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Poetry Slam

Kate Tempest (GB), Lars Ruppel (D), Kathrin Weßling (D), Gauner (D), Didi Sommer (A), Alex Willrich (D), Bumillo (D), Heiner Lange (D), Philipp Scharrenberg (D)

ARGE poetry slam

Die Slammer erobern die Stadt!
Namhafte PoetInnen aus ganz Österreich sowie internationale Gäste performen auf der Bühne und geben alles im Kampf um die Gunst des Publikums.
Schreien, flüstern, jaulen, keuchen, pfeifen, rappen – all das und noch viel mehr ist erlaubt, um im Wettstreit gegeneinander anzutreten. Die Waffen: Poesie, Stimme und Körper.
Beim ARGE poetry slam, zu deutsch „Dichterwettstreit“, werden einmal im Monat selbst geschriebene Texte von Slammern wie auch Leuten aus dem Publikum (die sich im vorhinein unter poetryslam.argekultur.at oder vor Ort anmelden) literarisch im Wettkampf vorgetragen. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt, die Bandbreite, von Prosa über Lyrik, Rap bis Comedy, ist weit gefächert – bewertet werden sowohl Inhalt der Texte, als natürlich auch die Art der Inszenierung.
Die besondere Spannung entsteht durch den ständigen Wettbewerb zwischen den Vortragenden und der Bewertung durch das Publikum, so ist für eine mitreißende und mitfiebernde Stimmung unter den Gästen auf alle Fälle gesorgt!
Mit Entertainment und wachsamen Augen über den Wettstreit der DichterInnen führen auch dieses mal keine geringeren durch den Abend als Ko Bylanzky und Rayl Patzak, die seit Jahren Europas größten Poetry Slam in München veranstalten. Sehen, hören und fühlen Sie, wie Text zum Erlebnis und Poesie zur Performance wird!

Spoken-Word-Poetry vom Feinsten – also nicht entgehen lassen und rechtzeitig Karten sichern!

Kate Tempest (London)

Die Londonerin ist sowohl Slammerin als auch Rapperin und Dramatikerin und nennt ihren Stil „Pink Punk“. Sie wurde durch die Poetry-Show „Hammers and Tongue“, die eine Freundin veranstaltet, auf Spoken-Word-Poetry aufmerksam und machte sich aufgrund ihres intensiven Vortragsstils zunächst als Excentral Tempest einen Namen in der britischen Poetry-Szene. Inzwischen gehört sie zu den einflussreichsten Spoken-Word-Artists Großbritanniens, gewann den berühmtesten Poetry Slam der Welt im New Yorker Nuyorican Poets Cafe und gastierte auf den großen britischen Musikfestivals wie Glastonbury, Big Chill oder dem Leeds Carling Weekend sowie der BBC-Show „Why poetry matters“ . Zu ihren bekennenden Fans gehört der berühmte Rapper Roots Manuva.

„Her works are truly of upliftment and betterment.“
(Roots Manuva)

„I had Excentral Tempest in several times on my BBC Radio One spoken word show and she has been the highlight of my listening this year. She has no right whatsoever to be as good as she is. It astounds me. Her writing is epic, her delivery piercing, and with the addition of her band Sound of Rum her potential is realised. Inspirational.“
(Scroobius Pip)

www.myspace.com/katetempestwords

Lars Ruppel (Marburg)

Lars Ruppel, geboren 1985 in Marburg. Der Jungstar der deutschen Poetry-Slam-Szene und die große Hoffnung für kommende National Slams. Lars Ruppel tritt seit seinem 16. Lebensjahr auf Poetry Slams auf und ist jüngstes Mitglied der Performance Poetry Boygroup „Smaat“ (mit Gabriel Vetter, Sebastian 23 und Felix Römer) und tourt mit dieser durch die Clubs und Theater im ganzen deutschsprachigen Raum. Gemeinsam gewannen sie im Jahr 2007 den Titel der Deutschsprachigen Meisterschaften im Teamwettbewerb und belegten 2008 den 2. Platz und veröffentlichten die CDs „Back for Food“ (2007) und „Die Brücken der Pferde“ (2009). Solo gewann er weitere zahlreiche große deutsche Titel, u.a. ist er zweifacher Gewinner des Poetry Slams des Augsburger Brechtfestivals ABC, gewann den hochkarätig besetzen Poetry Slam zur Leipziger Buchmesse 2006 und belegte im Finale der Deutschsprachigen Meisterschaften 2006 den 4. Platz. 2009 veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband „Schweinchen“. In Workshops bringt der Vollblutperformer Jugendlichen die Kunst der performativen Poesie bei.

