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maschek (Wien)

"Das war 2009" - Salzburger Erstaufführung

ARGE kabarett 28. MotzArt Kabarett Festival

Wo versteckt sich Michael Jackson nach seinem „Tod“?
Warum hat Barack Obama den Literaturnobelpreis nicht bekommen?
Was macht Hermann Maier mit seiner Tagesfreizeit?
Wann vergeht Werner Faymann das Grinsen?
Wie wird 2010?

Die Synchronisateure maschek beantworten diese Fragen und noch viele weitere, die kaum gestellt wurden – im Jahr der protestierenden Studierenden und der galoppierenden Schweinegrippe – indem sie wie immer den Wichtigsten des Landes den Ton abdrehen und selber drüber reden.

Geschichte:

Die Vorgeschichte von maschek beginnt 1996, als Peter Hörmanseder (*1970 in Wels), Ulrich Salamun (*1971 in Köln) und Robert Stachel (*1972 in Wiener Neustadt) beim Studium an der Universität Wien erste gemeinsame Ideen entwickeln und zusammen an einer satirischen Website unter dem Namen „die maschek-Seite“ arbeiten.
Bühnendebut im Dezember 1998 im Wiener Wohnzimmerclub Hobbythek.
Von März 1999 bis Mai 2000 treten maschek regelmäßig bei Drehli Robniks Soft Egg Café im Flex auf und experimentieren bei der Moderation eines Abends zur Nationalratswahl 1999 erstmals mit TV-Live-Synchronisationen, die bald zum dominierenden Element der Auftritte von maschek werden.
maschek spielen in den folgenden Jahren ohne festes Haus, unter anderem bei der Diagonale in Graz, in der Salzburger ARGEkultur, in der Stadtwerkstatt Linz, im Hamburger Golden Pudel Klub, im Sprengel in Hannover, an der Volksbühne in Berlin, in der Poolbar Feldkirch oder in Wien im Schikaneder, im Rhiz, im Audimax, in der Arena und im Museumsquartier.
Der Kurzfilm „Der graue Star 2 – die Wehrmacht“ (1999) läuft dank des Vertriebs durch sixpackfilm auf zahlreichen Festivals (u.a. Diagonale Graz, Transmediale Berlin, Viper Basel, VideoEx Zürich, Cinematexas) und kommt im Jahr 2002 ins Finale des Internationalen Medienkunstpreis des Südwestdeutschen Rundfunks (SWR).
2002 werden maschek im Wiener Rabenhof Theater sesshaft und kreieren unter dem Titel maschek.redet.drüber zwei Jahre lang einen monatlichen Rückblick auf das televisionäre Geschehen. Die Serie wird zusätzlich im Grazer Theater im Bahnhof gezeigt, maschek beteiligt sich auch an dessen Produktion Acconci an der Mur im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt Graz 2003.
2004/05 produzieren maschek mit Regisseur Ed Hauswirth (Theater im Bahnhof) das Stück „The Great Television Swindle“. Das Rabenhof Theater erhält für diese und zwei weitere Produktionen der Spielzeit den Nestroy-Preis als bestes Off-Theater. Im Herbst 2005 wird die Rubrik maschek.redet.drüber zum festen Bestandteil der ORF-Sendung Dorfers Donnerstalk.
Für das kabarettistische Puppentheater „Bei Schüssels“ arbeiten maschek 2006 unter der Regie von Rabenhof-Direktor Thomas Gratzer mit dem Original Wiener Praterkasperl und dem Karikaturisten Gerhard Haderer zusammen. Der große Publikumserfolg wird im September 2006 anläßlich der Nationalratswahl in aktualisierter Fassung wieder aufgenommen und im Jahr 2007 mit „Beim Gusenbauer“ fortgesetzt. Für dieses Stück erhalten maschek den Österreichischen Kabarettpreis 2007 und werden für den Nestroy-Spezialpreis nominiert. Bis Ende 2008 erreicht die Puppen-Serie in 100 Vorstellungen rund 30 000 Besucher, der ORF zeigt „Beim Gusenbauer“ in voller Länge, die DVD schafft es auf Platz 2 der „Austria Top 40“.
Im November 2007 hat „Das maschek.Patent – Eine Weltidee“ Premiere im Rabenhof Theater, wieder unter der Regie von Ed Hauswirth. Ab dem Jahr 2008 beginnen maschek vermehrt im deutschsprachigen Ausland aufzutreten, es folgen Auftritte im deutschen Fernsehen („Alfons und Gäste“, „Schmidt und Pocher“), das BKA-Theater in Berlin wird zu einer weiteren künstlerischen Heimat.

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