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Eröffnung basics festival 2010 "be part".

Buchpräsentation "Was tun" (basics 2007/08), Eröffnungsvortrag "be part", "United Sorry" (A/NL) in der Reihe "Theaterallergiker" (Peter Haas/galerie5020).

ARGE medienkunst basics festival 2010 - Eine Kooperation von subnet, FH mma, galerie5020 und ARGEkultur.

19.00 Uhr
Begrüßung.
Präsentation der Publikation: „Was tun. Figuren des Protests. Taktiken des Widerstands.“ (Reader des basics festival 2007/08), Hildegard Fraueneder, Gianni Stiletto (Hg.).
Mit Texten und Arbeiten von Doron Rabinovici, Andrea Bramberger, Marc Lee, Knowbotic Research, Anna McCarthy, Armin Medosch, Marc Ries u. a.
208 Seiten, zahlr. Farb- und SW-Abbildungen, €25,- (Zusendung frei Haus) Müry Salzmann Verlag, 2010. Bestellungen an: office@muerysalzmann.at

19.30 Uhr
Eröffnungsvortrag des Symposions „be part“.
Gerald Raunig: „Nach der Gemeinschaft“.

21.00 Uhr
United Sorry [Frans Poelstra / Robert Steijn (A/NL)]
complicated lives / simple art in der Reihe „Theaterallergiker“ (Peter Haas / galerie5020).
Studio

Die Übertragung eines theatralischen Erregers auf das basics festival hat sich Peter Haas gewünscht. Im Auftrag der galerie5020 und mit der Unterstützung von Ed Hauswirth (TiB Graz) schnorrt er sein Lieblingsprogramm für Salzburg zusammen. Nicht zu weit her geholt aber fremd genug um den Allergiker zum Blühen zu bringen: United Sorry zeigen zur Festivaleröffnung eine neue Produktion, das Theater im Bahnhof bringt „Alles was der Fall ist“ und die Rabtaldirndln schließen das Festival in der galerie5020 mit „Sterbenswörter“.

United Sorry sind der Meinung, dass das Leben manchmal sehr kompliziert sein kann und wollen es sich daher möglichst einfach machen, wenn sie Kunst machen.
Aber was ist einfache Kunst? United Sorry denken es geht um einfaches Atmen, einfaches Agieren, einfaches Singen, etwas tun, ohne so zu tun, als wäre es interessant. Heißt das, dass ihr Auftritt in Salzburg uninteressant sein wird? United Sorry glauben das nicht. Sie glauben sogar, dass es staunenswert sein kann, zuzusehen, wie sie probieren, etwas zu machen, dass nichts Besonderes ist. In Salzburg werden sie mehrere (Performance Art) Übungen zeigen, die daraus bestehen, nichts Besonderes zu machen. In englischer Sprache.
www.unitedsorry.com

basics festival

Das seit 2004 stattfindende Festival für aktuelle Kunstprojekte und theoretische Reflexionen, setzt sich mit der Schnittmenge neuer künstlerischer, medientechnologischer und gesellschaftlicher Perspektiven auseinander.
basics fokussiert die Auswirkungen von Technologie auf unser tägliches Leben, die nicht nur von den Möglichkeiten, sondern auch von den Anwendungen dieser Technologien abhängig sind. Diese Anwendungen sind nicht zwingend in den Technologien eingeschrieben, sie werden in vielfältigen und komplexen Interaktionen von gesellschaftlichen, künstlerischen und politischen Strukturen mit produziert.
Auf den Punkt gebracht: Das vorrangige Leitmotiv der VeranstalterInnen (galerie5020, ARGEkultur Salzburg, FH Salzburg MultiMediaArt & subnet – Plattform für Medienkunst und experimentelle Technologien) ist nicht die technische Innovation, sondern die Frage „Was bedeutet es?“.

Motto 2010: „be part“

Die neuen Netzwerke wie z.B. Facebook ermöglichen eine dauerhafte, scheinbar unbedenkliche Publikation des eigenen Lebens, ebenso die dauerhafte Beobachtung und Kontrolle, da man sich gegenseitig observiert. Die steten Zuwachsraten generieren auch Unübersichtlichkeit und Ballast, daher ist mit „Ning“ eine Art Baukastenlösung kreiert worden, die es erlaubt, spezifische Netzwerke online abzubilden.
Wie unterscheiden sich Communities von Kommunen?
Spiegeln sich die Tendenzen der virtuellen Netzwerkbildungen auch gesellschaftlich wieder, wenn ja, wie?
Transformieren die Ning-basierten Netzwerke die Vereine, Neigungsgruppen und Hilfswerke des vergangenen Jahrhunderts ins 3. Jahrtausend?
Wie manifestieren sich dann Integration und Integrität in der physikalischen Realität bzw. in welchem Maß transformieren sich virtuell konditionierte Verhaltensmuster in den Lebensalltag (Bsp. expanded reality im Game Bereich)?
Was hat es in diesem Zusammenhang mit Web 2.0 Posing, verkürzten Haltbarkeitszyklen, exhibitionistischen Gemeinplätzen und populistischen Missverständnissen auf sich?

