwingt Theo seine Bass-Ballaleika und versorgt wie gewohnt als Frontmann die Gäste mit den Songs.
Auch vom Outfit gibt es Neues zu berichten. So kommen die vier Herren in schwarzem Anzug und Hut, die Dame im eleganten Kleid daher und setzen somit einen interessanten optischen Kontrapunkt zum musikalischen Stil.

So brausen sie wieder in ihrer roten „Wanne“ mit 79,5 km/h, einem zusätzlichen Bassisten und ihrem „Frischling“ im Gepäck durch die Lande und bringen ihre neuen Weisen dem tanzwütigen Publikum zu Gehör.
Als nächstes Ziel hat sich „44 Leningrad“ eine Konzerttour durch Island gesetzt, immerhin ist man in der Barszene Reykjaviks durchaus schon bekannt. Man darf gespannt sein.

Russischer Rum für Leib + Seele und Wodka to go!

Veröffentlichungen:
MC „44 LENINGRAD“ (1991)
MC „GRETTINGS FROM COLD OMSK“ (1994)
CD / MC „ZARAPINA“ (1995)
CD „ST.IHLOW“ (1998)
MCD „44 bpm“ (1998)
CD „STO!“ (2001)
CD „Don Kilijanov“ (2007)

www.myspace.com/44leningrad www.44leningrad.net

The Merry Poppins (A)

The Merry Poppins

Eine 50er Jahre Cabaret Band, die zu viel Reggae gehört hat? Balkan-Pop? Jazz? Egal! Einfach zum Abtanzen!
The Merry Poppins avancierten in den letzten Jahren vom Geheimtipp zum gefragten Liveact. Die Salzburger Musiker bedienen sich nach Belieben in den unterschiedlichsten musikalischen Genres: Einmal fließt verschleppter Funk-Sound aus den Boxen, dann wieder macht sich Urban Roots Reggae Feeling breit, Hip Hop rulez, bis unerwartet eine Balkan-Pop-olka auch ansonsten nicht so tanzwütige Beine aufs Parkett lockt. Nach dem erfolgreichen Release ihres Debütalbums 'Mildenburg 11' im Jahre 2007, von dem es sogar ein Track ins koreanische Werbefernsehen geschafft hat, basteln The Merry Poppins bereits an ihrer zweiten Scheibe.

The Merry Poppins freuen sich besonders, der ARGE ein Geburtstagsständchen zum 3. Jahrestag zu bringen, verbinden die Band doch legendäre Auftritte mit sowohl der alten (letztes Konzert in der alten ARGE Silvester 2005), als auch der neuen ARGE (Video zur 'Flugshow' auf www.myspace.com/themerrypoppins). Wir gratulieren!

www.myspace.com/themerrypoppins www.themerrypoppins.at

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