www.larsruppel.de
www.smaat.de
www.youtube.com/watch?v=BKS2XsQPLAk

Kathrin Weßling (Hamburg)

Mit 20 Jahren zog Kathrin Weßling nacheinander in drei große deutsche Städte, um ihr Glück und das perfekte Kleid zu suchen. Ein abgebrochenes Philosophie- und Germanistikstudium und ungezählte Regieassistenzen später wusste Kathrin, wie eine Bühne von vorne, hinten, schräg-links-unten und in der Antike ausgesehen hat und beschloss, dass es an der Zeit sei, den finalen Bühnen-Versuch zu starten: Die Bühne von oben, darauf stehend, hinunterblickend. Eine Frau, ein Mikrofon und alle Zeit der Welt zwischen fünf und fünfzig Minuten.
Das perfekte Kleid hat sie noch immer nicht gefunden, das Glück dafür schon. Nach zahlreichen 1. und 2. Plätzen bei ebenso vielen Poetry Slams darf sie sich „der neue Stern am Hamburger Poetry Himmel“ (Kampf der Künste) nennen. Macht sie aber nicht. Lieber tourt sie mit ihren Geschichten durch die Republik und beehrt als Gastautorin Lesebühnen in Hamburg, Hannover und Berlin und schreibt für renommierte Jugend- und Kulturmagazine. Kathrin Weßling lebt in Hamburg und schreibt gerade an ihrem ersten Roman, der noch heuer erscheinen soll. Außerdem Mitglied des Poetry Slam Teams „Attacke“ (Hamburg).

www.myspace.com/kunststoffdrama

Gauner (Berlin)

Seit 2003 nach bereits 10 Jahren Rap-Bühnen, erfolgreich auf Poetry Slams aktiv. Immer wieder Solo-Auftritte oder zusammen mit anderen PoetInnen von „Spokenword Berlin“ „deutschweit“ auf Slams und in Slamshows.
Das Slam-Team bzw. die „Gedichtband“ „Agrar Berlin“, bestehend aus Frank Klötgen, Wolfgang Hogekamp und Gauner, war 2005/06 Vize-Champion-Team des Poetry Slam Jahresendausscheid des deutschen Sprachraums. 2007 hat „Agrar Berlin“ diese Meisterschaften in Berlin ausgerichtet.
Ob improvisiert (Freestyle) oder vorher geschrieben: Gauners Slam Poetry ist Fluss und Rhythmus. „Flowetry“ in innovativen, aber ungezwungenen Reimen mit oft hintergründigen Doppeldeutigkeiten, die über bloße Wortspielereien längst hinausgehen.

Aktuelles Album: „In Wirklichkeit Träumer“.

www.gauner.de

Didi Sommer (Linz)

Literat / Literatur: Oberösterreichische Mundart, Medienkunst: Video- und Diaprojektionen im Raum
Didi Sommer wurde 1975 in Steyr geboren, ist im Mühlviertel aufgewachsen, lebt und arbeitet aber in Wien; er spricht fließend Mühlviertlerisch und Deutsch und ein bisschen Englisch und ist in lyrischen, visuellen, grafischen, sowie technischen Bereichen der Kunst tätig. Im Juli 2003 gründete er zusammen mit Lenzo die VISUALIST/IN/DABA, um den Projekteuren, BilderwerferInnen und VisualistInnen in Wien eine Plattform zu bieten. Seine Brotjobs in der Generali Foundation als audiovisueller Medientechniker und als freier Zeichner für Schulbücher ermöglichen ihm No-Budget Projekte. Er hat schon einige Lesungen miterlebt („Lesen rund um die Burg 2004“, Literatur in der Kellergasse, Festival 21 etc.) und ist in der Poetry Slam Szene kein Unbekannter mehr. Von April 2005 bis November 2006 organisierte er zusammen mit Nadja Bucher, seit Ende 2006 zusammen mit Linda Wallner, den monatlichen Poetry Slam „Post Skriptum“ in Linz. Außerdem ist er Teil der Satireshow „Dienstag nach Vorschrift“, welche allmonatlich im Theaterforum Schwechat über die Bühne geht! Momentan leitet Didi Sommer auch noch die Schreibwerkstatt des „Augustin“ und zwischendurch arbeitet er unter anderem an seinem ersten Hör-Seh-Buch.

