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Poetry Slam

Mit: michaEbeling (D), Yasmin Hafedh (A), Till Reiners (D), Florian Cieslik (D), Ana Ryue (A). Moderiert von den Szene-Größen Ko Bylanzky und Rayl Patzak.

ARGE poetry slam

Die Slammer erobern die Stadt!
Namhafte PoetInnen aus ganz Österreich sowie internationale Gäste performen auf der Bühne und geben alles im Kampf um die Gunst des Publikums.
Schreien, flüstern, jaulen, keuchen, pfeifen, rappen – all das und noch viel mehr ist erlaubt, um im Wettstreit gegeneinander anzutreten. Die Waffen: Poesie, Stimme und Körper.
Beim ARGE poetry slam, zu deutsch „Dichterwettstreit“, werden einmal im Monat selbst geschriebene Texte von SlammerInnen wie auch Leuten aus dem Publikum (die sich im vorhinein unter poetryslam.argekultur.at oder vor Ort anmelden) literarisch im Wettkampf vorgetragen. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt, die Bandbreite, von Prosa über Lyrik, Rap bis Comedy, ist weit gefächert – bewertet werden sowohl Inhalt der Texte, als natürlich auch die Art der Inszenierung.
Die besondere Spannung entsteht durch den ständigen Wettbewerb zwischen den Vortragenden und der Bewertung durch das Publikum, so ist für eine mitreißende und mitfiebernde Stimmung unter den Gästen auf alle Fälle gesorgt!
Mit Entertainment und wachsamen Augen über den Wettstreit der DichterInnen führen auch dieses Mal keine geringeren durch den Abend als Ko Bylanzky und Rayl Patzak, die seit Jahren Europas größten Poetry Slam in München veranstalten. Sehen, hören und fühlen Sie, wie Text zum Erlebnis und Poesie zur Performance wird!

Biografien:

Alex Willrich (Reutlingen/D)
Geb. 1985, wohnhaft in Reutlingen. Alexander Willrich studiert Lehramt für Sonderschulen in Deutsch und Sport. Im Jahr 2007 wurde er auf Poetry Slams aufmerksam. Nach einer anfänglichen Zeit des Erprobens ist er seit Sommer 2008 aktiver Teil der Slam-Szene und seither auf Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs. Zusätzlich leitet er Workshops an Schulen und außerschulischen Einrichtungen und moderiert verschiedene Poetry Slams.

michaEbeling (Berlin)
michaEbeling erlebte seine Reinkarnation als Halbesoteriker Mitte der 60er Jahre in Ostfalen. Er arbeitete als Schmiedegehilfe, in der Diakonie, als Technischer Leiter einer Behindertenwerkstatt und an seinem Umzug nach Berlin. michaEbeling fand Zuflucht in einem Wohnheim für Studenten der Theologie, denen er nicht wenig für seine spätere Laufbahn als Geschichtenerzähler verdankt. Er war Kellner, Taxifahrer und Stammgast des „Zosch“, wo er 1996 die Lesebühne „Liebe Statt Drogen“ kennenlernte, deren Mitglied er seitdem ist. An der Seite von Volker Strübing gewann michaEbeling zweimal bei den deutschsprachigen Meisterschaften des Poetry Slams den Meistertitel im Teamwettbewerb.

Yasmin Hafedh (Wien)
Yasmin Hafedh, geb. 1990, ist eine der jüngsten Poetinnen Österreichs und gewann 2009 mit ihrem Sieg in der U20-Kategorie als erste Österreicherin Slampoetin in der Geschichte einen Titel bei Deutschsprachigen Meisterschaften. Im März 08 veranstaltete sie den ersten österr. U-20 Poetry Slam und wird diesen ab Herbst regelmäßig in Wien organisieren und moderieren. In der Hoffnung, dass sich mehr Jugendliche für Slam interessieren. Ihre Texte machen den Zeitgeist spürbar, sind selbstreflexiv und gelegentlich mit einer Prise Zynismus versetzt. Neben den Slamtexten und einigen Anthologie – Veröffentlichungen hat sie ein Drama („Eindeutig Zweideutig“) und einen Roman („Ruhe war.“), der im Herbst 08 als Hörbuch erhältlich sein wird, vorzuweisen.

Till Reiners (Berlin)
Im Nachtleben sieht Till Reiners die ersten Poetry-Slammer und beschließt, auch einer zu werden. Als es gerade beginnt, in Trier richtig gut zu laufen, entscheidet er, dass er jetzt auch endlich mal nach Berlin müsse. 2009 zieht er in eine ausladende Residenz in Berlin-Tempelhof und findet dank seines freundlichen Naturells schnell Anschluss an die dortige Slam-Szene. Till nimmt am National Slam 2009 in Düsseldorf teil wird Vizemeister der Berliner Stadtmeisterschaften und gewinnt 2010 die FritzNacht der Talente.

Florian Cieslik (Frankfurt)
Jahrgang 1975, lebt und arbeitet in Köln. Er bewegt sich geschickt und pointiert zwischen Lyrik und Prosa, Florian Cieslik dichtet Geschichten. Mit der von ihm konzipierten Reihe „Lyrock“ geht er seit 2004 immer wieder auf Tour. Die Lyrock-Abende sind eine Mischung aus Lesung und Konzert. Seit 2006 nimmt er regelmäßig und sehr erfolgreich an Poetry Slams teil, u.a. an den deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry Slam 2007 in Berlin, beim WDR Poetry Slam und der „Slam Tour mit Kuttner“ auf Sat 1 Comedy. Auch 2008 vertritt er den Kölner Poetry Slam „Dichterkrieg“ bei den deutschsprachigen Meisterschaften in Zürich. Zu seinen Veröffentlichungen zählen: „Dynamit in der Schublade“, „Über den Tellerand“ und Diverses in der „Junge Lyrik“ – Reihe. Florian Cieslik organisiert und moderiert die monatliche Kölner Lesereihe „basspoem“ im Raketenclub. Außerdem moderiert er mit Denis Seyfarth den Düsseldorfer Poetry Slam „Pretty Poetry“ im Altstadtclub „Pretty Vacant“.

Ana Ryue (Wien)
Jüngster Spross der Wiener Slamszene und Halbfinalistin der Österreichischen Meisterschaften. Außerdem ist sie Veranstalterin der Kulturreihe Melt und Teil des Poetry-Ensembles „Wujazzbang“

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