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Poetry Slam

Mit: Eboni Hogan (USA), Pierre Jarawan (D), Mischael-Sarim Verollet (D), Peh (D), Wolf Hogekamp (D). Moderiert von den Szene-Größen Ko Bylanzky und Rayl Patzak.

ARGE poetry slam

Die Slammer erobern die Stadt!
Namhafte PoetInnen aus ganz Österreich sowie internationale Gäste performen auf der Bühne und geben alles im Kampf um die Gunst des Publikums.
Schreien, flüstern, jaulen, keuchen, pfeifen, rappen – all das und noch viel mehr ist erlaubt, um im Wettstreit gegeneinander anzutreten. Die Waffen: Poesie, Stimme und Körper.
Beim ARGE poetry slam, zu deutsch „Dichterwettstreit“, werden einmal im Monat selbst geschriebene Texte von SlammerInnen wie auch Leuten aus dem Publikum (die sich im vorhinein unter poetryslam.argekultur.at oder vor Ort anmelden) literarisch im Wettkampf vorgetragen. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt, die Bandbreite, von Prosa über Lyrik, Rap bis Comedy, ist weit gefächert – bewertet werden sowohl Inhalt der Texte, als natürlich auch die Art der Inszenierung.
Die besondere Spannung entsteht durch den ständigen Wettbewerb zwischen den Vortragenden und der Bewertung durch das Publikum, so ist für eine mitreißende und mitfiebernde Stimmung unter den Gästen auf alle Fälle gesorgt!
Mit Entertainment und wachsamen Augen über den Wettstreit der DichterInnen führen auch dieses Mal keine geringeren durch den Abend als Ko Bylanzky und Rayl Patzak, die seit Jahren Europas größten Poetry Slam in München veranstalten. Sehen, hören und fühlen Sie, wie Text zum Erlebnis und Poesie zur Performance wird!

Biografien:

Eboni Hogan (Chicago/USA)
Eboni Hogan ist eine 24-jährige Spoken-Word-Poetin, Schauspielerin und Lehrerin für Kreatives Schreiben, die auf nahezu allen renommierten Slambühnen der USA performte, wie auch international. In Ghana (West Afrika) gab sie sogar Workshops in Flüchtlingslagern. Eboni war 2008 Grand Slam Champion des berühmten Urbana Slams im New Yorker Bowery Poetry Club. Sie ist Mitglied des Nuyorican Slam Teams 2007 und 2009, Teil des Performance Kollektivs Bitten Tongue. und amtierende Titelträgerin des Women of the World Poetry Slams, einer der renommiertesten Slamveranstaltungen der USA. Eboni Hogan wurde in den Anthologien „His Rib“ und „Double Lives“ veröffentlicht und brachte kürzlich ihr erstes Buch „Grits“ heraus.

Pierre Jarawan (Kirchheim,Teck/Deutschland)
der Sieger des Oktober-Slams und derzeit einer der erfolgreichsten deutschen Slampoeten mit 40 Siegen bei 60 Teilnahmen. Pierre Jarawan ist SlamMaster des Poetry Slams in Kirchheim/Teck und spricht sich mit ruhigen und lyrischen Texten in die Herzen des Publikums.

Mischael-Sarim Verollet (Berlin/Deutschland)
Mischa-Sarim Vérollet wurde 1981 auf Gibraltar geboren, von wo ihn das Schicksal nach Bielefeld führte. Er gewann über 40 Poetry Slams und schrieb mit „Helgaaa“ und „Wie mich die Musikkapelle Slayer zum Mann machte“ zwei der prägendsten und bekanntesten deutschsprachigen Poetry-Slam-Texte dieses Jahrzehnts. Die YouTube-Bootlegs sahen über 100.000 Zuschauer. 2009 erschien bei Carlsen „Das Leben ist keine Waldorfschule“ (Sieger beim Wettbewerb „Kuriosester Buchtitel 2009“). 2010 erscheint die von ihm mitherausgegebene Best-of-Textsammlung „Poetry Slam – das Buch“.

Peh (Berlin/Deutschland)
Die gebürtige Berlinerin wird schon mal gern als „das P in Poesie“ angekündigt und Bas Böttcher taufte ihre Lyrik „neue Sinnlichkeit“. Sie selbst sagt über ihre Texte „Hauptsache: echt!“ und hält es mit Dorothy Parker: „The purpose of a poet is to speak what he sees and feels.“
Mit einer Künstlerin als Mutter führte sie ein Leben im Zeitraffer: Gesangsausbildung, klassische und moderne Ballettausbildung, 9-jährig schon auf kleinen und großen Bühnen routiniert, diverse Auslandsaufenthalte, Schulabschluss an einer Kunstschule in den USA. Wurzeln schlägt sie dann aber in der Heimat Berlin: 2004 gründet sie die Lesebühne „dieBarhocker“ für die Insel der Jugend, Treptow. 2007 macht sie sich einen Namen als Performance-Poetin, u.a. auf den Literaturmessen Leipzig und Basel sowie dem Literaturfestival Bolzano Poesia. 2008 slammt sie u.a. für WDR, Pergamon-Museum, das Ungarische Kulturinstitut und Schauspielhäuser, wird vom ZDF zitiert und gewinnt die 2. Runde des ARTE WebSlam sowie den Augsburger ABC Brecht Poetry Cup sowohl in Pflicht als auch Kür. 2009 erscheint ihr erster Gedichtband „Angeschossen“ im Kyrene Verlag, Innsbruck. Pehs zweiter Gedichtband „Exilium“ erscheint ebenda im Frühjahr 2011.
Dezember 2008 erscheint mit einer Drum'n'Bass und/oder Folk Mischung ihre erste CD „Kennst du das?“. …man munkelt, die 2. CD sei bereits in Arbeit.

Wolf Hogekamp (Berlin/Deutschland)
Er lebt als Cutter und Poet in Berlin-Kreuzberg. Seit 1994 veranstaltet Wolf Hogekamp regelmäßig Poetry Slams in Berlin, tritt seither als Poet auf und gilt als Pionier der deutschen Poerty Slam Szene. Seit 2000 Slam Veranstalter und Mentor des Bastard Slams, einem der wichtigsten und größten Poetry Slams der deutschsprachigen Bühnenliteratur. Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften und seit 2001 mehr als 500 Auftritte bei Poetry-Slams und Lesungen auf allen wichtigen deutschsprachigen Bühnen. Zudem beschäftigt sich Hogekamp seit mehreren Jahren mit der Umsetzung von Bühnenliteratur im Video Clip Format „Poetry Clips“.
Wolf Hogekamp ist Mitglied der Literatengruppe „Agrar-Berlin“ und der Begründer der Berliner Lesebühne „BerlinerWald“.

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