Basierend auf diesen konzeptuellen Überlegungen wurde im Frühjahr 2009 ein Call von den KooperationspartnerInnen ausgeschrieben. Gesucht wurden nicht-kommerzielle, innovative künstlerische Projekte zum Themenkomplex „be part“; theoretische, formal ästhetische, interdisziplinäre Auseinandersetzungen in den Domänen Bildende & Darstellende Kunst, Sound/Musik, Performance, Installation, vorrangig aus dem regionalen Umfeld Salzburgs.

Eine Jury bestehend aus VertreterInnen der KooperationspartnerInnen (Mag. Cornelia Anhaus, Dramaturgie & Künstlerische Assistenz ARGEkultur Salzburg; Erik Hable, Vorstandsmitglied der galerie5020; Mag. FH Max Kickinger, Projektleiter bei subnet; FH-Prof. Gianni Stiletto, Fachbereichsleiter „Audio“ der FH Salzburg MultiMediaArt) und ein externer Medienkunstexperte (Thomas Jelinek, Regisseur, Dramaturg & Künstlerischer Leiter LABfactory.org) wählten bis Ende Juli 2009 die zu fördernden Projekte aus.

Programmübersicht basics festival 2010

Montag 15.03.2010ab 19.00 Uhr
Eröffnung des basics festivals 2010
Begrüßung.
Präsentation der Publikation: „Was tun. Figuren des Protests. Taktiken des Widerstands.“ (Reader des basics festival 2007/08), Hildegard Fraueneder, Gianni Stiletto (Hg.), Salzburg: Müry Salzmann Verlag, 2010.
19.30 Uhr
Eröffnungsvortrag des Symposions „be part“. Gerald Raunig: „Nach der Gemeinschaft“.
Anschließend „United Sorry“ (A/NL) in der Reihe „Theaterallergiker“ (Peter Haas / galerie5020).
Dienstag 16.03.201013.00 Uhr
FH Salzburg Eröffnung „Mobile Peeper“ (Severin Weiser).
13.30 Uhr
Symposion „be part“ an der FH mit Vorträgen von: Alexander Hacke, Elke Bippus, Robert Misik.
19.00 Uhr
galerie5020 Ausstellungseröffnung „Transducers“ (Verena Friedrich).
Mittwoch 17.03.201013.30-15.30 Uhr
*Clinic* Web Entwicklung mit Python/Django und Pinax, Clinic-Leiter: Philipp Wassibauer.
16.00-18.00 Uhr
galerie5020 „basics Chor“: Offene Chorprobe und Stimmbildung mit Christian Herbst (um Anmeldung wird gebeten unter office@galerie5020.at).
18.00-19.30 Uhr
subnet Eröffnung „Morphing Sound Sculpture Part 2“ (Katharina Barth & Martin Löcker) + Projekt Spamschleuder. „RE: Vor Spam sind alle gleich!“ (Jan-Nahuel Jenny).
20.00 Uhr
ARGEkultur Theater im Bahnhof (Graz) „Alles was der Fall ist. Traumprotokolle“
Eine Ausdauerperformance in Begegnung mit Tanja Knauf und Robin Arthur in der Reihe „Theaterallergiker“ (Peter Haas/galerie5020) im Studio.
Donnerstag 18.03.201016.00-18.00 Uhr
galerie5020 „basics Chor“: Offene Chorprobe und Stimmbildung mit Christian Herbst (um Anmeldung wird gebeten unter office@galerie5020.at).
20.00 Uhr
The guinea pig collective „BLACKBOX“ (im Saal der ARGEkultur)
Uraufführung. Eine interaktive Tanz- und Medienperformance. Anschließend Post-Performance-Talk mit den KünstlerInnen.
21.00 Uhr
Tubeklub „Duzz Down San – Labelnight“ (im Studio der ARGEkultur)
Live: Overland a.k.a Ghostbusters (DJ Chrisfader & DJ Tesla + Band), HSC, Yo!Zepp, MTone, Polirac, Mono:Massive & DJ Sight, Mosch. Visuals: Nita. Eintritt frei für BesucherInnen der „Blackbox“.
Freitag 19.03.201016.00-18.00 Uhr
galerie5020 „basics Chor“: Offene Chorprobe und Stimmbildung mit Christian Herbst (um Anmeldung wird gebeten unter office@galerie5020.at).
20.00 Uhr
The guinea pig collective „BLACKBOX“ (im Saal der ARGEkultur)
Uraufführung. Eine interaktive Tanz- und Medienperformance. Anschließend Post-Performance-Talk mit den KünstlerInnen.
22.00 Uhr
„aftermars“ (Berlin) ein Konzert im Roten Salon (Studio der ARGEkultur). Eintritt frei für BesucherInnen der „Blackbox“.
Samstag 20.03.201011.00 Uhr
galerie5020 Rabtaldirndln, „Sterbenswörter“
14.00 Uhr
galerie5020 Werkstattgespräch mit Rabtaldirndln, Ohne Titel, Alpine Gothic, Peter Haas, Haydeé Jiménez u.a. (um Anmeldung wird gebeten unter office@galerie5020.at).

Hinweis:
Der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen des basics festivals frei, für den Tubeklub & das Konzert am 19.03. von „aftermars“ gilt eine Sonderregelung.