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Andrea Händler

"Das Schweigen der Händler". Ein Spaziergang auf dem Boulevard der Peinlichkeiten. "Andrea Händler schweigt wie ein Wasserfall" (Die Presse).

ARGE kabarett

Ja, Sie haben richtig gehört. Es gibt Momente im Leben, die selbst die Händler zum Verstummen bringen. Wenn der Herr des Herzens unverschämterweise doch nicht die Fragen aller Fragen stellt. Und man so – ratzfatz- um seinen schönsten Tag betrogen wird. Oder der Anblick des eigenen Falten-Knies einen in gröbere Lebenskrisen stürzt. Und man kapiert, dass man mit dem Rücken zunehmend zu seinen besten Jahren steht.

In ihrem Kabarettsolo „Das Schweigen der Händler“ erkundet Andrea Händler mit der ihr eigenen Unverfrorenheit jene Zonen des Alltags, über die man ansonsten besser den Mantel des Schweigens breitet. Sie erzählt von der Gnadenlosigkeit des verfallenden Körpers, den Männern, die man nicht gekriegt hat, aber auch von denen, die man besser nicht gekriegt hätte. Ihre Stärke liegt vor allem in letzterer Kategorie. Das ist tragisch für die Händler, aber verdammt komisch für die ZuschauerInnen. Auf ihren Spaziergängen auf dem Boulevard der Peinlichkeiten trifft die Händler am laufenden Band Typen, die man nicht vergessen wird – so sehr man sich auch bemüht: Zum Beispiel Elfi, ihre esohysterische Freundin, Pipifax, den Penis in der Burn-Out-Krise und Eduard, das infernalische Patchwork-Kind.

Pressestimmen:

“ …Wieder nix: Kein Heiratsantrag vom Schatzi. Das ist das im neuen Programm „Das Schweigen der Händler“ humorvoll ausgewalzte Dilemma … Andrea Händler, die viel kann: Neben Angelika Hager auch selbst texten. Dem via Navigator eingespielten Alfred Dorfer Sätze in den Mund legen, als hätte er sie selbst erfunden. Nur schweigen kann sie nicht …und mischt Sarkasmus ins Zwischenmenschliche. Mit dem Mann ist es wie mit dem Alkohol: Der ist keine Lösung. Aber kein Alkohol ist auch keine Lösung. Lachen mit Andrea Händler ist die beste Medizin.“ Kurier

„Mit Brautschleier und im Dialog mit einem sprechenden Navigationsgerät durchlebt die komödiantische Kampfmaschine noch einmal alle Betten …und brachte in wunderbar ironischen Beschreibungen Eigenheiten von emotionalen Analphabeten und putzigen Testosteron-Strizzerln mit Bindungsparanoia näher … zwei Stunden lang Pointen im 30-Sekundentakt …“ OÖ Nachrichten

„Andrea Händler schweigt wie ein Wasserfall …Erfrischend frauenlastig also das neue Programm in der männerdominierten Kabarettszene … In zwei Stunden Programm hält sie keine 10 Sekunden den Mund – auch in der mit dem Publikum praktizierten Schweigeminute sprudelt sie wie ein Wasserfall. Manchmal mit Niveau, manchmal unter der Gürtellinie – und immer im schönen Wiener Dialekt … Dabei beweist sie ihre Wandelbarkeit … das schallend lachende Publikum zeugt von der Unwahrheit des Satzes: 'Da gibt's jetzt sicher nix blöd zum Lachen.'“ Die Presse

„Andrea Händler steckt auf der Bühne im Liebeschaos … Der Abend ist eine (selbst)ironische Suche nach dem „Mr. Right“ – textlich unterstützt von Angelika Hager, die ihre Handschrift als Polly Adler hinterließ … Händler gestaltet ihre Rolle mit ihrer typischen Komik. An fiktive Erinnerungsorte wird sie von einem Navi-System geführt. Dessen Stimme kommt von Alfred Dorfer, dem sie auch sagt: „Hier gibt's jetzt sicher nix blöd zu lachen!“ – das Publikum konnte aber gar nicht anders …“ Österreich

“… Händler mit gewohnt spielfreudiger Wandlungsfähigkeit … flott und abwechslungsreich gestricktes Solo … sie findet immer mehr zu sich selbst – und das verleiht ihrem flott und abwechslungsreich gestrickten Solo eine sympathische, unaufgeregte Authentizität.“ Kabarett.at

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