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Presse • 09.07.2005 • Salzburger Nachrichten

Neues Haus für die ARGE

Mit der Neueröffnung der ARGEkultur am 6. Oktober gewinnt Salzburg eine neue Örtlichkeit für Veranstaltung, Produktion und Kulturvermittlung.

SALZBURG (SN). Mit dem Neubau bekommt das einzige spartenübergreifende Kulturzentrum Salzburgs - nach 18 Jahren Provisorium im ehemaligen HTL-Lehrbauhof -, was schon lange überfällig ist: ein modernes Veranstaltungs- und Produktionsgebäude mit adäquater technischer und räumlicher Infrastruktur.

Finanziell möglich wird der Neubau der ARGEkultur durch den Kulturstättenplan von Stadt und Land Salzburg aus dem Jahr 1999. Die damals beschlossenen Investitionsmittel dienen der Renovierung und dem Umbau unterschiedlicher Salzburger Kulturstätten. Die ARGEkultur ist das letzte Projekt aus diesem Plan, das nun vor der Realisierungsphase steht. Stadt und Land Salzburg beteiligen sich dabei jeweils zur Hälfte an der Bausumme von 3,8 Millionen Euro.

Das architektonische Konzept der neuen ARGEkultur stammt vom Kärntner Architekten Gerhard Kopeinig, gemeinsam mit Gerhard Kresitschnig.

Raum für freie Kultur in Salzburg Der Entwurf überzeugt durch ein offenes äußeres Erscheinungsbild: Die Arbeitsplattform faltet sich nach oben in Form eines "Bügels" auf. In die Zwischenräume schieben sich verschiedenfarbige "Boxen" für die unterschiedlichen BenutzerInnengruppen und deren Räume. Die Funktionsgliederung im Inneren in administrative Bereiche (2. Obergeschoss), produktionstechnische (1. Ober- und Kellergeschoss) und veranstaltungsbezogene (Erdgeschoss) Bereiche, gibt dem Gebäude eine klare Struktur und bietet die Basis für kulturelle Kreations-, Entwicklung- und Vernetzungsprozesse.