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vide_o_drom Internationales Filmprogramm

"Von der Kunst des Überlebens". 20:00 - 21:00 Filmgespräche mit den RegisseurInnen

ARGE medienkunst Kooperation mit Studio West

Filmauswahl: Hermann Peseckas

14 Dokumentarfilme in 14 Stunden stehen auf dem Programm. Gezeigt werden Künstlerportraits, Sozialreportagen, Dokus über die Leidengeschichte der Roma/Sinti im Holocaust und die aktuellen Lebensbedingungen in den zahllosen Ghettos an den Rändern der Städte, sowie die nicht immer stereotypenfreie Gattung der „Dokumentarkomödie“.

Die FilmemacherInnen kommen aus Tschechien, Serbien, Rumänien, Bulgarien, Israel, USA, dem Kosovo und Österreich. Der Blick der FilmemacherInnen ist der Blick sympathisierender „Gadsche“ auf die Roma. Ein einziger Film ist ein „echter Roma-Film“, von einer bulgarischen Romni.

Wir hoffen, dass die Roma in Zukunft verstärkt filmisch aktiv werden und sich die eigenen Bilder wir bei einer nächsten Ausgabe mehr Romafilme zeigen können und verweisen auf die Ausgangsintension des „vide_o_drom“.

Natasha (Regie: Ulrike Gladik, AT 2008, 84 min., dt. mit engl. UT)

Ulrike Gladik trifft in Graz die Roma-Bettlerin Natascha und dokumentiert über zwei Jahre hinweg Nataschas Leben, ihren Alltag, ihre Familie in Breznik, einer ehemaligen Industriestadt bei Sofia und ihre Reisen nach Österreich.

Romale (Regie: Yoram Porath, ISR 2008, 68 min., slowak. mit engl. UT)

Auf einer Giftmiene in der Ostslowakei leben Roma. Alle wollen weg von dort. Ein Mädchen möchte Kellnerin und auf keinen Fall schwanger werden. Zwei Jungs besitzen gemeinsam eine Gitarre und bereiten sich auf ihren ersten bezahlten Auftritt vor.

Two Love Stories (Regie: Shota Bukoshi, Kosovo 2008, 25 min., kosov. mit engl. UT)

Zwei junge Roma-Paare leben mitten im Kosovo und doch am Rand. Schnappschüsse vom Rad des Lebens, von Liebe und Arbeit, vom Altmetall sammeln. Die Liebe ist schnell vorbei, der Mann plötzlich verschwunden, die Frau steht mittellos mit ihren Kindern alleine da.

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