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„erinnern, erzählen, vergessen“

o r t s z e i t  im Gespräch mit dem Historiker Univ. Prof. Dr. Albert Lichtblau.

ARGE open mind festival
„erinnern, erzählen, vergessen“ am 17.11.2013 um 11:00 Uhr
Foto (c) Andrea Költringer

Ein Gespräch zwischen o r t s z e i t und dem Historiker Univ. Prof. Dr. Albert Lichtblau auf der Suche nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden im Begriff von Identität, Erinnerung und Geschichte.

Eine Geschichte ist etwas grundsätzlich anderes als die Geschichte. Oder doch nicht? Eine Geschichte wird erzählt, wächst, passt sich den ErzählerInnen und ihren ZuhörerInnen an. Die Geschichte setzt sich aus Fakten zusammen, ist objektiv, festgeschrieben. So war es einmal. Die moderne Geschichtsforschung sieht das anders. Und trotzdem ist unser Wunsch nach einer objektiven Wahrheit oft stärker als unser Wissen um deren Veränderlichkeit.
In der für das Open Mind Festival 2013 erarbeiteten Produktion [archiv] stellt das Theaterensemble von o r t s z e i t Fragen nach unseren Begriffen von Identität, Erinnerung und Geschichte. Im Gespräch mit Albert Lichtblau, der über viele Jahre tausende von Zeitzeugeninterviews geführt hat, nähern wir uns von verschiedenen Seiten einem vielschichtigen Begriff.

Albert Lichtblau

Geboren 1954, Studium der Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Wien. Publikationen und Mitarbeit an zahlreichen Forschungsprojekten über Wohnungspolitik, Mieterprotests, die Geschichte von Minderheiten und Zuwanderung, jüdische Geschichte und die Geschichte des Antisemitismus. Von 1987 bis 1989 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU-Berlin. Danach unter anderem wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Juden in Österreich. Zur Zeit a.o. Univ. Professor am Fachbereich für Geschichte und stellvertretender Leiter des Zentrums für jüdische Kulturgeschichte der Universität Salzburg.

Albert Lichtblau
Foto (c) Kolarik

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