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Präsentation der vier vide_o_drom Produktionen

Filmgespräche mit den ProduzentInnen

ARGE medienkunst Kooperation mit Studio West

ÖSTERREICH

„Sinti, Roma. Han lauter gai? Seid ihr alle da?“
Verein Ketani Linz, Gitta Martl/Nicole Sevik u.v.a., AT 2009, 20 min.
Unterstützung: Hermann Peseckas, Andreas Baumgartner/STUDIO WEST

Anhand von Gesprächen im privaten Bereich gewährt der Kurzfilm Einblicke in Kultur und soziale Struktur der Sinti und Roma in Österreich. „Die Vergangenheit ist noch nicht vergangen. Die Zukunft hat für uns noch nicht begonnen. Wir brauchen Kraft, die über das Normale hinausgeht, um überleben zu können.“

UNGARN

„Kum noj vidém/Ahogy mi látjuk“ (So wie wir es sehen“)
Videant Ltd., Romajugendliche aus Alsószentmárton, HU 2009, 15 min.
Unterstützung: Somogyvári Rudolf, Gajdos Milán, Zajti Balázs/VIDEANT LTD.

Der Film zeigt den Ort Alsószentmárton aus der Perspektive junger Roma. Viele Jugendliche sind in der aktuellen schwierigen Situation auf Arbeitssuche, andere wollen studieren. Der Film gibt auch einen Einblick in die Bildungsarbeit an der Höheren Schule „Kistigris“ („Little Tiger“) und dem örtlichen Tageszentrum.

RUMÄNIEN

„Amen sam Roma“ (Wir sind Menschen)
Association Thumende, Romajugendliche aus Petrosani, RO 2009, 20 min.
Unterstützung: Cristinela Ionescu, Alin Nebeleag Ciprian, Adi Jineriu/THUMENDE TV

Der Film behandelt die Identitätssuche junger Roma in Petrosani, einer Bergarbeiterstadt im Jiu Tal in Rumänien. Viele Familien, Roma wie Nicht-Roma, suchten ihr Glück im Bergbau. Unter den Minenarbeitern gibt es ein Sprichwort: „Wenn wir ins Dunkel gehen, sind wir alle Schwarz.“ In einer multikulturellen Gesellschaft stehen Identität, Tradition und Fortschritt immer wieder auf dem Prüfstein.

BULGARIEN

„Musika ot Stolipinovo“ (Musik und Alltag in Stolipinowo)
Foundation ROMA, Asen Karagyosov/Angel Mihaylov u.v.a., BG 2009, 18 min.
Unterstützung: Andreas Kraus, Hermann Peseckas/STUDIO WEST

Ein traditioneller Roma-Musiker und eine Gruppe von Breakdancern spielen auf sehr unterschiedliche Weise gegen die Probleme im Ghetto an. Maksim lässt die Menschen ihre Probleme für einige Stunden vergessen, die „Electric Black Breakers“ versuchen, Jugendliche mit Rap und Tanz von der Strasse zu holen.

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