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60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Mit der Tanzperformance "habibi problem" von cieLaroque/helene weinzierl und zeitgenössich-alpiner Musik von "Der Berg". Freiwillige Spenden erbeten!

ARGE fest Plattform für Menschenrechte Salzburg in Kooperation mit ARGEkultur

Am 10.12.1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) feierlich unterzeichnet und der universale Anspruch der Menschenrechte bekräftigt. Das diesjährige Jubiläum gibt jedoch nicht nur Anlass zum Feiern: Die Erfahrungen einer Vielzahl von Menschen nicht nur in Diktaturen und Armutsgesellschaften, sondern auch hier in Österreich und in Salzburg zeigen, dass die Erfüllung aller Grundrechte noch längst nicht für alle Bürgerinnen und Bürger in Salzburg Realität ist.
Die Plattform für Menschenrechte lädt am 10. Dezember 2008 aus Anlass des Jubiläums gemeinsam mit der ARGEkultur Salzburg zu einer Veranstaltung in der ARGEkultur ein, die das Thema Menschenrechte aus verschiedenen Perspektiven aufgreift und dabei auch das Feiern nicht vergisst: Um 20.00 Uhr beginnt das Fest zunächst mit der Tanzperformance „habibi problem“ von cieLaroque/helene weinzierl. Im Foyer werden kreative Darstellungen von Artikeln der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gezeigt, vom Jugendzentrum IGLU mit Jugendlichen aus dem ESF Projekt Minerva erarbeitet. Für Interessierte gibt es Informationen über die Menschenrechtsarbeit in der Stadt Salzburg und die Mitgliedsorganisationen der Plattform.
Ab 22.00 Uhr spielt der „Der Berg“ zeitgenössisch-alpine Musik. Ein reichhaltiges Buffet bietet internationale Köstlichkeiten.
Der Eintritt ist frei, freiwillige Spenden sind erbeten.

cieLaroque/helene weinzierl: „habibi problem“

Die jüngste Arbeit von cieLaroque/helene weinzierl „habibi problem“ mischt Tanz und Performance mit der Kunstform des Comic, der oftmals bezeichneten vollendeten Überschneidung von Literatur und Bildender Kunst.
Die dem Tanz innewohnende Möglichkeit der konkreten Parallelität von Handlungen wird genutzt, um den sequentiellen Charakter von Comics und die Linearität chronologischer Erzählungen zu verdeutlichen. Das Stück beschränkt sich jedoch nicht auf eine stilistisch-theoretische Abhandlung, sondern transponiert die vielfach von Comics transportierte zeit- und gesellschaftspolitische Kritik in Bewegung.
Die beiden Darsteller agieren in einer Interaktion von Video und Bühne. Wo das Comic die Realität grafisch simplifizieren muss, kann die tänzerische Bewegung nur abstrahiert werden.

Der Berg

Die Gruppe „Der Berg“ hat mittlerweile Kultstatus erreicht. Die fünf Musiker treffen mit ihrer kraftvollen Mischung aus Jodlern und Liedern aus dem Innergebirg mit Elementen aus Jazz und Klassik den Nerv der Zeit: Weltoffenheit und die Suche nach den eigenen Wurzeln – dass so etwas auch mit eigenen Liedern funktioniert, verblüfft immer wieder aufs Neue. Zusammen mit Geschichten, die locker zwischen den Liedern erzählt werden, wird der Abend zum Erlebnis, das über ein gewöhnliches Konzert hinausgeht.

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