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Altinger & Liegl (Bayern)

"Platzende Hirsche" - Österreichische Erstaufführung

ARGE kabarett 28. MotzArt Kabarett Festival

Michael Altinger und Alexander Liegl haben es schon einmal getan und sie werden es wieder tun.
Zum Glück – denn diesmal wollen sie hoch hinaus und noch höher. Kabarett am Höchsten. Dass dort oben die Luft dünn ist, das Mundwerk dröger und die Gehirnwindungen enger werden, ist ihnen zunächst nicht klar. Es kommt wie es kommen muss: zum Eklat.
Platzende Hirsche. Ein Kampf der Giganten.
Es geht um Wichtigkeiten und Nichtigkeiten, um die innere Stimme und viel Körperkontakt.

Mit einem Programm der besonderen Art, gewürzt mit Kabarett-Nummern der Extraklasse, treffen sie beim Publikum noch einmal in die Vollen.
Zwei Große der bayerischen Kabarettszene haben sich gefunden und werden spielen.

„Ein Traumduo auf Zeit“, schreibt die Jury, die den beiden den „Deutschen Kabarettpreis 2007 (Programmpreis)“ verliehen hat: Zwei Charaktere wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten treffen sich hier auf der Bühne und entfachen mit ihrer Improvisationslust und Spielfreude ein Feuerwerk sprachlicher und schauspielerischer Humor-Höhepunkte. Ein Abend, der das Können beider Künstler nicht einfach nur verdoppelt, sondern glatt vervielfacht.

Freuen Sie sich auf etwas Brandneues.

Pressestimmen:

„Ein 'Wettstreit der Kabarett-Giganten' könnte man sagen – denn in Humor und Rhetorik schienen sich Michael Altinger und Alexander Liegl bei ihrer Kabarettshow von einer Einlage zur anderen schier übertrumpfen zu wollen.“ „'Platzende Hirsche' ist Kabarett der besonderen Art und absolut sehenswert.“ (Münchner Merkur, „Das Würmtal“)

„Das Ergebnis ist ein sehr schnelles und sehr buntes Programm …Wenn Michael Altinger sich als cholerischer Kindersitter mit hochrotem Kopf in Rage redet, Alexander Liegl sich heillos im Beziehungswirrwarr bekannter Märchen verheddert, beide ihre sinnfreien Lieder singen („Auch Frauen können Schweine sein!“) – oder um die Gunst des Publikums buhlen. Da wird Kollegenneid in falsches Mitgefühl verpackt, Pikantes und Intimes hemmungslos ausgeplaudert. Feine Risse im Bild kollegialer Männerfreundschaft, die sich blitzschnell zu tiefen Gräben auftun.“ „Wie Max und Moritz auf Speed“ („Der Neue Tag“)

„Allgegenwärtiger Nonsens – Altinger als cholerischer Babysitter, Liegl als Märchenerzähler, der nicht nur am Stoff, sondern auch am Erzählen an sich scheitert, ersterer als Sänger bescheuerter Lieder wie „Auch Frauen können Schweine sein“, sein Partner als Autor eines vernagelten Groschenromans, der den legendären „Frauenarzt von Bischofsbrück“ noch meilenweit in den Schatten stellt, Altinger als Grimasseur ersten Ranges, Liegl mehr als Worttäter, schließlich beide sich gegenseitig verpetzend, um die Gunst des Publikums buhlend, in Männerfreundschaft verbunden und gleich darauf zickengleich sich anbrüllend. – Ja das Programm ist vielschichtig, optisch und verbal rasant, bunt und hinterhältig …Das pure Vergnügen bei Altinger und Liegl kommt vermutlich von der exakt getimten Gratwanderung zwischen Realitätsbezug und dem völligem Umkippen in den Bereich des Nonsens, das zwar nur punktuell stattfindet, aber stets Unheil dräuend über allem schwebt. Und so ist bei aller Absurdität zwar einiges, aber eben doch nicht alles wurscht, vor allem nicht die Machart, die lupenreine und sinnfreie Comedy mit den Mitteln des seriösen, handwerklichen Regeln gehorchenden Kabaretts äußerst geschickt verbindet.“ (Donaukurier Ingolstadt)

„Zwei auf dem Gipfel des Vergnügens“ (PNP)

„Da gibt Altinger den cholerischen Babysitter, schnappt sich die Gitarre („Auch Frauen können Schweine sein“), da tanzt Liegl wunderbar unbeholfen dazu, liest auch mal aus einem gar grausigen Groschenroman oder hyperventiliert als scheiternder Märchenerzähler. Was die Themen angeht, muss man sich nicht auf die Suche nach einem roten Faden machen – Spaß macht das Ganze auch so. Zum Kringeln, wenn Liegl mit hochrotem Kopf sagt: „Ich brauch' keinen wunden Punkt, dass ich mich aufreg'“ Oder Konkurrent Altingers Angebersatz: „Ich hab im Leben mehrfach alles erreicht.“ Eine Streiterei, die Freude verbreitet – von welchem Zoff kann man das schon sagen?“ (Süddeutsche Zeitung)

„Michael Altinger und Alex Liegl gemeinsam auf der Bühne – das sind zwei wahnwitzige Kindsköpfe, die vor dem Auftritt wahrscheinlich zu viele Brausestäbchen gelutscht haben. Die Tollheit brodelt in ihnen …Man muss es erst mal schaffen, so viel Blödsinn hintereinander zu erzählen, ohne das Langeweile aufkommt. Altinger und Liegl gelingt es: Schwitzend, schreiend, singend jagen sie durch ihr Programm. Dabei wird, auch mal schön, Politik und Wirtschaftskrise mit keinem Wort erwähnt. Stattdessen therapieren sich zwei ewige Klassenclowns gegenseitig.“ (Münchner Merkur)

„Über den Rand des Wahnsinns hinaus: In einem virtuosen Solo verheddert sich Liegl als Märchenonkel heillos zwischen Königssöhnen und Elfe mit Frosch. Auch privat läuft es nicht immer, wenn Altinger von einem verwöhnten Zwergerl aus der Nachbarschaft über den Rand des Wahnsinns hinaus getrieben wird. Regisseurin Gabi Rothmüller veredelte die wild wuchernden Wald- und Wieseneinfälle der platzenden Hirsche zu temporeich mitreißender Comedy des gehobenen Blödsinns.“ (Abendzeitung)

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