www.postskriptum.at

Alex Willrich (Reutlingen)

Geb. 1985, wohnhaft in Reutlingen. Alexander Willrich studiert Lehramt für Sonderschulen in Deutsch und Sport. Im Jahr 2007 wurde er auf Poetry Slams aufmerksam. Nach einer anfänglichen Zeit des Erprobens ist er seit Sommer 2008 aktiver Teil der Slam-Szene und seither auf Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs. Zusätzlich leitet er Workshops an Schulen und außerschulischen Einrichtungen und moderiert verschiedene Poetry Slams. Als kommendes Projekt steht die Bildung eines Slam-Teams mit „Hanz“ an.

www.myspace.com/xsall

Bumillo (München)

Bumillo tritt seit Anfang 2007 regelmäßig auf Poetry Slams auf, war bei den National Slams 2007 und 2008 Vertreter des Münchner „Substanz“-Slams und gewann mit dem „WDR Poetry Slam“ und der „Slam Tour mit Kuttner“ beide TV-Slams. Seine leidenschaftliche und wortgewaltige Spoken-Word-Poetry, die von Rap, Lyrik und Kabarett geprägt ist, brachte ihm den Ruf als „unangefochtener Rocker der süddeutschen Slambühnen“ ein. Im Sommer 2008 inszenierte Bumillo mit „Alles Geht“ das erste Poetry-Drama des Planeten.
Gemeinsam mit Ko Bylanzky, Rayl Patzak, Felix Bonke und Heiner Lange slammastert er die Münchner Kiezmeisterschaft (und ist dabei neben Ko der einzige im Team, der noch nie in einem National-Slam-Finale stand …)
Im August 2008 gründete er mit Heiner Lange und Philipp „Scharri“ Scharrenberg das Poetry-Kollektiv „PauL – Poesie aus Leidenschaft“.

„Einer der beliebtesten Slam Poeten Münchens. Sein Poetry-Drama „Alles Geht“ sorgte 2008 für Furore und ausverkauftes Theaterhaus. Bumillo war bei zahlreichen namhaften Literaturfestivals zu sehen, zuletzt bei *abc in Augsburg und dem SLAM 2008 in Zürich. Seine wortgewaltige Reimkunst war im TV, in der WDR Reihe „Poetry Slam“ und bei „Slam Tour mit Kuttner“ (Sat. 1 Comedy), zu bewundern.
(Lyrik-Kabinett.de)

„Innovativ und exzellent, im besten Sinne kreativ und dennoch exegetisch und analytisch einwandfrei.“
(Prof. Dr. Oliver Jahraus, Germanistik-Professor, München)

www.myspace.com/bumillo
www.youtube.com/watch?v=A9laRbsAqB4

Heiner Lange (München)

Im beschaulichen Landshut nach einer beendeten Karriere als Punkrockfrontman die Poetry Slam Bühne betreten, arbeitete sich Lange im Jahr 2007 hoch bis zu einer „Szenegröße“, wie manch einer das gelegentlich zu bezeichnen pflegt. Unermüdlich reisend absolvierte er an die 100 Auftritte, die ganze Sache gipfelte im Finale der Deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften in Berlin. Danach Slams hier, Slams da, Moderieren hier, Workshopgeben da.
Mitglied des Poetry-Ensemble „PauL – Poesie aus Leidenschaft“.

www.dichterlange.de
www.myspace.com/heinerlange

Philipp „Scharri“ Scharrenberg (Stuttgart)

Der Performance Poet und Medienautor bereist mit seiner Bühnenshow aus komischen Gedichten, Geschichten und Liedern Poetry Slams und Lesebühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Hat auch schon mal den ARGE Slam in Salzburg gewonnen.
Ist auch in Serbien und Weißrussland bereits im Auftrag des Goethe-Instituts aufgetreten. Außerdem ist „Scharri“ als Moderator und Sprecher tätig.

„Der Humorist dichtet in der Tradition von Wilhelm Busch – nur mit mehr Esprit“.
(Neue Zuger Zeitung)

www.superscharri.de
www.myspace.com/scharri
www.youtube.com/watch?v=Aod1aygGz4I

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