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"Soundtrack of the revolution" – Zur Rolle von Pop als Medium des Politischen

Mit: Günther Jacob, Christiane Rösinger, Jude Abbott, Boff Whalley; Mod.: Gerhard Stöger. Ticket auch für anschl. Konzert um 23.00 Uhr gültig.

ARGE guerilla convention 08 Diskussion

Kann Pop wirklich politisch sein? Wo sind die Verwandtschaften dieser Begriffe oder gibt es diese nur, wo es gilt, aus dem gemeinsamen Nutznießer Wirtschaft Kapital zu schlagen? Was macht einen Song politisch und (wie) wird Politik von Pop beeinflusst? Ist es die Radikalität der Texte, einfach der Umstand, dass linke Politik mit Musik besser unter die Leute gebracht werden kann, die künstlerische Opposition der „Subkultur“ versus des „Mainstreams“? Oder hat Marcuse doch Recht, wenn er behauptet Rock mit seinen Mythen und Stars sei totalitär? Wer hat die Kontrolle über die Bedeutung der kulturellen Symbole und damit die Macht im politischen Popuniversum? Sind es die RezipientInnen, die den Pop erst politisch machen oder die Vertriebswege?

Der Diskussion stellen sich:

Der Hamburger Publizist, Journalist (u. a. Die Zeit, Konkret, Kunstforum, Jungle World) und Autor (u. a. „Art Exit – Protestsong“, 2003; „Agit-Pop – Schwarze Musik und weiße Hörer“, 1993; zuletzt „Die Modernisierung der Identität. Pop als Teil des Gründungsmythos der Berliner Republik“) Günther Jacob.

Die deutsche Musikerin (Ex-„Lassie Singers“, seit 1998 „Britta“; Co-Gründerin von „Flittchen Records“), Journalistin (u. a. taz, Berliner Zeitung, FAZ) und Autorin („Das schöne Leben“, 2008) Christiane Rösinger.

Zwei Mitglieder der britischen Popband „Chumbawamba“ Jude Abbott (Gesang, Blechblasinstrumente) & Boff Whalley (Gesang, Ukulele) – mit dt. Übersetzung.

Moderation: Gerhard Stöger, österreichischer Popjournalist (u. a. Falter, Datum) und Schallplattenunterhalter DJ Super Tronic (auch an diesem Abend).

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